Hallo!
Am 2014-05-22 12:39, schrieb Matthias Šubik:
Hallo,
On 22.05.2014, at 10:37, Erich N. Pekarek wrote:
...
Am 2014-05-22 10:02, schrieb Matthias Šubik
...
On 22.05.2014, at 01:06, Erich N. Pekarek wrote:
...
Wo noch nicht geschehen, wäre es sinnvoll hier auch gleich link-local 
169.254.0.0/16 hinzuzufügen, da diese IPs bei dem einen oder anderen Node 
vorkommen können, wenn z.B. Interfaces durcheinander gekommen sind, oder 
ähnliches.
Soweit mir bekannt ist, wird die 169.254.0.0/16 nur vom experimentellen 
Autoconfig-/Remoteconfig-Dienst verwendet, der bei der Ersteinrichtung helfen 
soll - in diesem Fall kommt der in der OLSR-Tabelle vor. Je nach Firmware-Stand 
sind diese Regeln in der Grundkonfiguration enthalten oder auch nicht.
...
Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist und habe diesen Range absichtlich nicht 
erwähnt.
Reine APIPA-Ranges (also 169.254.0.0/16) haben, wenn etwas "durcheinander 
kommt" meines Erachtens im Mesh-Routing sonst nichts verloren.

Weißt Du mehr als ich? Wenn ja, pls --verbose.
ich weiss von zwei Gründen für "APIPA"-Ranges:
Unkonfigurierte DHCP(cd) Interfaces haben die, d.h. wenn z.B. bei einem Linux 
PC nach Umbau ethN/wlanN usw. durcheinander kommen, könnte es sein, dass so ein 
headless-Node trotzdem wartbar bleibt.
Nun, ein linklokaler Link sollte eben nur dies sein: Linklokal. Es besteht keine Veranlassung diese Adresse einem Routingprotokoll zuzuführen.
Detto vorerst einmal für ipv6-linklokale Prefixes.
Da diese Adresse idR nicht im Nameservice registriert ist, ist es auch nicht zweckmäßig, so zu verfahren. Zur Verbesserung der Wartbarkeit empfiehlt sich eher ein VAP mit Wartungsinformationen oder ein Wartungs-VLAN oder beides. Knoten bei denen das vorkommen könnte, haben meiner Erfahrung nach ohnedies mehrere Devices zur Verfügung. D.h., diese sind schon jetzt idR wartbar.
Zweiter Grund ist, dass es bisher kaum Probleme damit gibt sie zu erlauben, und 
das öffnet die Zukunft der Auto-Konfiguration.
Dass Du keine Probleme damit kennst, bedeutet nicht, dass andere keine damit haben. ;-)
Beweise durch vollständige Induktion!
  Wie die meisten OS (Desktop/Mobil) könnte man alle Interfaces immer 
aktiveren, und hat sofort eine Möglichkeit die Links sofort zu verwenden (z.B. 
zu messen), ohne auf eine IP zu warten.
Das ist zwar ein Argument, aber auch dafür sind die Firewalls bislang nicht vorbereitet und machen NAT-Beschränkungen haben sowohl APIPA-spezifische als auch RFC1918-typische Ranges drinnen, andere nicht. Ich denke, dass gerade die Registrierung von IPs, die ja mit dem Namen verbunden ist, uns hier vor Schaden und Unfug bewahrt, respektive derartige Vorfälle nachvollziehbar macht - was im Falle dynamisch-automatischer Zuweisungen eben nicht der Fall ist.
Einige OS sind schon dazu übergegangen wie bei IPv6 neben einer 
öffentlichen/privaten IP immer eine Auto-Conf-IP zu aktivieren.
Dem stehe ich kritisch gegenüber.
  D.h. Du kannst möglicherweise sogar via APIPA herausfinden, welche (nicht 
kompatible) IP auf dem Interface rennt.
...

LG
Erich

bG
Matthias
ps: im Grunde ziehen wir bei v4 nur ein sinnvolles v6 Verhalten nach.


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