Hallo Marko, *,

zunächst einmal vielen Dank für Dein vernünftiges Vorgehen  (wobei
dieser Dank wohl eher von den OOo-Aktiven kommen sollte)

Marko Moeller schrieb:
> Hiermit möchte ich darauf hinweisen, dass nur ein amtierender Co-Lead
> einen AP einsetzen kann, ob Jacqueline und ich das nach unserem
> Rücktritt sind, wie Jörg vermutet, halte ich für fraglich.

@Marko
Ich war mir der Problematik der Situation voll bewußt, und wollte auch
weder Dir noch Jacqueline zu nahe treten, deshalb schrieb ich ja
bereits:

> Sorry, nur ich denke man sollte hier auch einfach die
> Position der bisherigen CoLeads respektieren, denn diese
> haben sich vor einiger Zeit, wie Viele andere von uns
> ebenfalls, aus dem Projekt verabschiedet. Gleichzeitig waren
> sie aber sofort bereit jetzt die Wahl zu leiten, obwohl es
> für sie nur Arbeit bedeutet, und dafür sollten alle Ihnen
> dankbar sein.
> In einer solchen Situation, wo die Absichten völlig klar
> sind, fand ich es schlecht die Coleads nun noch mit weiteren
> Dingen zu belasten (und tue es auch jetzt nachträglich nur
> weil es mir formal der einzig saubere Weg zu sein scheint).

wenn wir jedoch eine Lösung wollen müssen wir Klartext reden und der
geht dann ggf. (das was Eric ansprach wäre sinngemäß eine andere
Möglichkeit) genauso, wie Du selbst es zitiert hast, nämlich:

"Abweichendes Wahlverfahren (AP)
In begründeten Ausnahmefällen kann mit Antrag an die Co-Leads von der
hier geschilderten Vorgehensweise in Abstimmung mit den
Projektmitgliedern abgewichen werden."

aber, wenn wir so verfahren wollen müssen wir annehmen das ihr noch
Coleads seit und deswegen habe ich das so formuliert.

Ich bitte also ggf. um Verständnis das ich etwas Konkretes formulieren
mußte. Meine Formulierung war nur den Notwendigkeiten angepasst und
sollte weder Dich noch Jacqueline in eine ungewollte Position
hineinargumentieren.
(mir fällt keine bessere formulierung ein, ich hoffe aber es wird
deutlich was ich meine)

Denn das hier:

> Andererseits haben sich (soweit ich es richtig gelesen habe) alle drei
> Kandidaten für die Co-Lead Wahlen grundsätzlich positiv zu
> einer vorüber
> gehenden Wahrnehmung dieser Aufgabe durch Peter geäußert, was
> IMHO dafür
> spricht, dass der zukünftige Co-Lead des de-Projektes (ob nun in einer
> Woche im ersten Wahlgang oder später im zweiten) genau so
> handeln wird.

hat mit der Wahlregelung ansich nämlich garnichts zu tun, es ist
(lediglich) derselbe (imho richtige) Pragmatismus denn Eric schon das
Wort redete.




Gruß
Jörg


P.S.
Ich habe es, in verschiedenen Facetten, mehrfach geschrieben, aber ich
thematisiere es hier nochmals (und bitte um Verzeihung für die
Ungenauigkeit der Vereinfachung):

Früher arbeiten hier alle in OOo-Projekt zusammen und dann kam der
Moment wo Viele spürten sie warten mit bestimmten Dingen im Projekt
nicht mehr (ausreichend) zufrieden, insbesondere mit dem Verhalten des
Hauptsponsors.

Dieses Empfinden hatten letztlich wohl sogar alle (im Durchschnitt)
gleichermaßen, will sagen: selbst diejenigen die jetzt weiterhin für OOo
arbeiten sind deshalb längst nicht mit allem im Projekt einverstanden.
Einzig gibt es nun zwei Hauptantworten, nämlich eine Gruppe hat sich
entschieden LO aufzubauen und eine andere Gruppe hat sich entschieden
OOo weiterzuentwickeln.

Vor diesem Hintergrund, und eingedenk das ja hier alle über Jahre
vernünftig zusammengearbeitet haben, scheint es mir einzig vernünftig
mit den Dingen angemessen umzugehen.

Der OOoDeV, der ja auch nie gegründet wurde um den Aufbau von LO zu
unterstützen und sich trotzdem jetzt dieser Aufgabe stellt, weil es die
Situation erfordert, sollte hier allen Vorbild sein.
Die jetzige Aufgabe für OOo heißt nämlich das es erkennbar nötig ist das
OOo wieder CoLeads und Ansprechpartner bekommt, und diese Aufgabe ist
offensichtlich und sollte nicht in Streit stehen.

In diesem Zusammenhang sprach ich an anderer Stelle, von der Wahrung
normalen Anstands, denn es ist absurd das aus einer durchaus weitgehend
auch gemeinsam getragenen _Kritik gegenüber einem Unternehmen_ plötzlich
_scheinbar persönlicher Dissenz_ zwischen den Projektfreiwilligen wird.

Man kann das aber auch von einer ganz anderen Perspektive formulieren,
nämlich der das es allen gemeinsam schadet wenn die notwendigen Dinge
nicht gelöst werden und die Wiederherstellung arbeitsfähiger Strukturen
bei OOo scheint mir genauso wichtig und richtig wie der derzeitig
stattfindende Aufbau von entsprechenden Strukturen bei LO.

Beides sind notwendige Dinge und Beides behindern zu wollen finde ich
genauso falsch wie zu glauben man könnte den Wettbewerb zwischen
Office-Suites durch Inkompatibilität von Dateiformaten zu seinen Gunsten
entscheiden (wie es lange Zeit (manche würden sagen noch heute) wohl MS
meinte).
Notwendig? Ich finde ja, denn sonst entsteht, aus lauter Verunsicherung
der Nutzer, wieder ein Handeln i.S. das 'kleinste Übel' zu wählen und
nicht unbedingt das bessere Produkt (bei z.B. OOo vs. MSO ist das ja
leider auch seit Jahren vielfach so) - wobei ich es der
Entscheidung/Phantasie jedes Einzelnen überlasse was hier das 'beste
Produkt' bzw. das 'kleinste Übel' ist.
(aus meiner beruflichen Tätigkeit als Dienstleister für OOo, LO,
StarOffice, OOO, go-oo, OxygenOffice, ... habe ich diesbezüglich zwar
durchaus eine Meinung, aber die taugt nicht für die OOo-Liste hier, denn
sie ist gleichzeitig zu pragmatisch wie zu provokant)


*So, und nicht anders, ist meine Position hier insgesamt zu verstehen
und so und nicht anders verstehe ich hier auch die derzeitige
Unterstützung von Jacqueline und Marko und bin voller Anerkennung für
ihr angemessenes Handeln.*



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