On Friday, August 30, 2013 10:33 PM, Gotthilf Energiewenden
[mailto:[email protected]] wrote:

Die (elektrische) Energiewende kommt auf jeden Fall in Konzernhand. Wer
sonst organisiert und stellt das gigantische Flickwerk, welches die
negativen Auswirkungen der von Anfang an falsch vernetzten 'erneuerbaren
Energien' (EE) kompensieren soll?

Dieses Flickwerk wird sich zusammensetzen aus den HGÜ-„Stromautobahnen“, dem
übrigen unermesslichen Netzausbau, etlichen (Lückenbüßer-) Gaskraftwerken
und den Smart Grids. Es muss die naturgemäß sich dauernd ereignenden
Energieeinbrüche der 'Erneuerbaren' kompensieren oder in möglichst exakt
invertierten Größen ergänzen. Und muss dazu freilich die gleiche
Gesamt-Nennleistung aufweisen wie mit 'erneuerbaren Energien' installiert
wird. Dieses Flickwerk wird zudem die Achillesferse unserer Stromversorgung
so hoch sensibilisieren, dass jede hauchzarte Störgröße genügt, um
flächendeckende Blackouts auszulösen! Weil die Smart Grids auf
IT-gesteuerter Powerline-Technologie basieren und damit jeglichen Stromfluss
von sich abhängig machen werden. 

Bevor uns allen das alles ganz sicher zum heillosen Verhängnis wird:

Der Einspeisevorrang der unsteten EE direkt ins Versorgungsnetz muss
tatsächlich abgeschafft werden. Ja sogar müssen die kompromisslos und
unverzüglich vom Versorgungsnetz abgeklemmt werden! Die kann (und muss!) man
ersatzweise so vernetzen, dass sie zuallererst mal einen Pufferbetrieb
durchlaufen müssen, um verstetigt in die Versorgung eingespeist werden und
so in einen seriösen Stromhandel gelangen sowie gleichzeitig noch AKW &
Co.-fossil nachhaltig entlasten zu können. Die dafür maßgebliche Vernetzung
wäre primär und vielerorts eine dezentrale und würde auch akzeptabel unter
Terrain funktionieren. Im Versorgungsnetz selbst kommt für das Puffern bzw.
Speichern der EE jede Hilfe zu spät! Denn dort ist es einfach unbezahlbar
teuer bereits aus physikalischen Gründen! Die unsteten EE dürfen nur allein
H2-Pufferkraftwerke treiben, die ihrerseits in die Versorgung einzuspeisen
sind. Die bisher übliche Verwendung dieser EE führt in beträchtliche
Vergeudungen ihrer und der übrigen Kraftwerke Stromerzeugnisse! 

Das wissen anscheinend weder die schwarzen noch die gelben noch die roten
noch die grünen noch die sonstigen Energiepolitiker. Und die
Experten-Fachwelt scheint es auch nicht zu wissen. Allerdings kann das auch
absichtlich nicht gewusst sein wollen (jetzt zählt einfach nur Geld, Geld,
Geld!). Aber das funktioniert so auf Dauer nicht!

Weitere technische und mentale Knacknüsse und natürlich auch all meine
Überlegungen zu deren möglicher Abhilfe liefere ich gerne bei
Kontaktaufnahme unter
[email protected] 
und freue mich dort auf wirklich ernsthafte Interessenten an einer
Energiewende, die uns die begehrte StromVersorgung für jeden und alles aus
100% erneuerbaren Energien realisieren und preisgünstig liefern kann. 

Mit regenerativen Grüßen in diesem Sinne 
Gotthilf Energiewenden


On Saturday, August 24, 2013 09:22 PM, Greenhouse Infopool wrote:

klimaretter.info
http://www.klimaretter.info/wirtschaft/hintergrund/14401

Samstag, 24. August 2013, 09:29 Uhr 

Naturstrom setzt auf Dezentralität

Der Ökostromanbieter Naturstrom fährt gut mit der Energiewende von unten.
Das belegen die Geschäftszahlen des Unternehmens für 2012. Allerdings
befürchtet der Vorstand, dass sich das ändern könnte - und schaut mit Sorge
auf die bevorstehende Bundestagswahl. Schwarz-Gelb hat angekündigt, an einem
Grundpfeiler der Energiewende rütteln zu wollen: dem Einspeisevorrang für
Erneuerbare

Aus Berlin Lukas Wohner

Die Zahlen, die Naturstrom [1] auf seiner Jahreshauptversammlung am heutigen
Samstag in Berlin vorstellt, können sich sehen lassen: Der Umsatz des
Ökostromanbieters stieg im Vorjahr um 56 Prozent auf insgesamt rund 210
Millionen Euro, der Gewinn wuchs um ganze 40 Prozent auf rund sieben
Millionen Euro, der Kundenstamm erhöhte sich um zehn Prozent. Zahlen, die
plakatieren: Dieses Unternehmen floriert!

