Hallo,

ich bin ein Neo-Neuling und habe jetzt schon ein bisschen schreiben geübt und 
gelernt, bin schon annähernd schnell und sehr zufrieden. Ich habe gerade 
einige Stunden auf die Belegung geschaut und es macht einfach Spaß, viele 
Symmetrien und Merkhilfen zwischen den Ebenen zu entdecken. Es wirkt alles 
sehr durchdacht, das macht es sehr schön Neo zu lernen und schreiben.

Ich studiere Mathematik und profitiere damit natürlich auch in hohem Maße von 
den vielen mathematischen Sonderzeichen. Ich hatte nun, nachdem ich drei 
Stunden fast am Stück auf die Belegung auf dem Aufsteller gestarrt habe, 
einige Ideen. Es kann sein, dass ein paar hier schon diskutiert wurden, ich 
hoffe aber, mindestens einen neuen Gedanken in die Diskussion zu bringen.
(BTW: Die Glyphe für das ϰ stimmt dort nicht und φ und ϕ sind vertauscht.)

Beim Durchschauen einiger mathematischer Skripte, sowie in Erinnerung an das, 
was ich selbst am häufigsten brauche, hier einige Vorschläge. Zur 
Nebenmotivation: Ich möchte mit Neo und den LaTeX-Ergänzungen in der Lage 
sein, eine Vorlesung live mitzuTeXen, d.h. schnell genug alle, v.a. die 
häufigen math. Zeichen eingeben zu können. Dabei habe ich selbst einen Laptop 
und damit ein relativ schwierig erreichbares Keypad.

Mir ist in diesem Zusammenhang aufgefallen, dass ich v.a. die 
Mengenoperationen ∩, ∪ und ⊂ (bzw. ⊆) sowie das Symbol für das kartesische 
Produkt × sehr häufig benutze und das Zeichen für eine Zuordnung ↦ fehlt. 
Erstere drei Zeichen sind ohne Keypad eben sehr umständlich zu erreichen.

Also hier eine Kombination aus Vorschlägen:
1. Lege ∪ auf ü(E6), ∩ auf ö(E6), da ich der Meinung bin, dass die momentan 
dort liegenden Zeichen ℜ und ℑ heutzutage sehr ungebräuchlich sind (schon aus 
typografischer Sicht integrieren sie sich kaum) und alle modernen 
Mathematikbücher, die ich kenne, verwenden die Re/Im-Schreibweise. Des 
weiteren ließen sich diese über ♫re, bzw. ♫im erzeugen. Damit wären die 
Zeichen auch gut zu merken, da ü ähnlich wie ∪ aussieht und ö auch nach oben 
eine Wölbung besitzt, direkt neben ∪ ist und das Ganze parallel ist zu den 
Zeichen ∨ und ∧ darüber.
2. Lege ⊂ auf u(E6). Hier liegt im Moment das Micro-Zeichen µ, über das hier 
vermutlich schon diskutiert wurde. Um es zu retten, könnte man es auf die 
Altgriechisch-Ebene legen, ansonsten steht am Ende der Referenz, dass solche 
Zeichen nicht aufgenommen werden (wieso sonst auch nicht Ohm aufnehmen, etc.) 
Hier wäre dieses wie ich finde wichtige Zeichen ⊂ auf der Grundreihe, und 
direkt in der Nähe der Mengenoperationen ∪ und ∩.
Alternativ könnte es auch auf ä(E6) (mit ℵ dann auf j(E6)) oder auf j(E6) und 
dort das seltene ∝ ersetzen. 

Davon unabhängig:
3. √ auf v(E6), da es auch nicht so häufig ist, ein bisschen wie v (mit 
verlängertem Strich) aussieht und an dieser wichtigen Stelle [k(E6)] Platz für 
das kartesische Produkt × wird. Dieses hat wiederum Ähnlichkeiten mit dem k, 
bzw. ϰ, das dort liegt. Damit wäre aber das Randintegral ∮ gefährdet. Ich 
würde dieses mit dem toten Ring (˚) und dem Integral ∫, bzw. Cokos machen.

Davon unabhängig:
4. Könnte man, indem man das ∡-Zeichen durch das ∥-Zeichen ersetzt, das 
Zeichen ↦ auf die 6(E6) legen. So wären die häufig zusammen gebrauchten Pfeile 
→ und ↦ beieinander, z.B. in: „Sei f: X×Y → ℝ eine Abbildung mit (a,b) ↦ a∘b.“
Ich bin der Meinung, dass das ∡-Zeichen sehr selten vorkommt und einfach per 
Coko erzeugt werden kann.

Hoffe eine neue Idee angesichts der anstehenden Finalisierungsgedanken 
eingebracht zu haben und nicht zu viele alte (im Wiki so wie ich das gesehen 
habe nicht dokumentierte) Diskussionen wieder aufzuwärmen.

Viele Grüße,
Aleχ

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