> Wie erstelle ich ein Script (VBScript), so das Cookies erstellt
werden, nicht auf dem Server sondern beim Client.


Cookies werden immer auf dem Client erstellt. 



Hier mal der Ausschnitt aus der Hilfe (http://localhost/iishelp/)


Verwalten von Sitzungen
Eine der Schwierigkeiten bei der Entwicklung einer erfolgreichen
Webanwendung liegt darin, Benutzerinformationen �ber den Verlauf eines
Besuchs oder einer Sitzung zu verwalten, w�hrend die Benutzer sich in
einer Anwendung von einer Seite zur anderen bewegen. HTTP ist ein
statusfreies Protokoll; das bedeutet, dass der Webserver alle
HTTP-Anforderungen nach einer Seite als unabh�ngige Anforderungen
behandelt. Der Server hat keine Informationen �ber vorhergehende
Anforderungen, selbst wenn sie nur Sekunden vor der aktuellen
Anforderung ausgef�hrt wurden. Dadurch wird das Schreiben von
Anwendungen erschwert, wie z. B. das Schreiben eines Onlinekatalogs, bei
dem die Anwendung eventuell die Katalogelemente nachverfolgen muss, die
von einem Benutzer beim Springen zwischen verschiedenen Katalogseiten
ausgew�hlt wurden.

ASP stellt eine eindeutige L�sung f�r das Problem der Verwaltung von
Sitzungsinformationen bereit. Durch Verwenden des Session-Objekts von
ASP sowie einer speziellen von Ihrem Server generierten Benutzer-ID
k�nnen Sie intelligente Anwendungen erstellen, die jeden Besucher
identifizieren und Informationen sammeln, die die Anwendung dann zur
Nachverfolgung der Benutzereinstellungen oder -auswahl verwenden kann.

Wichtig   ASP weist die Benutzer-ID mitilfe eines HTTP-Cookies zu; bei
dem es sich um eine kleine im Browser des Benutzers gespeicherte Datei
handelt. Wenn Sie also eine Anwendung f�r Browser erstellen, die keine
Cookies unterst�tzen, oder wenn die Browser der Kunden so eingestellt
sind, dass Cookies abgelehnt werden, sollten Sie die Features zur
Sitzungsverwaltung von ASP nicht verwenden.

Starten und Beenden von Sitzungen
Eine Sitzung kann auf vier Arten beginnen:

Ein neuer Benutzer fordert einen URL an, dereine ASP-Datei in einer
Anwendung identifiziert, und die Datei Global.asa f�r diese Anwendung
enth�lt eine Session_OnStart-Prozedur. 
Ein Benutzer speichert einen Wert im Sitzungsobjekt. 
Es wird automatisch eine neue Sitzung gestartet, wenn der Server eine
Anforderung empf�ngt, die kein g�ltiges Informationen zu SessionID und
Cookies enth�lt. 
Ein Benutzer fordert eine ASP-Datei in einer Anwendung an, und die Datei
Global.asa der Anwendung verwendet das <OBJECT>-Tag, um eine Instanz f�r
ein Objekt mit einem Sitzungsbereich zu erstellen. Weitere Informationen
zum Verwenden des <OBJECT>-Tags f�r das Instanziieren eines Objekts
finden Sie unter ... Verwenden von Komponenten und Objekten. 
Eine Sitzung endet automatisch, wenn Benutzer bis zum Ablauf einer
bestimmten Zeitspanne eine Seite in einer Anwendung weder angefordert
noch aktualisiert haben. Der Standardwert ist 20 Minuten. Sie k�nnen die
Standardeinstellung f�r eine Anwendung �ndern, indem Sie die Eigenschaft
Timeout auf dem Eigenschaftenblatt Anwendungsoptionen im IIS-Snap-In
einstellen. Legen Sie diesen Wert in �bereinstimmung entsprechend den
Anforderungen der Webanwendung und der Speicherkapazit�t des Servers
fest, Wenn Sie z. B. davon ausgehen, dass Benutzer, die Ihre
Webanwendung durchsuchen, nur wenige Minuten auf den einzelnen Seiten
verbringen, liegt es in Ihrem Interesse, den Timeoutwert im Vergleich
zur Standardeinstellung deutlich zu senken. Eine gro�e Zeitspanne f�r
das Sitzungstimeout kann viele aktive Sitzungen zur Folge haben, was
sich negativ auf die Speicherressourcen des Servers auswirken kann.

