> 
> man kann doch nicht immer alles mit krankheit entschuldigen ...
> 
> du gehst ja auch das risiko ein, dass er nicht geheilt wird 
> und somit wieder menschen umbringt. nicht, dass ich jetzt für 
> die todesstrafe bin, aber mir geht dieses "er hatte eine 
> schwere kindheit" entschuldigungsding auch auf den sack.
> 
> wenn jemand z.b. eine ansteckende krankheit hat und andere 
> menschen gefährdet, wird er auch weggesperrt bis er genesen 
> ist und auch erst wieder freigelassen, wenn er für andere 
> keine gefahr mehr darstellt.
> 
> naja und bei psychologischen krankheiten läßt sich das leider 
> nie mit 100%iger sicherheit sagen, leider. also sollte man 
> das risiko doch minimieren und ihn möglichst lange und 
> intensiv behandeln. wobei hier wieder das liebe geld ins 
> spiel kommt. das kostet nämlich zuviel und daher geht man 
> lieber das risiko eines erneuten mordes ein.
> 


Ich denke das kann man auch nicht pauschalieren, weil eben bei einem so
eine Therapie hilft beim anderen nicht. Ich meine die Bedingungen für
eine Freilassung sollte strenger geprüft werden, auch ein
Psychiater/Psychologe kann mal eine Fehlentscheidung treffen. Oder wie
ja auch schon vorgekommen (noch gar nicht so lange her) wo eine
Psychologin sich in ihren "Patienten" verknallt hat und im deshalb eine
positive Beurteilung gegeben hat.

Der Punkt mit dem Geld bzw. teure Therapien stoßt mich auch ein wenig
auf, weil ich finde das auch die Opfer besser unterstützt werden müssen.
Mit Opfer meine ich auch z.B. Eltern die ihr Kind verloren haben etc. 




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