Hey Amrei, danke für deine Schilderungen. Ich verstehe beide Ansichten. Im Sinne der Ground Truth Regel macht es Sinn, möglichst zeitnah an die bestehenden Änderungen in der realen Welt diese auch bei OSM nachzuvollziehen. Genau das macht OSM auch mit aus, dass hier oft bei tagesaktuellen Ereignissen der Datensatz aktuell gehalten wird. Aber dies oft auch zu Diskussionen führt. Natürlich sollten aber gleichzeitig temporär bzw. mobile Sachen eher nicht gemappt werden. Und da könnte man durchaus argumentieren, dass ihr ja schon daran arbeitet die Wege wieder zu öffnen.
Für euch als Nationalpark ist es vermutlich von Interesse, dass die temporär gesperrten Wege nicht den Weg in Komoot / Routing-Anbieter findet, oder? Weil das für den Tourismus schlecht wäre, wenn es dort keine begehbaren Wege mehr gäbe. Und deshalb Touristen einen Bogen um die Sächsische Schweiz machen würden? Ich habe jetzt auch nicht die eine Lösung parat. Würde aber auch sagen, dass die temporären Sperrungen dann nicht bei OSM gemappt werden sollten. Vielleicht hilft auch nochmal ein Post im OSM Forum dazu, um das auch außerhalb unserer Mailingliste zu diskutieren? Ich habe jetzt nicht geschaut, ob es schon was gibt dazu. Viele Grüße! Theo >>> "Postfach, Nationalpark-digital - SBS via Dresden" <[email protected]> 20.08.2026 09:11 >>> Hallo in die Runde, kurz nach dem Sturmereignis in Rathen hat ein User einige der betroffenen Wege bearbeitet (Changeset:186963575 ( https://www.openstreetmap.org/changeset/186963575) , es geht hauptsächlich um die Änderungen im Bereich rund um den Amselsee, wobei auch die Änderung im Tiefen Grund nicht stimmt). Dabei wurden Wege auf access=no, teilweise auf abandoned:* gesetzt, und bei manchen sac_scale, tracktype und smoothness geändert. Ich habe den User daraufhin angeschrieben und die Situation geschildert, er wollte das aber so belassen. Ich persönlich finde das aber nicht zielführend, ein Großteil der betroffenen Wege ist schon wieder frei von Bäumen (nur sind sie noch für den Besucherverkehr gesperrt, weil sie als Zufahrtswege für die Arbeiten gebraucht werden), außerdem ist eine Beräumungsmaßnahme mit Hubschrauber angesetzt, um auch den Rest der Wanderwege wieder begehbar zu machen. Es handelt sich also um temporäre Einschränkungen, deren Ende absehbar ist. Wenn überhaupt sollte man hier nur mit access:conditional=no arbeiten, soweit ich das verstanden habe, aber selbst dafür dürften die Sperrungen nicht mehr lang genug dauern. Also kurz gesagt: Die Beräumung der betroffenen Bereiche ist aktiv im Gange, die Sperrung wird auf den üblichen Kanälen kommuniziert und muss daher m. E. nicht zwingend in OSM eingepflegt werden, zumal dann noch eine deutlich größere Menge an ways angepasst werden müsste. Wäre es daher in Ordnung, wenn ich die betroffenen Wege wieder auf ihren Ursprungszustand ändere, auch wenn sie derzeit noch gesperrt sind? Wie seht ihr das? Viele Grüße Amrei
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