--
Hamburgs erstes Wasserkraftwerk an der Fuhlsbütteler Schleuse war eine der
ersten von Naturstrom geförderten Neuanlagen. 
http://tinyurl.com/ntu86kk
Foto: Naturstrom AG [2])
--

Insgesamt 225.000 Kunden setzen mittlerweile auf den Ökostrom der
Düsseldorfer. Zwar flachte die Zuwachsrate bei den Kundenzahlen zuletzt
etwas ab. In den letzten fünf Jahren vor 2012 hatten sich die Zahlen stets
verdoppelt [3], im vergangenen Jahr dann nur noch um zehn Prozent erhöht.
Aber die Naturstromer sind optimistisch: Bis zum Jahresende sollen es noch
einmal 20.000 mehr werden. Von den Zahlen des Ökostromkonkurrenten
Lichtblick [4] mit seinen rund 600.000 Kunden ist Naturstrom damit aber noch
immer ein gutes Stück entfernt.

Ökostrom aus Deutschland

Das Unternehmen, zu deren Gründungsmitgliedern vor 15 Jahren auch Mitglieder
der Umweltverbände BUND und NABU gehörten, setzt konsequent auf erneuerbare
Energien. Zu 72 Prozent stammt der gelieferte Strom aus Wasserkraftwerken,
zu 28 Prozent aus Windenergieanlagen. Außerdem setzt Naturstrom konsequent
auf Dezentralität. Mehr als 230 kleine und mittlere Anlagen beliefern den
Stromanbieter, der nahezu seinen gesamten Strom in Deutschland bezieht.
Damit ist Naturstrom zu einem wichtigen Treiber der deutschen Energiewende
geworden. Nur einen kleinen Teil der Wasserkraft kauft das Unternehmen in
Österreich ein - anders als andere Ökostromer wie Lichtblick oder Greenpeace
Energy.

"Unser Ziel ist ganz klar die Vollversorgung auf Basis von erneuerbaren
Energien", sagt Thomas Banning, Vorstandsmitglied der Naturstrom AG. "Dabei
setzen wir auf dezentrale Stromerzeugung und Bürgerprojekte. Das ist die
eigentliche Energiewende." Die sieht der Vorstand nun allerdings bedroht.
Banning sagt: Es mehren sich die Anzeichen, dass eine nächste schwarz-gelbe
Bundesregierung den Ausbau der erneuerbaren Energien allen Klimazielen zum
Trotz bremsen wolle [5].

Angst vor der FDP

Die FDP fürchtet der Naturstrom-Vorstand hierbei ganz besonders.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat bereits einen großen Wurf
bei der Reformierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angekündigt.
Was schlicht heißt: Er will den Einspeisevorrang für die Erneuerbaren
abschaffen. "Das wäre das Ende", fürchtet Naturstrom-Vorstand Banning. "Am
Einspeisevorrang gibt es nichts zu diskutieren", bekräftigt auch das zweite
Vorstandsmitglied von Naturstrom, Oliver Hummel. "Sonst kommt die
Energiewende zehn Jahre später - in Konzernhand."

Aber auch wie die CDU in der Energiewende agiert [6], sieht der
Naturstrom-Vorstand kritisch. Zum Beispiel die umstrittene
Billionen-Euro-Kostenrechnung [7] von Bundesumweltminister Peter Altmaier
(CDU). "Blödsinn!" nennt Hummel die. "Früher wurde vonseiten des
Wirtschaftsministeriums gebremst, jetzt kommen mittlerweile aus dem
Umweltministerium die gleichen Ideen."

"Es geht nicht um Gewinnmaximierung"

Zu den Forderungen aus dem schwarz-gelben Lager zählt auch eine
Flexibilisierung des Zahlungsbeginns der Einspeisevergütung für Neuanlagen.
Dem Vorschlag zufolge sollen Investoren und Erbauer von Windrädern oder
Biomasse-Anlagen unter Umständen in den ersten Monaten auf ihre EEG-Umlage
verzichten. Auch das sehen die Naturstromer kritisch. "Wir wollen ja gar
keine Überförderung", stellt Hummel klar. Aber es bedürfe eines Minimums an
Vergütung. "Als Auffangnetz sozusagen", ergänzt Banning. Ein Korridor von
sechs bis neun Cent pro Kilowattstunde sei für Windkraftanlagen ausreichend,
um Investoren zu finden. Ganz ohne Vergütung gehe es aber nicht.

Anders als die großen Energiekonzerne ist das Unternehmen nicht auf das ganz
große Geld aus. "Es geht nicht um Gewinnmaximierung", sagt Banning. Während
sich die Großen oftmals nicht mit Renditen von unter 20 Prozent zufrieden
gäben, brächten es die Bürgerprojekte nur auf vier Prozent. So ist denn auch
für die Naturstrom-Aktionäre nicht allzu viel zu holen. 93 Prozent des im
Jahr 2012 erwirtschafteten Gewinns sollen in neue Anlagen fließen, nur die
restlichen sieben Prozent zu 25 Cent je Aktie als Dividende ausgeschüttet
werden. Das ist zumindest der Vorschlag, der heute der Hauptversammlung
unterbreitet wird. 

2 Kommentare [8]

Im Text verwendete Links:

1. http://www.klimaretter.info/konsum/nachricht/10825
2. http://tinyurl.com/kyhcj2y
3. http://www.klimaretter.info/wohnen/nachricht/7720
4. http://www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/14389
5. http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/14099
6. http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/12961
7. http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/13088
8. http://tinyurl.com/owq246a




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