Wenn Sie ein Timeoutintervall f�r eine bestimmte Sitzung festlegen
m�chten, das k�rzer als das Standardtimeout der Anwendung ist, k�nnen
Sie auch die Timeout-Eigenschaft des Sitzungsobjekts einstellen. So legt
z. B. das folgende Skript ein Timeoutintervall von 5 Minuten fest.

<%  Session.Timeout = 5  %>
Sie haben zudem die M�glichkeit, das Timeoutintervall so festzulegen,
dass der Standardwert (der durch die Sitzungstimeout-Eigenschaft
festgelegte Wert) �berschritten wird.

Anmerkung   Timeout ist nur g�ltig bei Sitzungen, die einen Status
haben. W�hrend einer statusfreien Sitzung enth�lt das Sitzungsobjekt
weder Inhalt noch statische Objekte. Diese Art der Sitzung endet
automatisch nach der Verarbeitung der Anforderung und wird bei der
n�chsten Anforderung von demselben Browser erneut erstellt.


Wenn Sie eine Sitzung absichtlich beenden m�chten, k�nnen Sie die
Abandon-Methode des Sitzungsobjekts verwenden. So k�nnen Sie
beispielsweise eine Schaltfl�che Beenden in einem Formular
bereitstellen, wobei der ACTION-Parameter auf den URL einer ASP-Datei
festgelegt ist , die den folgenden Befehl enth�lt.

<% Session.Abandon %>
Anmerkung   Alle Anforderungen eines Benutzers, die in einer
Warteschlange eingereiht werden, um vor der Initierung von
Session.Abandon ausgef�hrt zu werden, werden im Kontext der
abgebrochenen Sitzung ausgef�hrt. Nach dem Ausf�hren von Session.Abandon
werden neue eingehende Anforderungen nicht der Sitzung zugeordnet.

Informationen zu SessionID und Cookies
Wenn ein Benutzer eine ASP-Datei in einer bestimmten Anwendung zum
ersten Mal anfordert, generiert ASP eine SessionID. Eine SessionID ist
eine Zahl, die aus einem komplexen Algorithmus erzeugt wurde und alle
Sitzungen eines Benutzers eindeutig bezeichnet. Zu Beginn einer neuen
Sitzung speichert der Server die SessionID im Webbrowser des Benutzers
als Cookie.

Das SessionID-Cookie ist mit einem Schlie�fachschl�ssel vergleichbar, da
ASP Informationen f�r die Benutzer in einem �Schlie�fach� auf dem Server
speichern kann, w�hrend der Benutzer oder die Benutzerin im Verlauf
einer Sitzung mit einer Anwendung interagiert. Das SessionID-Cookie des
Benutzers, das im Header der HTTP-Anforderung �bertragen wird,
erm�glicht den Zugriff auf diese Informationen auf dieselbe Art, wie der
Zugriff auf den Inhalt eines Schlie�faches mithilfe eines
Schlie�fachschl�ssels m�glich ist. Wenn ASP eine Anforderung f�r eine
einer Seite empf�ngt, wird der Header der HTTP-Anforderung auf ein
SessionID-Cookie �berpr�ft.

Nach dem Speichern des SessionID-Cookies im Browser des Benutzers
verwendet ASP dasselbe Cookie erneut, um die Sitzung nachzuverfolgen,
selbst wenn der Benutzer eine andere ASP-Datei oder eine ASP-Datei
anfordert, die in einer anderen Anwendung ausgef�hrt wird. Wenn der
Benutzer die Sitzung absichtlich beendet oder das Sitzungstimeout
zul�sst und anschlie�end eine weitere ASP-Datei anfordert, beginnt ASP
mithilfe desselben Cookies mit einer neuen Sitzung. Ein Benutzer
empf�ngt nur dann ein neues SessionID-Cookie, wenn der
Serveradministrator den Server neu startet und dadurch die im
Arbeitsspeicher gespeicherten SessionID-Einstellungen l�scht oder wenn
der Benutzer den Webbrowser neu startet.

