Hallo *,

michael schrieb:
> es scheint voran zu gehen:

Im Artikel der Finacial Times Deutschland geht es jedenfalls überwiegend
um wirtschaftliche Aktivitäten, hier ist also quasi wieder einmal die
Wirtschaft dabei Vorreiter zu spielen, damit dann anschließend
möglicherweise die Community meckern kann, das man sich vereinnahmt
(o.ä.) fühlt.
In Wahrheit leistet hier die Wirtschaft einen wichtigen und richtigen
Beitrag der allerdings durch die Community-Arbeit flankiert werden
sollte.

Das ich im Übrigen persönlich solcherlei wirtschaftliche Aktivitäten
vorbehaltlos begrüße sollte eigentlich jedem klar sein der meine
Positionen zur Wirtschaft kennt, andererseits kann ich (und sollte es
auch niemand sonst) nicht übersehen das es hierbei natürlich nicht um
die eigentliche Arbeit der Community geht, denn die liegt seit Monaten
weitgehend brach.

Ich will mich nicht wiederholen, denn ich hatte bereits vor Monaten
(noch vor Übergabe des Projektes an Apache) beschrieben was die
de-OOo-Community tun könnte und müßte, ganz unabhängig davon wie sich
Oracle entscheidet.

Wenn ich aktuell sehe was sich bei OOo/Apache tut, komme ich auch nur zu
der Einsicht das die de-OOo-Community das überhaupt nicht relevant
aufgreift, denn so wie man augenscheinlich bei OOo/Apache dass
ERscheinen von OOo 3.4 vorbereitet so sollte es eigentlich verpflichtend
für die de-Community sein diese Entwicklung zu flankieren, z.B. wäre die
abgestimmte Erarbeitung von Werbematerialien essentiell um überhaupt
wieder, die so wichtige Öffentlichkeits- und Messearbeit wirkungsvoll
beginnen zu können.


Wie sehr hier de-OOo inzwischen im Hintertreffen liegt, zeigt ein Blick
auf LibreOffice - nicht nur das man dort nahezu von Anfang an die Messe-
und Öffentlichkeitsarbeit in der Qualität fortgesetzt hat wie es früher
auch bei OOo üblich war, sondern man hat sich dort inzwischen sogar
erheblich weiterentwickelt und geht die Dinge auf der PR-Schiene, direkt
und gezielt an.
Das sog. Hackfest2011 (http://wiki.documentfoundation.org/Hackfest2011)
ist ein Beispiel dafür, denn man kann LibreOffice eigentlich nur
ehrlichen Respekt zollen wie zielgenau man sich hier im Umfeld eines für
DE sehr wichtigen Projektes (Limux-Migration der Landeshauptstadt
München) präsentiert - eigentlich möchte ich dieses Vorgehen
professionell nennen.

(ach und ... ich bin übrigens, trotz des gerade Gesagten, weiterhin eher
Kritiker der TDF und des LO-Projekts (_nicht_ der Software), nur manche
Dinge sind einfach wahr und man sollte sie dann auch aussprechen)




Gruß
Jörg


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