> bekannt. Und die US-Amerikaner haben ihn gew�hlt. Jetzt kein Mitleid mehr.
> Demokratie heist Verantwortung f�r den einzelnen.

Tja, das ist wohl war. Allerdings geht das Modell der Demokratie auch von
einer m�ndigen �ffentlichkeit aus. Und davon kann in den USA ja nicht mehr
die Rede sein.

Ich m�chte ja nicht zum Verschw�rungstheoretiker werden, aber man k�nnte
durchaus sagen, die Katastrophe h�tte System: wenn man die breite
�ffentlichkeit verbl�den und verarmen l�sst und noch das eine oder andere
Mediennetzwerk auf seiner Seite hat, dann ist man auf Lebzeiten gew�hlt. Das
US-Volk hat dann n�mlich so viel damit zu tun, zu �berleben, dass Politik
kaum mehr z�hlt (sch�n gezeigt hat das Lotta Suter in ihrem Buch "Amerika im
Ausnahmezustand").

Zus�tzlich geh�rt Bush ja zu den (erz)konservativen Evangelikalen. Und das
ist der letzte Punkt, der f�r ihn spricht. Denn verarmte und hoffnungslose
Leute in den USA haben die Tendenz nicht am System zu zweifeln, sondern ihr
Schicksal in "Gottes H�nde" zu legen.
(Das war so ein Schl�ssel-Moment als ich in einem Interview geh�rt habe, wie
das CH-Radio in den USA eine Frau interviewte, die jetzt nur noch von der
Heilsarmee lebt [denn das Staatliche Netz gibt's ja nicht mehr]. Die sagt
dann am Schluss, auf die Frage, ob sie jetzt politisch aktiv werde: das sei
nichts f�r sie. Sie sei sicher, dass das alles schon Sinn habe und Gott das
alles so wolle.)


Gruss
Andreas


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