Durch erneutes Verwenden des SessionID-Cookies minimiert ASP die Anzahl
der Cookies, die an den Browser gesendet werden. Wenn Sie zudem
feststellen, dass Ihre ASP-Anwendung keine Sitzungsverwaltung ben�tigt,
k�nnen Sie verhindern, dass ASP Sitzungen nachverfolgt und
SessionID-Cookies an Benutzer sendet.

Unter den folgenden Bedingungen sendet ASP die SessionID-Cookies nicht:

Wenn der Sitzungszustand einer Anwendung deaktiviert ist. 
Wenn eine ASP-Seite als ohne Session definiert ist, es sich also um eine
Seite handelt, die das 
<%@ EnableSessionState=False %>
-Tag enth�lt. Weitere Informationen erhalten Sie unter ASP-Seiten ohne
Session. 
Sie sollten dar�ber hinaus beachten, dass SessionID-Cookies nicht als
dauerhafte Methode f�r die Nachverfolgung von Benutzern �ber mehrere
Besuche auf einer Website hinweg angesehen werden k�nnen. Die im
Arbeitsspeicher des Servercomputers gespeicherten
SessionID-Informationen k�nnen leicht verloren gehen. Wenn Sie Benutzer,
die Ihre Webanwendung besuchen, �ber l�ngere Zeit nachverfolgen m�chten,
m�ssen Sie eine Benutzeridentifizierung durch Speichern eines speziellen
Cookies im Webbrowser des Benutzers erstellen und die
Cookieinformationen in einer Datenbank speichern. Weitere Informationen
finden Sie unter Verwenden von Cookies.

Speichern und Entfernen von Daten im bzw. aus dem Sitzungsobjekt
Das Sitzungsobjekt verf�gt �ber ein dynamisches, zugeordnetes Array, in
dem Sie Informationen speichern k�nnen. Sie k�nnen skalare Variablen und
Objektvariablen im Sitzungsobjekt speichern.

Um eine Variable im Sitzungsobjekt zu speichern, m�ssen Sie einem
benannten Eintrag einen Wert im Sitzungsobjekt zuweisen. So speichert
der folgende Befehl beispielsweise zwei neue Variablen im
Sitzungsobjekt:

<%
  Session("Vorname") = "Johannes"
  Session("Nachname") = "Schmitt"
%>
Wenn Sie Informationen aus dem Sitzungsobjekt abrufen m�chten, m�ssen
Sie auf den benannten Eintrag zugreifen. So k�nnen Sie z. B. den
aktuellen Wert von Session("Vorname") anzeigen:

Willkommen <%= Session("Vorname") %>
Sie haben die M�glichkeit, Benutzereinstellungen im Sitzungsobjekt zu
speichern und anschlie�end auf diese Einstellungen zuzugreifen, um zu
ermitteln, welche Seite an den Benutzer zur�ckgegeben werden soll. So
k�nnen Sie es einem Benutzer z. B. erm�glichen, eine Textversion des
Inhalts auf der ersten Seite der Anwendung anzugeben und diese Auswahl
auf alle nachfolgenden Seiten anzuwenden, die der Benutzer in der
Anwendung besucht.

<% If Session("Aufl�sung") = "Niedrig" Then %>
  Dies ist die Textversion der Seite.
<% Else %>
  Dies ist die Multimediaversion der Seite.
<% End If %>
Sie k�nnen auch eine Objektinstanz im Sitzungsobjekt speichern, obwohl
dadurch eine Verminderung der Serverleistung zu erwarten ist. Weitere
Informationen finden Sie unter Festlegen des G�ltigkeitsbereichs eines
Objekts .

Es kann sich gelegentlich als sinnvoll erweisen, im Sitzungsobjekt
gespeicherte Elemte zu l�schen. So kommt es z. B. relativ h�ufig vor,
dass Benutzer, die online einkaufen, ihre Meinung �ndern und die Liste
der ausgew�hlten Elemente verwerfen, um sich f�r andere Produkte zu
entscheiden. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, das Sitzungsobjekt
durch L�schen der ungeeigneten Werte zu aktualisieren.

