Moin,

On Mittwoch, 5. September 2007, Bernd Wurst wrote:
[...]
> Also ohne den Code zu kennen: Vermutlich war es sowieso irgendwie nicht
> schlecht einige Teile von AqBanking mal von Grund auf auszumisten und daher
> war die reine Umstellung auf GNUtls vermutlich nicht so viel zusätzliche
> Arbeit, aber nur weil Debian mal wieder eine völlig verworrene Idee hat,
[...]

Vone wegen :-) Alleine die Umstellung vom ziemlich sauberen und lange 
eingefuehrten OpenSSL auf Libgcrypt war der reine Horror! Die verwenden da 
wirklich voellig kontra-intuitive Schritte (das fuehlt sich zumindest so an, 
wenn man von OpenSSL kommend umstellen will).

Zwar gibt es in Libgcrypt inzwischen eine "vereinfachte" API fuer 
asymmetrische Verschluesselung, aber die ist immer noch bei weitem nicht so 
einfach wie die von OpenSSL.

Einfacher war da schon die Umstellung des TLS-Codes von OpenSSL nach GNU-TLS.

[...]
> welche Programme man jetzt aus Lizenzgründen nicht mehr mitliefern mag,
> muss man ja nicht immer gleich Ja und Amen sagen. :-(
[...]

Natuerlich nicht, aber es hat schon eine ziemliche negative Wirkung, wenn eine 
der grossen Distributionen sich weigert, Anwendungen mit AqBanking-Support zu 
packagen.

Und fuer den Benutzer macht es schon einen Unterschied, ob er einfach KMyMoney 
oder Gnucash mit HBCI-Unterstuetzung aus dem Debian-Repo ziehen kann oder 
erst mal Aenderungen an der sources.list machen muss. Dann muss man auch noch 
sicher sein koennen, dass die zusaetzlich eingebundenen Repos auch immer zu 
der von Debian passen (und da habe ich z.B. mit Multimedia oder den 
NVidia-Kerneln schlechte Erfahrungen gemacht).

Es ist also auf jeden Fall die bessere Loesung gewesen, umzustellen.

[...]
> Nein, das war keine direkte Kritik an diesem Schritt, sondern nur der
> Hinweis dass Debian nicht alles ist.
[...]
Sehe ich auch so, aber Debian ist halt einer der grossen, und wenn die 
AqBanking nicht haben wollen, ist das keine gute Werbung fuer uns 
(insbesondere, wenn die Begruendung "Lizenzprobleme" lautet, das wirft dann 
gleich nochmal ein schlechteres Bild auf das Projekt).

[...]
> Du brauchst Tester mit Keyfile: Immer her damit, ich hab eine.
> @Hanno: Machst du ein ebuild für die Beta-Versionen?
[...]

Erst mal muss ich das hier testen, bevor ich andere dem Code aussetze :-)

[...]
> Ich helf dir auch gerne bei irgendwelchen Tests oder Debugging oder nerv
> meinen Bank-Menschen mit Fragen wenn es was hilft. Ich hab momentan leider
> einfach diese Keyfile und hab Angst, dass die den Support dafür irgendwann
> kippen.
[...]

Da greife ich bei Bedarf gerne drauf zurueck, danke erstmal.

[...]
> Im Endeffekt spende ich ja nicht dafür, dass du die Specs kaufen kannst
> sondern dass ich irgendwann meine Karten nutzen kann. :)
[...]
Na komm, das Geld fuer die Specs ging komplett in die Specs (wie ich auf der 
Liste auch damals geschildert habe), fuer die Programmierung bleibt da nichts 
uebrig. Ich habe damit also die Specs quasi umsonst aber die Programmierung 
mache ich letztlich immer noch kostenlos.

Das solltest Du bei aller berechtigter Kritik nicht vergessen, insbesondere, 
wenn man dazu bedenkt, dass ich selber nicht einmal Bedarf fuer 
SECCOS-Support habe (meine Banken verwenden DDV/RDH1) und trotzdem umsonst 
dran arbeite...

Solange man mich nicht konkret fuer bestimmte Arbeitsstunden bezahlt, kann man 
wohl kaum von mir verlangen, dass ich meine anderen Aktivitaeten (Familie, 
Arbeit, Uni, insbesondere Doktorarbeit) vernachlaessige um ausschliesslich an 
der Umsetzung der Specs zu arbeiten.

Nichtsdestotrotz bin ich da dran, aber wenn bezahlte Arbeit dazwischenkommt, 
ist klar, um was ich mich zuerst kuemmere (ich habe gerade erst 500,- Euro 
Studiengebuehren hinlegen muessen, +275,- Euro Semesterbeitrag, und im 
Oktober/November sind die naechsten 500,- Euro faellig, das will auch 
eingenommen werden).

Das macht es eben so schwierig, einen Zeitplan aufzustellen. Das ganze kann 
schnell gehen (so wie diese Woche), kann aber eben auch laenger dauern, je 
nachdem, ob etwas dazwischenkommt. Ich kann mich da unmoeglich festnageln 
lassen.

[...]
> > Ansonsten wuerde
> > ich das notfalls auch als Closed-Source veroeffentlichen, machen wir ja
> > mit dem YellowNet-Modul auch schon. Mir ist in diesem Fall wichtiger,
> > dass wir das Modul ueberhaupt anbieten koennen, und nicht aussen vor
> > bleiben.
>
> Mir ist das eigentlich nicht egal.
[...]

Meinst Du mir? Mensch, warum schreibe ich denn wohl OpenSource-Software?


Gruss
Martin



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