Hi Thorsten,

Am Wed, 27 Oct 2010 17:44:31 +0200
schrieb Thorsten Behrens <[email protected]>:
> Ist optional. Python akzeptiert auch Submissions ohne CA.
Ein CA ist ihnen aber lieber.

> Martin Hollmichel wrote:
> > die Begruendung der FSF fuer ein CA in Kurzform hier:
> > http://www.gnu.org/licenses/why-assign.html
> > 
> FSF-Projekte fallen nicht gerade durch tonnenweise Beteiligung auf.
Apache andererseits ist nicht schlecht besucht. Das haengt also nicht
direkt mit dem CA zusammen.

> Und damit das FSF-Argument überhaupt funktioniert, müßte Oracle
> erstmal der TDF das Copyright übertragen. Ums ganz deutlich zu
> sagen: wir sind ansonsten Fall, wie jemand anders ausführte, ohnehin
> für die nächsten 10 Jahre auf LGPLv3 genagelt
Noe, Oracle koennte relicensen (vielleicht notwendig aufgrund konkreter
Aenderung der rechtlichen Umstaende). Ihr koenntet dann nicht folgen.
Noch lustiger ist folgendes Gedankenspiel: Openoffice.org wechselt aus
einer Laune auf eine LGPL-inkompatible Lizenz. Dann koenntet ihr nichts
mehr aus OOo mergen -- oder ihr koennt einpacken/neu anfangen.

> - also warum sollten wir ohne Not zusätzliche Bremsen für Contribution 
> einführen?
Ihr haettet etwas in der Hand, ueber das man reden koennte? Und
zumindest ein optionaler CA wird keine Contributor abschrecken.

> Um der Liste der Projekt _mit_ CA ein paar sehr erfolgreiche _ohne_
> CA entgegen zu stellen:
> 
> Linux Kernel
Linux war immer ein Projekt mit Individualcontributoren. Spaeter mit
gesponsorten Individualcontributoren. Nicht vergleichbar mit OOo.

> Gnome
> KDE (ein FLA, kein CA - und noch dazu optional)
Das sind eher Distributionen (Projektsammelungen) den Projekte. Von
einer solchen Modularitaet (die das Gesamtprojekt nicht gefaehrdet,
wenn ein Teil rechtlich problematisch wird) ist OOo noch ganz, ganz,
ganz weit weg. Und die Einzelprojekte sind wiederum kaum in der Groesse
mit OOo vergleichbar.

Schlussendlich bleibt aber, dass Projekte auch mit CA erfolgreich
werden, daher ist der Glaube, das allein das OpenOffice.org den Weg zur
Weltherrschaft verwehrt -- und es deshalb nicht zu diskutieren ist, zu
kurz gegriffen.

Gruss,

Bjoern



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