Die Contents-Auflistung des Sitzungsobjekts enth�lt alle Variablen, die
f�r eine Sitzung gespeichert wurden (also Variablen, die ohne Verwendung
des HTML-Tags <OBJECT> gespeichert wurden). Durch Verwenden der
Remove-Methode der Contents-Auflistung k�nnen Sie einen Verweis auf eine
Variable, der f�r den Sitzungszustand hinzugef�gt wurde, selektiv
entfernen. Im folgenden Skript wird die Verwendung der Remove-Methode
zum Leeren eines Elements (in diesem Fall Benutzerrabattinformationen)
aus dem Sitzungsobjekt veranschaulicht:

<%
  If Session.Contents("Bestellmenge") <= 75 then
    Session.Contents.Remove("Rabatt")
  End if
%>
Sie k�nnen gegebenenfalls auch die RemoveAll-Methode der
Contents-Auflistung verwenden, um alle f�r die Sitzung gespeicherten
Variablen zu l�schen:

Session.Content.RemoveAll()
Bei Verwendung der Remove-Methode k�nnen Sie w�hlen, ob Elemente nach
Namen oder Index gel�scht werden sollen. Im folgenden Skript wird
veranschaulicht, wie der Zyklus bei Werten, die im Sitzungsobjekt
gespeichert sind, durchlaufen wird und wie Werte nach dem Index bedingt
entfernt werden: 
<%
  For Each intQuote in Session.Contents
    If Session.Contents(intQuote) < 200 Then
      Session.Contents.Remove(intQuote)
    End If
  Next
%>
Verwalten von Sitzungen auf mehreren Servern
Die ASP-Sitzungsinformationen werden auf dem Webserver gespeichert.
Damit Skripts auf Sitzungsinformationen zugreifen k�nnen, muss ein
Browser Seiten von demselben Webserver anfordern. Bei einem Cluster aus
Webservern (wobei sich viele Webserver die Aufgabe teilen, auf
Benutzeranforderungen zu antworten) werden Benutzeranforderungen nicht
immer an denselben Server weitergeleitet. Stattdessen verteilt eine
spezielle Software alle Anforderungen f�r den URL der Site an einen
beliebigen freien Server � dieser Vorgang wird als Lastenausgleich
bezeichnet. Durch den Lastenausgleich ist die Verwaltung von
Sitzungsinformationen in einem Cluster aus Webservern schwierig.

Wenn Sie die ASP-Sitzungsverwaltung auf einer Website mit
Lastenausgleich verwenden m�chten, sollten Sie sicherstellen, dass alle
Anforderungen innerhalb einer Benutzersitzung an denselben Webserver
geleitet werden. Eine M�glichkeit ist das Schreiben einer
Session_OnStart-Prozedur, die das ResponseObjekt zum Umleiten des
Browsers an den Webserver verwendet, auf dem die Sitzung des Benutzers
ausgef�hrt wird. Wenn Sie auf den Seiten der Anwendung ausschlie�lich
relative Verkn�pfungen verwenden, werden k�nftige Anforderungen f�r eine
Seite an denselben Server weitergeleitet.

So k�nnen Benutzer z. B. auf eine Anwendung zugreifen, indem sie den
allgemeinen URL f�r eine Site anfordern:
http://www.microsoft.com/germany/. Durch den Lastenausgleich wird die
Anforderung an einen bestimmten Server (z. B. server3.microsoft.com)
weitergeleitet. ASP erstellt eine neue Benutzersitzung auf diesem
Server. In der Session_OnStart-Prozedur wird der Browser an den
angegebenen Server umgeleitet:

<%
Response.Redirect("http://server3.microsoft.com/webapps/firstpage.asp";)
%>
Der Browser fordert die angegebene Seite an, und alle nachfolgenden
Anforderungen werden an denselben Server weitergeleitet, so lange nicht
auf bestimmte Servernamen in den urspr�nglichen URLs verwiesen wird.

