Hallo zusammen.

Ich habe einen Gentoo Desktop aufgesetzt, der nun eine furchtbare IO 
Performance an den Tag legt. Aufgrund der Komplexität des Setups bin ich mir 
allerdings unschlüssig, wie ich das Problem diagnostizieren soll.

Das Setup ist folgendermaßen.

Ich habe einen genkernel mit LXC support compiliert. Das Basisystem entht nur 
Software die für das Management der LXC Container benötigt wird. Ich habe dann 
mehrere LXC Container am Laufen. Einer davon ist der Desktop. Andere enthalten 
Testserver verschiedener Distributionen.

Es gibt zwei Platten und eine SSD. Die SSD wird als Cache verwendet. Die 
Container liegen alle auf den zwei Platten.
Diese sind als llvm - pv konfiguriert. Jeder mount ist als BTRFS-RAID1 
konfiguriert. Diese liegen wiederum in llvm - lvs auf beiden Platten.

Die Kiste hat 64GB RAM und einen AMD Ryzen 7 1800X Eight-Core.

Nun ist mir folgendes aufgefallen:
* Auspacken großer Archive friert das System ein (obwohl der Kernel als 
Desktop konfiguriert ist)
* Die Datenbanken in den Containern sind sehr langsam. Schaltet man aber fsync 
(postgres) ab, dann sind sie super fix
* Es gibt eine VirtualBox VM, deren Plattenzugriffe sind ungewöhlich langsam, 
selbst für VM Verhältnisse (die VM läuft im Basissystem)

Jetzt ist halt die Frage was verkehrt ist.
Ist BTRFS auf LLVM böse?
Hab ich bei der Kernelconfiguration was übersehn?
Gibt es etwas, was ich bei der LXC konfiguration beachten muss?

Womit würdet ihr die Suche beginnen?

Lieben Dank und Gruß,
Reiner



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