Wolfgang Jeltsch wrote:

>> um mal den ganzen Ger�chten hier etwas zu begegnen: Sarge wird
>> released, wenn es fertig ist.
> 
> Langsam kann ich diesen Spruch nicht mehr h�ren.

*Warum* fragst du dann nach?

>> Sobald diese allerdings behoben sind, kann sarge in 2-3 Monaten
>> released werden
> 
> Waaaaaaas? Noch zwei bis drei Monate???????

Deine Tastatur klemmt bei "a" und "?".

>     1. Was bedeutet ein eventuell zu erwartender oder schon
>       stattfindender Wegfall von Debian-Nutzern f�r die Motivation der
>       Debian-Entwickler und das Fortbestehen der Distribution?

Also, welcher Debian-Nutzer sollte da wegfallen? Die mit dem derzeitigen
stable zufrieden sind, werden sicher nicht zufrieden, wenn sie jetzt
nach der langen Wartezeit ein unstabiles System vorgesetzt bekommen.

Ich finde die Releasezyklen einfach genial. Man braucht sich nicht
st�ndig auf etwas anderes umstellen, kennt die h�ufig benutzten
Konfigs/Apps usw. schon auswendig und bekommt trotzdem schnell und
korrekte Bugfixes! Das kann man von keinem mir sonst bekannten
Betriebsystem haben. Und Backports und selbstkompilierte Programme
funktionen auch sehr lange Zeit, da nicht st�ndig libc oder �hnliches
wechselt. Genauso f�r kommerzielles, da auf l�ngere Zeit gesehen nichts
unerwartet passieren wird (SP2 bei XP mit Radikalaustausch von
Systembinaries) die Ideale Plattform, vorallem weil man durch main
contrib/non-free braucht man sich nicht einmal alle Lizenzen anschauen.

>     2. Denken die Debian-Entwickler auch selbstkritisch �ber ihre
>      vielleicht verfehlte Releasepolitik nach?

Hoffentlich nicht! Wenn du eine andere Releasepolitik  haben willst,
nimm etwas anderes. Debian ist anders. Und wird es auch hoffentlich
auch bleiben, sonst h�tte es auch eigentlich keine Daseinsberechtigung.

>     3. Was bringen lange Releaseabst�nde wirklich f�r die Stabilit�t
>       von stable? Wenn ich KDE 2.2 von stable installiere und dann
>       Kwikdisk nicht benutzbar ist, weil es bei Auswahl eines Ger�tes
>       grunds�tzlich abst�rzt, dann sind die (gem�� Debian-Terminologie
>       unstabilen) KDE-Backports von kde.org hier stabiler als Debian
>       stable.

Verwend doch einfach das KDE-Backport! Mach ich doch auch und es
funktioniert sehr gut. Man hat eine stabile Plattform mit Bugfixes f�r
l�ngere Zeit und kann damit machen was man will. Punkt.

> (der interessanterweise immernoch Debian benutzt)

Du hast die freie Wahl!

mfg Markus

-- 
http://markus-raab.org     | Das Mittelma� ist gut dem Alter wie der
                      -o)  | Jugend, nur Mittelm��igkeit allein ist
Kernel 2.6.8.1         /\  | keine Tugend.  -- G.E.Lessing, Nathan der
on a i686             _\_v | Weise  


-- 
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): 
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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