Verwenden von Cookies
Ein Cookie ist ein Token, das der Webserver in den Webbrowser eines
Benutzers einbettet, um den Benutzer zu identifizieren. Wenn derselbe
Browser das n�chste Mal eine Seite anfordert, wird das Cookie, das der
Browser vom Webserver erhalten hat, gesendet. Mithilfe von Cookies
k�nnen Sie ein Reihe von Informationen einem Benutzer zuordnen.
ASP-Skripts k�nnen die Werte von Cookies mithilfe der Cookies-Auflistung
der Response- und Request-Objekte abrufen und auch festlegen.

Festlegen von Cookies
Um den Wert eines Cookies festzulegen, sollten Sie Response.Cookies
verwenden. Wenn das Cookie nicht bereits vorhanden ist, wird durch
Response.Cookies ein neues erstellt. Wenn Sie z. B. ein Cookie mit dem
Namen ("VisitorID") mit einem zugeordneten Wert ("49") an den Browser
senden m�chten, sollten Sie den folgenden Befehl verwenden, der auf der
Webseite vor dem <HTML>-Tag angezeigt werden muss:

<% Response.Cookies("VisitorID") = 49 %>
Wenn ein Cookie nur w�hrend der aktuellen Benutzersitzung verwendet
werden soll, gen�gt es, das Cookie an den Browser zu senden. Wenn Sie
jedoch Benutzer auch dann identifizieren m�chten, nachdem sie den
Browser angehalten und neu gestartet hat, m�ssen Sie den Browser
zwingen, das Cookie in einer Datei auf der Festplatte des
Clientcomputers zu speichern. Um das Cookie zu speichern, sollten Sie
das Expires-Attribut f�r Response.Cookies verwenden und das Datum auf
ein beliebiges Datum in der Zukunft festlegen:

<%
  Response.Cookies("VisitorID") = 49
  Response.Cookies("VisitorID").Expires = "31. Dezember 2001"
%>
Ein Cookie kann mehrere Werte aufweisen; ein solches Cookie wird als
indiziertes Cookie bezeichnet. Dem Wert eines indizierten Cookies wird
ein Schl�ssel zugewiesen; Sie k�nnen einen Wert f�r einen bestimmten
Cookieschl�ssel festlegen. Beispiel:

<% Response.Cookies("VisitorID")("49") = "Travel" %>
Wenn ein vorhandenes Cookie �ber Schl�sselwerte verf�gt,
Response.Cookies jedoch keinen Schl�sselnamen angibt, wurden die
vorhandenen Schl�sselwerte gel�scht. Wenn ein Cookie hingegen nicht �ber
Schl�sselwerte verf�gt, Response.Cookies jedoch Schl�sselnamen und
-werte festlegt, wird der vorhandene Wert des Cookies gel�scht und neue
Schl�ssel/Wert-Paare werden erstellt.

Abrufen von Cookies
Sie k�nnen den Wert eines Cookies mithilfe der
Request.Cookies-Auflistung abrufen. Wenn beispielsweise durch die
HTTP-Anforderung des Benutzers VisitorID=49 festgelegt wird, ruft die
folgende Anwendung den Wert 49 ab:

<%= Request.Cookies("VisitorID") %>
Um den Schl�sselwert von einem indizierten Cookie abzurufen, verwenden
Sie entsprechend den Schl�sselnamen. Angenommen, der Browser eines
Benutzers sendet z. B. die folgenden Informationen im Header der
HTTP-Anforderung:

Cookie: VisitorID=49=Travel
Die folgende Anweisung gibt dann den Wert Travel zur�ck:

<%= Request.Cookies("VisitorID")("49") %>
Festlegen von Cookiepfaden
Alle von ASP auf dem Webbrowser des Benutzers gespeicherten Cookies
enth�lt Pfadinformationen. Wenn der Browser eine Datei anfordert, die an
dem Standort gespeichert ist, der durch den Pfad im Cookie angegeben
ist, leitet der Browser automatisch das Cookie an den Server weiter.
Standardm��ig entsprechen die Pfade der Cookies dem Namen der Anwendung,
die die ASP-Datei enth�lt, die urspr�nglich das Cookie generierte. Wenn
beispielsweise eine ASP-Datei, die sich in einer Anwendung namens
Benutzeranwendung befindet, ein Cookie generiert, leitet der Browser
immer dann das Cookie weiter, wenn der Webbrowser eines Benutzers eine
Datei abruft, die sich in dieser Anwendung befindet. Zus�tzlich werden
auch alle anderen Cookies, die den Pfad /Benutzeranwendung enthalten,
vom Browser weitergeleitet. 

