Sent to you by James ODonnell GM via Google Reader: Zinssatzexplosion - Vorbereitung ist alles via the financial crisis blog - analysis, predictions and news since 2007 on 12/26/09 In 2007 zeigte ich au, dass wir mit drei Jahren Deflation und dann steigenden Zinssen rechnen müssen. Nun zeigt sich, dass Investoren und vor allem Geschäftsleute sich auf diese veränderte Verhältnisse "plötzlich" einstellen müssen. Schon in Kürze werden Zinssätze in vielen Ländern rapide ansteigen. Vielen scheinen die Zusammenhänge schleierhaft, aber es im Grunde ganz einfach. Ein Geschäftsmann erhält solange Kredit von den Banken, bis die Mehrheit merkt, dass er nie zurückzahlen wird. Hierzu haben sich Staaten ähnlich wie Herr Madoff eine Agenda zurechtgelegt an der fast nichts stimmt. Madoff hat sich dann selber gestellt. An einem Moment in dem er den Betrug nicht länger verheimlichen konnte, da die Mittelabflüsse aus seinem Fond zu groß waren. Die Investoren, die bisher mit ihm so blendende Gewinne machten benötigten aber das Geld, um Verluste an anderer Stelle auszugleichen. So kam es dann zum Fall von Madoff, seinem Imperium und zum Totalverlust bei den Investoren. Viele hatten ihre Altersversorgung auf den steten Auszahlungen von Madoff Fonds aufgebaut. Nun, mit bis zu 90 Jahren fangen sie wieder an zu arbeiten, da ihnen nichts geblieben ist. Die Situation bei vielen Staaten ist nicht anders. Besonders Griechenland zeigt sich unverschämt und drängt sich somit mehr und mehr selbst in die Enge. Nachdem der Premier Minister es ablehnt die Staatsausgaben zu senken stellt sich die Frage, wer ihm weitere Kredite gewährt. Momentan sind das Griechenlands Banken, die die wertlosen Wertpapiere aufkaufen und in ihre Bilanzen nehmen. Doch mit den letzten Abstufungen bei den Ratings wird dies auch für die Banken nicht mehr so ganz einfach. Griechenland hat sehr viele kurzfristige Anleihen verkauft, und die werden eben in 2010 fällig. Wenn die Banken dann nicht zu Betrügereien greifen sollten, so bleibt nächstes Jahr nur der Staatsbankrott als Ausweg. Dieser zeichnet sich schon am Horizont ab. Die Griechischen Staatsanleihen haben innerhalb der letzten drei Monate gewaltig an Wert eingebüßt. Vor allem dann, wenn man ihren Wertverlust gegen andere Investments, wie zum Beispiel den DAX, ansieht. Die Kosten der Refinanzierung des Staates sind schon auf fast 6 Prozent angestiegen! Nach Rekord Tiefstständen bei den Zinsen ist dies nun ein Rekordhöchststand. Das kann der Staat also nicht mehr so einfach aus der Portokasse bezahlen. Vor allem sind die griechischen Betrügereien ein Dorn im Auge der Bundesbank. So mahnte jetzt sogar Axel Weber an, dass man auf die Hilfe des IMFs für Griechenland verzichten sollte. Weber sieht in der Pleite Griechenlands die geringere Gefahr für den Euro. Dies deckt sich ebenfalls mit meiner Sicht, und einer Kurzanalyse, die ich hierzu 2007 verfasste. Doch mit dem Staatsbankrott wird auch die Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl diese eigentlich floriert und wächst. Dies steht allerdings nicht in den offiziellen Berichten, denn es ist schwer den Wert der griechischen Wirtschaft genau zu bemessen. Da keine Steuern gezahlt werden und die Abgaben und Tätigkeiten nicht erfasst werden ist dies eben sehr schwierig. Doch das recht sich jetzt. Denn letztendlich bemessen sich die Investitionen ausländischer Investoren am Risikofaktor des Staates, und dieser ist in den letzten Wochen exorbitant gewachsten. Der Einbruch des Aktienmarktes ist ein Indikator hierfür. Mit weiterer Verschlechterung der Lage bei den Staatsanleihen wird auch die griechische Wirtschaft in die Talfahrt gehen. Schon binnen weniger Monate könnten dann große Summen an Geld aus diesem Land abgezogen werden. Der Trend hat ja schon begonnen. Da Griechenland im Euro ist, können sich Investoren mehr Zeit lassen, als bei einem normalen Staatsbankrott. Die Währung bleibt ja noch stabil. Doch mit zunehmender Kapitalflucht steigt eben auch das Risiko, dass Investments ausfallen und die Firmen in den Bankrott gehen. Insgesamt also keine rosigen Aussichten für Griechenland. Die steigenden Zinssätze auf Staatsanleihen werden sich aber rasant auf viele Anleihen ausweiten. Wir sehen unter anderem den gleichen Trend in der UK, den USA und anderen Ländern. Überall steigende Zinsen auf Staatsanleihen lassen aber auch die Interbanken Zinssätze wieder ansteigen und somit kommt es zwangsläufig zu einem Auffrischen der Bankenkrise. Bevor sich viele versehen wird dann ein neues Zeitalter über sie hereinbrechen. Das Zeitalter in dem Finanzierung fast unmöglich wird, Zinsen in die Höhe schnellen und sich das Finanzierungsumfeld von einem auf den anderen Tag ändern kann! Firmeninhaber und Manager sind daher gut daran beraten, sich jetzt schon auf die möglichen Auswirkungen einzustellen und das Risiko abzusichern. Dabei sollten sie vor allem bedenken, dass ihre Risikoabsicherung ebenfalls ausfallen kann! Dies ist keine einfache Aufgabe, sondern eine Aufgabe für die man Spezialisten benötigt. Spezialisten, die diese Trends vorhergesagt haben und die mit hoher Wahrscheinlichkeit diese auch weiterhin treffsicher vorhersagen. Weitere Informationen zur Vorhersage für den Euroraum finden Sie in dem „Berninger Report- Euro Zone“
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