> Date: Wed, 15 Nov 2000 10:54:48 +0000
> From: Miguel Filgueiras <[EMAIL PROTECTED]>
> I have read somewhere that the metronomic indications by Schumann
> have also caused controversy. Does anyone know the details?
Searching "metronom schumann" with http://google.com resulted in
http://www.edition-peters.com/urtext/schumann/album_jugend_kinder/nachwort.html
<extract>
Interessant ist, da� Johannes Brahms in einem Brief
an Clara Schumann im April 1879, in der Zeit der
Vorbereitung der Neuausgabe bei Breitkopf & H�rtel,
schreibt: "Notiere doch auch H�rtels, da� die Pedal- und
Metronombezeichnung in den Kinderszenen zu bleiben hat.
Aus dem mitgeschickten Band sehe ich n�mlich, da�
Schumann solche Exemplare gehabt und einbinden hat
lassen."7)Dementsprechend finden sich im Erstdruck
(Deutsche Staatsbibliothek Berlin, Mus. 18227) keine
Metronomangaben. Vom Erstbesitzer dieses Bandes, Otto
B�hme, stammen Eintragungen zum Erscheinungsdatum
(M�rz 1839), Quellenangaben zu Rezensionen, Kritiken etc.
und vor allem eine bemerkenswerte Notiz auf der ersten
Notendruckseite: "Die Metronomisierung der Kinderszenen
ist nicht nur nicht von Schumann, sondern �berhaupt ohne
sein Mitwissen, ohne seine Zuziehung gemacht, und einem
sp�teren Abzuge (A bdrucke) des Werkes, aus weichem ich
mir diese kopiert habe, beigegeben worden. Ich erfahre dies
am 13.9.46 vom Musikalienh�ndler Fliedrich Whistling aus
Leipzig, der es eben von Schumann selbst, den er besucht
hat, erfahren." Dennoch bleibt es Tatsache, da� der oben
behandelte sp�tere Druck wichtige musikalische
Verbesserungen erf�hrt, so da� die darin zu findenden
Metronomangaben immerhin Schumanns stillschweigende
Zustimmung gefunden haben m�ssen, sofern sie nicht doch,
entgegen der �berlieferten Meinung Whistlings, auf Bitten
des Herausgebers von Schumann selbst fixiert worden sind.
Die im allgemeinen uns zu schnell erscheinenden Tempi
wirken nicht so befremdlich, wenn die St�cke auf einem
historischen Instrument gespielt werden, und sie k�nnen bei
der oben skizzierten Spielweise auch auf dem modernen
Fl�gel als Richtwert konzertm��igen Vortrags gelten.
</extract>
<partial very free translation>
Johannes Brahms wrote to Clara Schumann, that metronom
indications should be kept for a edition of Schumann's
"Kinderszenen" by H�rtel, whilst others told, that
the indications were not by Schumann. On the other
hand it is assumed that Schumann gave his "tacit
agreement" when revising the new edition.
Nowadays these indications appear as too fast. This can
be explained when the composition are played on historical
instruments.
</partial very free translation>
-- Werner