Am 26.02.2011 12:59, schrieb Michael Stapelberg:

> Tipps:
> • Der Bus muss unbedingt korrekt terminiert sein, also mit Widerstand
> zwischen
> A und B auf beiden Enden *und* mit Widerständen zwischen A/B/VCC/GND
> um die
> Pegel zu stabilisieren, siehe
> http://www.mikrocontroller.net/articles/RS-485

Kann man nicht oft genug sagen - völlig richtig!

Zwei Ergänzungen dazu:

 * Terminierungswiderstände im Sub-Kiloohmbereich sind im Vergleich zur
Energiebilanz der kleinen Meß-Nodes oft 'Stromfresser' - hier kann
AC-Terminierung helfen (C in Reihe mit Rt). 

 * Werden Bias-Widerstände (auch Failsafe-Biasing genannt; im o.g.
mcnet-Artikel mit R1 und R3 bezeichnet) nachträglich eingebaut, fällt
oft die falsche Benennung der RS-485-Leitungen A und B auf, die leider
viele Hersteller abweichend von der EIA verwenden: die resultierende
Vertauschung der Power-Rails für diese Widerstände führt meist zum
Nicht-Funktionieren des Busses. Dieses schlechte Herstellergebaren
findet sich in der (englischen) Wikipedia:
"[...] These manufacturers are incorrect, but their practice is in
widespread use. [...]"
(https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/EIA-485#Pin_labeling)


> • Wenn du Overflow-Fehler kriegst ist ggf. dein RX-Interrupt-Handler zu
> langsam und der Receive-Buffer im Mikrocontroller läuft über.

Dafür könnte z.B. eine zu reichliche, aber zu langsame Debug-Ausgabe
verantwortlich sein - diese ggf. temporär abschalten oder deren Umfang
reduzieren und Ausgabegeschwindigkeit erhöhen (betrifft natürlich nur
Systeme mit mehr als einer UART).


msw.
-- 
unwritten software has no bugs and executes at speed of mouth. (h.)

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