Hallo zusammen,

aus verschiedenen Gründen habe ich mir Gedanken zur
Vorstandszusammensetzung gemacht.
Mir geht es darum, das wir einige Mitglieder in den Vorstand mit
undefiniertem Aufgabengebiet wählen.
Das sind die Beisitzer sowie der Stellvertretende Vorsitzende. Diese
Aufgaben werden erst nach der personellen Zusammensetzung des Vorstandes
geklärt.

Dabei habe ich immer wieder das Gefühlt gehabt, das die Beisitzer im
Vergleich eher ein Pöstchen um des Titels willen sind. Es gibt immer
wieder zuhauf Leute, die sich auf den Beisitzerposten bewerben, aber
sagen, dass sie sich den StellV nicht zutrauen, nicht machen wollen o.ä.

Nun ist es aber so: Ein Vorstand hat Verantwortung. Es gibt Dinge, die
erledigt werden müssen. Und diese werden eher nicht weniger, sondern
mehr. Der Verein wächst, die Piratenbewegung erhält mehr Aufmerksamkeit.

Die Arbeit in Verwaltung, Strategie, Organisation, Kommunikation und
Politik wächst. Politik wollen wir ja primär von der Basis raus machen.
Lassen wir also mal außen vor.

Verwaltung kann man super delegieren. Das beweist die
Mitgliederverwaltung ja auch. In der Finanzverwaltung hängen wir da noch
hinterher, das ist noch auf der ToDo.

Planung von Organisation, Kommunikation und Strategie muss der Vorstand
auch nicht komplett machen. Aber teile der Aufgaben, u.a. die konkrete
Ausführung (Vertretungsberechtigung, Repräsentationsfunktion, ..) lassen
sich nicht oder nur schwer vom Vorstand wegdelegieren.

Daher halte ich es aus mehreren Gründen für sinnvoll, mindestens einen
der Beisitzerposten in Zukunft zu ersetzen durch einen Posten, durch den
die gestiegene Verantwortung auch für jeden Bewerber sichtbar wird.

Konzept A würde einen Beisitzer durch einen zweiten stellvertretenden
Vorsitzenden ersetzen. Dadurch hat man mehr Flexibilität, wenn "der
Vorsitzende" angefragt wird, in der Repräsentation, gegenüber den Medien
und auch intern ist von Anfang an die gestiegene Verantwortung für alle
Bewerber in der alltäglichen Vorstandsarbeit klar.

Konzept B würde einen Besitzer durch einen zweiten Vorsitzenden
ersetzen. Im Gegensatz zu Konzept A erhält dieser neue Posten dann auch
eine rechtliche Vertretungsberechtigung nach außen. Die beiden
Vorsitzenden wären dann beide gleichberechtigt. Das hätte bei
Vertragsabschlüssen und anderem Formalfoo Vorteile.

Konzept C würde A und B kombinieren. Manchem mag es komisch vorkommen,
zwei Vorsitzende zu haben, aber nur einen StellV. Zudem ist es bei den
oben genannten Konzepten nicht mehr möglich einen Vorstand ohne
Beisitzer zu wählen und gleichzeitig eine ungerade Anzahl an Mitgliedern
im Vorstand zu haben.

Nun würde mich euer Feedback zu meinen Überlegungen interessieren.
Haltet ihr es für Komplett unnötig? Oder gar für kontraproduktiv? Oder
findet ihr die Idee ganz gut? Welches Konzept bevorzugt ihr? Habt ihr
eine weitere Idee.

Grüße,
Florian / branleb
-- 
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