Hallo Paul, hallo Norbert,

ich habe kein Problem damit, wenn ein offener Brief Kritik äußert, auch
nicht während des Wahlkampfes. Im Gegenteil: Konstruktive Kritik ist
immer willkommen. Ich würde selbst auch Kritikpunkte nicht aus Rücksicht
auf politische Strategien zurückhalten, was schließlich im Widerspruch
zu unseren Grundsätzen steht. Falls das missverstanden wurde,
Entschuldigung.

Mir ging es nur darum, dass eine so zweifelhafte und nicht wirklich mit
dem Rest der (selbstverständlich unabhängigen und eigenständigen)
Organisation abgestimmte, nur von wenigen initiierte und durchgeführte
Handlung einen sehr großen Schaden verursachen kann und daher in Zukunft
besser durchdacht werden sollte.

Viele Grüße
Karsten aka Piratonym

Am Montag, den 09.04.2012, 01:50 +0200 schrieb Paul Meyer-Dunker:
> Ich hab gehört dass es Regierungen gibt die nach so einer Logik handeln.
> Ich glaube wir finden das da nicht gut. Ich finde wir sollten damit gar
> nicht erst anfangen.
> 
> lg Paul
> 
> Am 9. April 2012 01:44 schrieb Piratonym <[email protected]>:
> 
> > Ahoi,
> >
> > und weiterer Fakt ist, dass ein so fragwürdiger offener Brief uns in NRW
> > vor allem jetzt im Wahlkampf stark schaden kann. Und auch einige Wähler
> > im Saarland werden sich jetzt eventuell fragen "Habe ich einen Fehler
> > gemacht? Wenn es bei denen wirklich so schlimm ist, sollte ich beim
> > nächsten mal wieder eine andere Partei wählen oder direkt gar nicht
> > mehr?".
> >
> > Ich will niemandem Sabotage unterstellen; ich glaube ebenfalls, dass die
> > beteiligten Personen in bester Absicht gehandelt haben, aber eine so
> > zweifelhafte Nacht-und-Nebel-Aktion während des ohnehin schon
> > überraschenden und schwierigen Wahlkampfes muss einfach nicht sein

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