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N A B U - P R E S S E D I E N S T  ---- 29.11.2013 
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Umwelt/Verkehr
NABU: Neue Verbrauchsvorgaben für Autos sind Kompromiss eines
Kompromisses
Miller: Prozess zur Festlegung eines 2025-er Ziels muss bald beginnen
 
Berlin – Den heutigen Beschluss zu den Verbrauchsvorgaben für neue
Autos ab dem Jahr 2020 kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif
Miller: „Der heutige Beschluss ist der Kompromiss eines Kompromisses.
Die deutsche Autolobby und Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigen wieder
einmal: Ein bisschen mehr Rückenwind für einzelne deutsche
Autohersteller ist ihnen wichtiger als der Schutz des Weltklimas. Mit
der Entscheidung wird der ursprünglich wenig ambitionierte Wert von 95
Gramm CO2 pro Kilometer noch einmal um weitere fünf Gramm verwässert.
Damit ist Deutschlands Vorreiterrolle im Klimaschutz wohl endgültig
Geschichte.“
Wichtig ist aus Sicht des NABU, dass bereits im nächsten Jahr der
Prozess zur Festlegung eines Langfristziels für das Jahr 2025 begonnen
wird. „Auf dem Weg von 95 g in 2020 bis hin zur Nullemission im Jahre
2050 müssen weitere Zwischenziele formuliert werden. Die Industrie darf
es sich nicht zu einfach machen und nur die langfristige Perspektive
betrachten, sondern sie muss sich konkrete Zwischenziele setzen“, so
Miller.
 
Für Rückfragen:
Dietmar Oeliger, NABU-Leiter Verkehrspolitik, mobil: 0172-9201823
 
Im Internet zu finden unter www.NABU.de 
 
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Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: [email protected]
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Annika Natus, Iris Barthel, Nicole Flöper
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