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> On 21. Mar 2020, at 12:38, Frederik Ramm <[email protected]> wrote:
> 
> "landuse=residential" ist "ein Wohngebiet". Das Wohngebiet hört nicht an
> einer Straße auf.


ich weiß dass das von einigen so gesehen wird, aber m.E. führt diese Sichtweise 
dazu, dass man in einem bestimmten Maßstab aufhört, der deutlich gröber ist als 
das, was wir sonst so mappen, und im Detail führt es zu Inkonsistenzen, weil 
man manche Nutzungen (z.B. Gewerbe) ausschließt, diese aber zum “Wohngebiet” in 
diesem Sinne (also einem überwiegend dem Wohnen gewidmeten Teil der Stadt/Dorf) 
gehören.

Ich plädiere dafür, landuse so zu benutzen wie es definiert ist, eine Fläche 
die vorwiegend zum Wohnen genutzt wird (d.h. die Definition muss man überhaupt 
nicht anpassen, weil sie so ungenau ist, “vorwiegend” ist reine 
Auslegungssache, und “Fläche” bzw. “Gebiet” kann auch alles sein).

Für die Wohngebiete in Deinem Sinn würde ich place=suburb/quarter/neighborhood 
verwenden. Ob es sich um ein Wohngebiet (oder z.B. ein Gewerbegebiet, 
Industriegebiet etc.) handelt kann man im Prinzip von den vorherrschenden 
landuses ableiten, oder alternativ per Zusatztag.

Nach dieser Logik wären öffentliche Straßen prinzipiell aus residential und 
analogen landuses auszunehmen, im Endzustand, könnten aber erstmal auch 
drinbleiben als erste Annäherung / grobe Abbildung bis jemand Lust hat, das 
genauer zu machen. 

Grundsätzlich würde ich mir wünschen wir kämen bei landuse zu einem Zustand, wo 
mind. jedes einzelne Grundstück anhand seiner überwiegenden Nutzung 
klassifiziert ist (nicht dass man für jedes Grundstück ein eigenes Objekt hat, 
aber dass das den Maßstab für die Auflösung vorgibt). In Sonderfällen kann man 
auch Grundstücke noch weiter aufteilen (z.B. Handwerker der auch dort wohnt).


Gruß Martin 
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