Hallo Bernhard, *,

Dr. Bernhard Dippold schrieb:
> Es gibt keine _geplante_ neue UI, sondern Gedanken und 
> Prototypen zur Verbesserung des Zugriffs auf bestehende 
> Funktionen. 

aber ja doch ... 

Ich benutze "geplant" bewußt, weil es den (projektin- und externen) 
Gesamt'umständen' gerecht wird, in positiver Weise gerecht wird - ich fänds 
etwas überflüssig, das wir hier, als beiderseits langjährige Projektmitglieder, 
beginnen sollten solche Wortdefinitionen zu besprechen. 
Vor dem Hintergrund dessen was bereits geschehen ist hört sich Deine 
Argumentation jedenfalls an wie: 'es gab/gibt keine Planungen *oder könnt ihr 
das etwa beweisen*'. Ich bin fast sicher das man mit der gleichen Art auch 
belegen könnte das es vor 2 Monaten noch keine Planungen von uns zur CeBit 2010 
gab, aber jeder dürfte wissen wie rein theoretisch diese Art der Argumentation 
ist in Bezug auf tatsächliche Absichten.

> Ob und in welcher Weise dazu auch eine 
> Optimierung der UI beitragen kann und wird, steht ziemlich 
> weit hinten auf der Agenda und ist entgegen verschiedener 
> Äußerungen (meist von außerhalb von OOo) noch längst nicht in Planung.

Der entstandene öffentliche Eindruck der 'nichtgeplanten' ;-) (oder was auch 
immer) UI scheint mir ziemlich schlecht (vorsichtig ausgedrückt), was wir 
natürlich nicht gewollt haben und was sehr wahrscheinlich nicht einmal der 
Sachlage gerecht wird, was aber leider entstanden ist.
Hier hätten wir für meinen Geschmack aktiv reagieren und mit gezielter PR 
gegensteuern müssen, leider erlebte ich das nichts Merkliches dergleichen 
geschah. Hierfür wären wir alle gemeinsam verantwortlich, so das ich hier keine 
Schuldzuweisung treffe, /es sei denn gegen mich selbst in gleichem Maße/ wie 
gegen 'jederman'.
Im Übrigen, finde ich es falsch Dinge (Verbesserung des UI) als berechtigt zu 
erachten, deshalb (richtigerweise!) 'Voruntersuchungen' durchzuführen und wenn 
unsere Öffentlichkeitsdarstellung dazu und zu zukünftigen Entwicklungen dann 
ungewollt eine öffenlich falsche Stimmung erzeugt, in der Argumentation 
nachträglich so zu tun als hätten wir garnicht gemeint was wir taten. 
Gerade kommerzielle Nutzer, die die Projekt-Entwicklung beobachten, reagieren 
auf dererlei 'Ungeschicklichkeiten' leicht mal verschnupft.

Und so gibt es leider noch etliche weitere (wesentliche) Probleme die seit 
Jahren latent sind aber zunehmend mehr Unmut bei unseren Nutzern erzeugen oder 
latente Nutzer vom Umstieg abhalten oder sogar Nutzer von OOo wieder zu MSO 
umsteigen lassen.
Ich fragte Michael nicht ohne Grund, denn mit Martin zusammen werde ich am 
21.11. OOo auf dem BrandenburgerLinuxInfoTag vertreten und letztes Jahr durften 
wir uns da z.B. von einem Vertreter von Berliner Schulen etliches Negative zu 
OOo anhören, zu Dingen denen sachinhaltlich leider nicht zu widersprechen war, 
und ich wollte dieses Jahr vielleicht dadurch besser vorbereitet sein indem ich 
etwas von der Stimmung in Bochum berücksichtige und für meine Vorbereitung 
nutze.



Gruß
Jörg


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