Hi,

On Thu, Feb 19, 2004 at 12:57:38AM +0100, Benedikt Stockebrand wrote:
> Ignatios Souvatzis <[EMAIL PROTECTED]> writes:
> 
> >> Beispiele sind vor allem RFC 3041 mit Privacy Extensions,
> >
> > nun, _die_ sind ja gerade dazu da, den Nutzer dieser pseudozufallsadresse
> > zu verstecken.
> 
> das habe ich erst auch gedacht, aber dann gemerkt, da� ich da einen
> Denkfehler gemacht habe: Wenn ich einen Rechner habe, der die Privacy
> Extensions benutzt, den aber zum Beispiel als Sysadmin hausintern per
> Ssh erreichen will, mu� ich ihn wiederfinden.  

Das *ist* der Denkfehler.  Services lauschen auf der statischen Adresse.

Die Privacy-Extention-Adressen werden fuer abgehenden Verkehr benutzt.

> Dazu brauche ich einen
> DNS-Eintrag, normalerweise in einer nicht�ffentlichen Zone,
> normalerweise mit einer Site-Local-Adresse.  (Ich wei�, da� Du ein
> NetBSD-Anh�nger bist und NetBSD Site-Local-Adressen nicht gerne sieht,
> aber f�r genau solche Sachen finde ich sie sehr praktisch.)

Site-Local ist so gut wie tot.

[..]
> Ich will ja mit den Privacy Extensions den Rechner vor den
> "Meinungsforschern" im Internet mit ihrer Profilsammelwut sch�tzen,
> nicht vor mir selbst als Sysadmin.

Eben: abgehend ("Web-Surfen") mit privacy-extentions, ankommend ("Server")
mit normaler EUI-64.

> Ist das so nachvollziehbar?

Lies die RFC noch mal.

Gert Doering
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