Hallo,

scheinbar gibt es ein Missverständnis über die Idee der Vorstandsarbeit, was 
sich z.B. an den vergangenen Anträgen zu IRC und Forum ausdrückt. Um eure (und 
meine) Nerven zu schonen, sollten wir daher darüber reden, wie wir uns die 
Vorstandsarbeit vorstellen.
Das ist erstmal unabhängig davon, _was_ für Ideen von den Mitgliedern kommen: 
Momentan keine politischen und (wie ihr später sehen werdet) sehe ich genau 
diese Mitglieder als dafür zuständig.

1. Der Vorstand ist *nicht* das erstbeste Legetimationsorgan
Will sagen: Nicht alles, was ihr machen wollt, muss durch einen 
Vorstandsbeschluss gedeckt sein. Wir brauchen keine Anträge und keine 
Beschlüsse dazu, wie die Namen im Forum dargestellt werden sollen. Wenn ihr das 
ändern wollt, denkt und _macht_ selbst: Sprecht die Idee in selbigem offensiv 
an und redet mit denjenigen, die dort etwas bewegen können. Unsere Mailadresse 
lautet [email protected] - wir brauchen nicht für alles einen 
Vorstandsbeschluss zur Legetimation.

2. Der Vorstand ist *nicht* das erstbeste Entscheidungsorgan
Vorstandsbeschlüsse sind an und für sich recht formal und ihnen geht eine 
Abstimmung vorraus. Soweit könnte man ja annehmen, dass demnach auch auf den 
Vorstandssitzungen darüber diskutiert werden könnte oder ähnliches. Dem ist 
_nicht_ so. Die Abstimmungen auf Vorstandssitzungen dienen nicht dazu, den 
Willen aller oder der aktiven Mitglieder abzufragen. Dementsprechend skeptisch 
stehe ich Anträgen gegenüber, die nicht vorher im Forum inhaltlich besprochen 
wurden.
Die Arbeitsreihenfolge sollte sein, im Forum einen inhaltlichen Konsens zu 
finden und dannach einen Antrag zu formulieren.

3. Der Vorstand ist ein Verwaltungsorgan
Die Idee des Vorstands bei uns ist primär für eine Verwaltung zu sorgen. Wir 
sind nicht dafür zuständig, Ideen in politischen Diskussionen o.ä. zu geben. 
Wir sind nicht dafür verantwortlich, wenn hier keine politische Arbeit 
geschieht. Ich finde es ziemlich deprimierend, dass dem so ist - aber keiner 
von uns ist dafür zuständig. Ihr dürft und sollt auch ohne eine 
Vorstands-Legetimation Diskussionen lostreten und Positionstexte verfassen.
Wir wollen nur den Rahmen geben - nicht die Spielregeln oder ähnliches.

4. Der Vorstand ist ein Repräsentationsorgan
Natürlich ist "der Vorstand" (insbesondere die Vorsitzenden) öfter in der 
Presse vertreten als andere Mitglieder. Man mag sich darüber streiten, aber die 
Anfragen von der Presseseite ist erstaunlich oft, dass sie mit einem 
Vorsitzenden oder zumindest einem Mitglied des Vorstands reden wollen. Daraus 
ergibt sich für den Vorstand die Aufgabe, die Jungen Piraten (auch politisch) 
nach außen in die Presse zu vertreten. Dabei soll es aber explizit darum gehen, 
die schon bestehenden Positionen zu verbreiten, *nicht* darum, neue Positionen 
zu besetzen.

Ich hoffe, mit diesen Punkten konnte ich meine Sicht der Dinge darlegen und 
damit dazu beitragen, die Missverständnisse ein wenig beizulegen. Der Text 
entspricht meiner eigenen Meinung und kann von anderen Meinungen im Vorstand 
divergieren.

Wenn ihr Kommentare, Fragen oder Anregungen dazu habt, seid ihr eingeladen zu 
antworten.

Viele Grüße,

prauscher
-- 
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