Am 20.04.12 20:01, schrieb alex.ge:
> Ich möchte an dieser Stelle ansprechen, dass die Jungen Piraten diesen Breif
> nicht unterstützen sollten. Es geht dabei nicht darum die Ministerin zu
> schützen, sondern um eine Forderung die im unteren Bereich des Briefes
> erwähnt wird: Die Forderung nach einer Quote.
> Unabhängig unserer persönlichen Ansichten - pro oder contra Quote - haben
> sich die Jungen Piraten gemeinsam gegen jede Quote ausgesprochen:
>
>> Wir haben keine Quoten oder Regelungen in Bezug auf Religion, Geschlecht,
>> Herkunft oder Beruf und lehnen
>> diese strikt ab[...]
Mhh, vielleicht liege ich da falsch, aber ich hatte diesen Passus immer
auf unsere eigene Organisation, also auf Wahlen in politische Ämter
verstanden. Das ist aber eine völlig andere Situation als die Quote in
der Wirtschaft, die in den meisten Ausführungen nur besagt, dass bis zu
einer bestimmten Geschlechterverteilung bei gleicher Qualifikation (!)
die Frau eingestellt wird.
Das geht in einer politischen Partei nicht, weil die Amtsträger nicht
aufgrund einer objektiv messbaren Qualifikation eingestellt werden. Das
ist in der Wirtschaft anders, wo es ein klares Anforderungsprofil gibt,
das man entweder erfüllt oder nicht (abgeschlossenes Studium, Note,
Dauer der Berufserfahrung, Zertifikate usw.).
Aber stimmt, ohne weitere Diskussion sollten wir das vermutlich nicht
machen. Ich rege aber eine offene Diskussion über diese verschiedenen
Arten von Quote und im Anschluss ein virtuelles Meinungsbild an.
Gruß,
Julia
--
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