Am Mittwoch, 26. März 2014, 01:53:53 schrieb Leo Arnold:
> Hallo *,
> 
> ich hatte gerade eine für OpenStreetMap:
> 
> Als Tourist würde ich gerne wissem, welche Teile einer Großstadt
> "sicher" sind (ich dachte dabei an Rio oder Moskau).

Um dann dort das Abenteuer zu suchen, oder um die Orte zu meiden?

> 
> Das müsste man eigentlich gut abschätzen können, indem man auswertet,
> welche OSM-Contributer sich wo in der Großstadt aufgehalten haben, aber
> nur die Contributer, deren Handy-Landesvorwahl nicht mit der des Landes
> übereinstimmt.

Wenn Du das seriös machen wolltest, müsste man sich um Kriminalstatistiken 
bemühen. Diese müssten lokal recht genau erfasst worden sein.

Auch dabei gilt: Vergangenheit <> Zukunft.

Punkt zwei: Der von Dir vorgeschlagene Ausschluss der Ansässigen mit 
Ortskenntnis finde ich befremdlich. So wie diese ihren Ort schönfärben / für 
sicher erklären könnten, könnten es Fremde mit ihrer gefühlten Angst 
übertreiben.

Ein anderes Problem ist die Frage: Was ist sicher?

Ist München sicher? Der Westpark, Solln, der Isarradweg, diverse U-
Bahnstationen? (alles Orte mit mehr oder weniger spektakulären 
Morden/Todesfällen in den letzten Jahren.

Oder ziehst Du die Grenze erst bei täglichen Todesfällen/Entführungen pro Ort?
 

> 
> Macht das Sinn? Ist es realisierbar? Und wenn ja, an wenn sollte ich
> diese Idee schicken, damit das ins Rollen kommt?

Hat (Sicherheits) "Scoring" Sinn?  Man kann vieles visualisieren/erfassen, 
auch öffentlich. Ob man sich oder der Gesellschaft damit einen Gefallen tut - 
ich habe meine Zweifel daran.

An wen wenden? An die OSM-Mailinglisten/Foren/Wikis/Stammtische.
Es gibt genug. 

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schäfer







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