Matzner, Nils (2015): Engineering the Climate. Politik und Planung der
Klimaintervention. In Matthias Koch, Christian Köhler, Julius Othmer,
Andreas Weich (Eds.): Planlos! Zu den Grenzen von Planbarkeit. 1st ed.
Paderborn: Fink, Wilhelm, pp. 165–179.
http://www.researchgate.net/publication/279177005_Matzner_Nils_%282015%29_Engineering_the_Climate._Politik_und_Planung_der_Klimaintervention._In_Matthias_Koch_Christian_Khler_Julius_Othmer_Andreas_Weich_%28Eds.%29_Planlos!_Zu_den_Grenzen_von_Planbarkeit._1st_ed._Paderborn_Fink_Wilhelm_pp._165179
Abstract
Wie erhält das Ingenieursdenken, was auch ein planerisches Denken ist,
bei neuen Klimatechnologien Einzug und welche politischen Implikationen
leiten sich daraus ab? Dieser Beitrag soll zeigen, wie diese neuen
Technologien, ,Climate Engineering' oder ,Geoengineering' genannt, auf
den ersten Blick einige Merkmale einer Ingenieurstechnik haben, jedoch
aufgrund sozialer sowie technischer Risiken und Unsicherheiten sich
nicht derart einordnen lassen. Die neue Handlungsmöglichkeit eines
geplanten Eingriffs ins Klima hat eine weitreichende politische
Bedeutung und ist von Diskursen von globaler Kontrolle über die Natur
gerahmt. Wenn die Politik des Climate Engineering (CE) als
rational-planerische Aufgabe verstanden wird, was in einigen Diskursen
bisher durchscheint, dann erinnert das stark an die Planungsdebatte der
1970er Jahre und Helmut Schelskys , technischen Staat'. Damals wurde
diskutiert, Politik nach dem IngenieursmodeW zu betreiben. Eine solche
Politik der Sachgesetzlichkeiten würde "automatisch" ablaufen und dabei
demokratische Deliberation und Dezision eliminieren.
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