Wenn Sie einen anderen Pfad f�r ein Cookie als den
Standardanwendungspfad festlegen m�chten, k�nnen Sie das Path-Attribut
der Response.Cookies-Auflistung von ASP verwenden. Im folgenden Skript
wird beispielsweise der Pfad VerkaufsAnw/Kunden/Profile/ einem Cookie
namens Einkauf zugewiesen:

<%
  Response.Cookies("Einkauf") = "12"
  Response.Cookies("Einkauf").Expires = "1. Januar 2001"
  Response.Cookies("Einkauf").Path = "/VerkaufsAnw/Kunden/Profile/"
%>
Wenn der Webbrowser, der das Cookie Einkauf enth�lt, eine Datei
anfordert, die unter dem im Pfad /VerkaufsAnw/Kunden/Profile/ oder in
einem der entsprechenden Unterverzeichnisse liegt, leitet der Browser
das Cookie an den Server weiter. 

Viele Webbrowser, einschlie�lich Microsoft Internet Explorer, Version
4.0 und h�her, und Netscape, ber�cksichtigen die Gro�-/Kleinschreibung
des Pfades f�r das Cookie. Wenn also die Gro�-/Kleinschreibung des
Pfades einer angeforderten Datei von der Gro�-/Kleinschreibung des
gespeicherten Pfades f�r das Cookie abweicht, wird das Cookie vom
Browser nicht an den Server gesendet. Bei ASP stehen die virtuellen
Verzeichnisse /REISEN und /reisen f�r dieselbe ASP-Anwendung; bei einem
Browser hingegen, der die Gro�-/Kleinschreibung eines URL beachtet,
handelt es sich bei /REISEN und /reisen um zwei verschiedene
Anwendungen. Sie sollten sicherstellen, dass alle URLs auf ASP-Dateien
die Gro�-/Kleinschreibung gleicherma�en handhaben, damit gew�hrleistet
wird, dass der Browser des Benutzers die gespeicherten Cookies
weiterleitet.

Sie k�nnen die folgende Anweisung zum Festlegen des Pfades f�r Cookies
verwenden, damit der Webbrowser des Benutzers immer dann ein Cookie
weiterleitet, wenn der Browser - unabh�ngig von der Anwendung oder vom
Pfad - eine Datei vom Server anfordert: 

Response.Cookies("Einkauf").Path = "/" 
Sie sollten jedoch beachten, dass durch das Weiterleiten von Cookies an
den Server ohne Unterscheidung zwischen Anwendungen ein m�gliches
Sicherheitsrisiko entsteht, wenn die Cookies vertrauliche Informationen
enthalten, die au�erhalb einer bestimmten Anwendung nicht zug�nglich
sein sollten.

Beibehalten des Status ohne Cookies
Cookies werden nicht von allen Browsern unterst�tzt. Selbst bei
Browsern, die Cookies unterst�tzen, deaktivieren einige Benutzer lieber
die Unterst�tzung von Cookies. Wenn Ihre Anwendung auf Browser
zur�ckgreifen muss, die Cookies nicht unterst�tzen, k�nnen Sie die
Sitzungsverwaltung von ASP nicht verwenden.

In diesem Fall sind Sie gezwungen, eigene Verfahren zum �bergeben von
Informationen von einer Seite zur anderen in Ihrer Anwendung zu
schreiben. Es stehen Ihnen dabei zwei grunds�tzliche Ansatzm�glichkeiten
zu Verf�gung:

Hinzuf�gen von Parametern zur Abfragezeichenfolge eines URLs. Beispiel: 
http://Server1/Anw1/start.asp?name=Johannes
Einige Browser verwerfen jedoch explizite Parameter, die in einer
Abfragezeichenfolge �bergeben werden, wenn ein Formular mithilfe der
GET-Methode �bermittelt wurde. 

