Hallo Markus!

Am 2017-03-29 um 23:57 schrieb Markus Gschwendt:
Wow!
das ging ja echt flott :) und ich glaub, dass das vor allem für
Neueinsteiger viel bringen wird, aber auch den alten Hasen die Arbeit
erleichtert.
Absolut. Das war eine gute Entscheidung!

Wie schauts mit der vielen aktuell verbauten HW aus?
Nanobridges,....
Ich habe für meine eigenen Zwecke noch mit RC1 einen LEDE-Build für den TL-WR1043NDv1 und v2 gemacht (das geht mit dem Imagebuilder erstaunlich gut). Seit ein paar Tagen teste ich davon eine "0xFF-Edition" auf einem geborgten Airgrid-Feed, eine NanoStation M2 ist dann als nächstes dran.

Die Änderungen sind: ein neues Firewall-Setup, olsr2-oonf (leider noch kein GUI), socat, zram-swap und in einer Variante auch OpenVPN. Ansonsten versucht die Firmware "Bubbles" und "Backfire Vienna" nachzuempfinden. LEDE ist relativ ressourcenintensiv, weshalb Geräte mit unter 32MB RAM etwas ächzen. Darum zram - es lindert das Problem etwas.

Was mich davon abhält, das Projekt schon vorzustellen, sind

a) die Migrationspfade für das Firstrun-Skript, das ich vorgesehen hätte:
Umbenennen der Interfaces von bestehenden Bubble-Versionen, sodass für Massenänderungen vorgesehene uci-Kommandos das richtige Device ansprechen können. Detto Firewallzonen und -regeln.

b) Warnungen aus der OpenWRT-Community, falls von einem neueren AirOS auf LEDE geflasht würde: Die Gefahr eines Bricks wird erwähnt, wobei ich nicht im Klaren bin, ob man damit auch die Integrität des Bootloaders gefährdet sieht. Da wäre ein Hinweis hilfreich.


Wär super wenns dafür auch eine fixfertig-FW gibt mit 802.11s.

Das müsste mit LEDE+LuCI "out-of-the-box" funktionieren, wenn man den großen wpad installiert. Zumindest bietet mir der 1043v2 das gerade an.

Wenn Du auf das Firstrun-Upgrade-Skript verzichten kannst, ist ein Build mit dem Imagebuilder schnell gemacht.

Speichere den Output von opkg list-installed | awk '{print $1}' in mypackages.txt.

Für die Nanobridge wirst Du wohl einen ähnlichen Befehl wie diesen benötigen - beispielhaft: make image [nano-m|nano-m-xw] PACKAGES="`cat mypackages.txt`" FILES="~/lede-additional-files-0xff/"

In /lede-additional-files-0xff/ packst Du alle Files, die Du gerne inkludiert haben möchtest: Konfigurationen, individuelle Skript, SSH-Pubkeys, ... u.z. relativ zum späteren Root auf dem Router.

Läuft Alles glatt, kommt ein Image heraus, das man am Besten mittels sysupgrade (auch im Filenamen) flasht. Aber Vorsicht: Auf etwa den TL-WR1043NDv1 kam es häufig zum Brick, weil dem beim Flashen der Ram ausging. Eine Art TFTP-Flash-Recovery sollte also auf dem Zielgerät vorhanden sein.

Vorsicht bei TP-LINK: ältere Firmwares hatten einen alten Bootloader, der das nicht konnte. Dort flasht man zuerst das Original-Image ohne Bootloader wie im Openwrt-Wiki beschrieben, dann das komplette Original-Image vom Hersteller via Webinterface der Original-Software. Anschließend ist TFTP-Recovery möglich.

Bei UBNT sollte man eventuell vorher testen, ob der Remote-Reset-Knopf (am Netzteil) wie beabsichtigt funktioniert. Er tut es nicht immer - wenn man nicht leicht auf's Dach kommt, wird das ein Problem.


On Wed, 2017-03-29 at 23:36 +0200, David Hopfmueller wrote:
Wie berichtet, haben wir Thibaut, einem Pariser LEDE-Developer, eine
Bounty angeboten, um die Hardware-Unterstuetzung fuer die Mikrotik
LHG-5nD [1] in LEDE zu implementieren. Das hat er in kuerzester Zeit
und
in Top-Qualitaet erledigt [2].
LG
Erich

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