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N A B U - P R E S S E D I E N S T  ----  NR. 7/14 ---- 17.01.2014 
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Umwelt/Meeresschutz
Wassersport und Naturschutz: Gemeinsam für saubere Meere, Flüsse und
Seen
NABU präsentiert Meeresschutzarbeit auf der Wassersportmesse „boot“
 
Berlin/Düsseldorf – Auch in diesem Jahr wird der NABU auf der
weltgrößten Wassersportmesse „boot“ vom 18. bis 26. Januar in
Düsseldorf seine Meeresschutzarbeit vorstellen. Anhand von
ausführlichen Materialien können sich die Besucher über das Thema 
Müll im Meer informieren und das Internetportal zum Projekt „Saubere
Meere“ entdecken. Der NABU hatte dieses im vergangenen Jahr gemeinsam
mit den drei deutschen Wassersportverbänden VDST, DSV und DKV ins Leben
gerufen.
Der Deutsche Kanu-Verband (DKV), der Deutsche Segler-Verband (DSV) und
der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) setzen damit gemeinsam mit dem
NABU ein Zeichen gegen die zunehmende Vermüllung von Gewässern und rufen
zur Müllvermeidung und einem rücksichtsvollen Naturerlebnis auf.
„Plastikmüll ist heute eines der drängenden Probleme im Natur- und
Meeresschutz und stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung
dar. Mit dem Projekt ‚Saubere Meere‘ möchten wir über die Gefahren von
Plastikmüll für die heimische Tier- und Pflanzenwelt aufklären, und den
Menschen gleichzeitig die Möglichkeit geben, selbst aktiv zu werden,“
sagte NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. 
Auf der Projekt-Webseite www.saubere-meere.de können Mitglieder der
Verbände, aber auch jeder Spaziergänger oder Tourist, Müll an Küsten und
Ufern dokumentieren und melden. Die gesammelten Daten werden in einer
interaktiven Karte dargestellt und liefern den Verbänden wichtige
Informationen über die Abfallbelastung der Seen, Flüsse und der Nord-
und Ostsee. Darüber hinaus rufen die Partner zu Reinigungsaktionen auf,
organisieren Informations- und Diskussionsveranstaltungen und stellen
auf der Internetseite nützliche Tipps für Wassersportler und
Naturschützer bereit. 
Jährlich werden bis zu zehn Millionen Tonnen Müll in die Weltmeere
eingetragen, etwa drei Viertel davon bestehen aus Plastik. Mit bis zu 80
Prozent kommt der Großteil der Abfälle von Land. Über kleine Bäche und
große Flüsse gelangen die Plastiktüten, Flaschen oder Verpackungen in
die Meere, wo sie zur tödlichen Falle für die Tierwelt werden.
Auf der „boot“ ist der NABU in Halle 3 am Stand B53/54 zu finden.
Darüber hinaus präsentiert er seine Projektarbeit auf der
Veranstaltungsbühne am Tauchturm am Montag, 20. Januar, um 15 Uhr und am
Freitag, 24. Januar, um 12:10 und um 16:30 Uhr. An den Messe-Wochenenden
macht eine „Müll-Meerjungfrau“ auf die dramatische Umweltproblematik
aufmerksam.
Pressefotos zum kostenlosen Download finden Sie unter:
www.nabu.de/presse/fotos/#plastikmuell  
 
Für Rückfragen:
Dr. Kim Detloff, Leiter NABU-Meeresschutz, 030-284 984 1626, mobil
0152-09202205
Nils Möllmann, Projektmitarbeiter Meeresschutz, mobil 0152-221807162
 
Mehr Informationen unter www.saubere-meere.de und
www.meere-ohne-plastik.de    
 

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NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: [email protected]
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Annika Natus, Iris Barthel, Nicole Flöper
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