Hinzuf�gen von verdeckten Werten zu einem Formular. So enth�lt z. B. das
folgende HTML-Formular ein verdecktes Steuerelement, das auf dem
tats�chlichen Formular nicht angezeigt wird und im Webbrowser der
Benutzer ebenfalls nicht sichtbar ist. Das Formular �bergibt mithilfe
der HTTP POST-Methode, neben den vom Benutzer bereitgestellten
Informationen, einen Wert f�r die Benutzeridentifizierung. 
<FORM METHOD="POST" ACTION="/scripts/inform.asp">
<INPUT TYPE="text" NAME="Stadt" VALUE="">
<
INPUT TYPE="text" NAME="Land" VALUE ="">
<INPUT TYPE="hidden" NAME="BenutzerID" VALUE= <%= UserIDNum(i) %>
<INPUT TYPE="submit"  VALUE="Enter">
Bei dieser Methode ist es notwendig, dass alle Verkn�pfungsziele, die
Benutzerinformationen �bergeben, als HTML-Formulare kodiert werden.

Wenn Sie nicht mit der Sitzungsverwaltung von ASP arbeiten, sollten Sie
die Unterst�tzung von Sitzungen f�r Ihre Anwendung deaktivieren. Wenn
dieses Feature jedoch aktiviert ist, sendet ASP ein SessionID-Cookie an
alle Browser, die eine Seite anfordern. Sie k�nnen die Unterst�tzung von
Sitzungen deaktivieren, indem Sie das Kontrollk�stchen Sitzungszustand
aktivieren auf dem Eigenschaftenblatt Anwendungsoptionen im IIS-Snap-In
deaktivieren. 

ASP-Seiten ohne Session
Mit ASP haben Sie zudem die M�glichkeit, Seiten ohne Session zu
erstellen, mit deren Hilfe Sie das Erstellen von
Sitzungsnachverfolgungen nach Bedarf verz�gern k�nnen.

Seiten ohne Session f�hren Folgendes nicht aus:

Ausf�hren von Session_OnStart -Prozeduren. 
Senden von SessionID-Cookies. 
Erstellen von Sitzungsobjekten. 
Zugreifen auf integrierte Sitzungsobjekte oder Objekte mit
Sitzungsbereich, die mithilfe des <OBJECT>-Tags erstellt wurden. 
Einreihen der Ausf�hrung mit anderen Sitzungsanforderungen. 
Um eine ASP-Datei ohne Session zu konfigurieren, verwenden Sie
Folgendes:

<%@ EnableSessionState=False %>
Sie sollten dieses Skript vor allen anderen Skripten in der ersten Zeile
der ASP-Datei ablegen. In der Standardeinstellung (bei Auslassen dieses
Tags) wird das Nachverfolgen von Sitzungen aktiviert.

ASP-Seiten ohne Session tragen oftmals dazu bei, die Reaktionszeit des
Servers durch Beseitigen potenziell zeitaufwendiger Sitzungsaktivit�ten
zu verbessern. Betrachten Sie beispielsweise eine ASP-Seite mit zwei
HTML-Rahmen, Rahmen 1 und Rahmen 2, innerhalb einer Rahmengruppe, etwas
genauer. Rahmen 1 enth�lt eine ASP-Datei, die ein komplexes Skript
ausf�hrt, w�hrend Rahmen 2 eine einfachere ASP-Datei enth�lt. Da ASP
Sitzungsanforderungen in sequenzieller Reihenfolge oder seriell
ausf�hrt, k�nnen Sie den Inhalt von Rahmen 2 erst dann sehen, wenn das
Skript in Rahmen 1 ausgef�hrt wurde. Im Falle einer ASP-Datei ohne
Session in Rahmen 1 werden die ASP-Anforderungen nicht l�nger seriell
ausgef�hrt, und der Browser rendert den Inhalt von Rahmen 2, bevor das
Ausf�hren des Inhalts von Rahmen 1 beendet wird.

Leider h�ngt die Art der Verarbeitung mehrerer Anforderungen f�r
unterschiedliche Rahmen letztlich von der Konfiguration des Webbrowsers
der Benutzer ab. Bestimmte Webbrowser f�hren Anforderungen trotz der
Konfiguration der ASP-Dateien ohne Session seriell aus.


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