ÖDP tritt zur Europawahl an
Frankenberger: „Reduktion des ökologischen Fußabdrucks“
 
„Als Abgeordneter des Europäischen Parlaments werde ich mich verstärkt dem 
Thema Demokratie widmen.“ Diese Aussage trifft Sebastian Frankenberger, 
Bundesvorsitzender und Kandidat (Platz 2) der Ökologisch-Demokratischen Partei 
(ÖDP) zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai. Frankenberger ist der 
Ansicht, dass es u. a. mehr Bürgerbeteiligung bei europäischen Prozessen geben 
müsse.
 
Heute hat der Bundeswahlleiter bekannt gegeben, dass die ÖDP zur Europawahl 
zugelassen ist. „Nachdem das Bundesverfassungsgericht die 3-Prozent-Hürde 
abgeschafft hat, werden wir sicherlich davon profitieren, dass es keine 
verlorene Stimme mehr gibt,“ ist Frankenberger zuversichtlich.
Auch möchte sich Frankenberger als Abgeordneter dem Thema Wirtschaftspolitik 
widmen. „Es kann mit dem Dogma des Wirtschaftswachstums nicht mehr so 
weitergehen. Das Wachstum wird auf Kosten der Ressourcen und damit 
nachfolgender Generationen erkauft,“ so Frankenberger. Deshalb setzt sich der 
ÖDP-Politiker für eine Post-Wachstumsökonomie ein. „Der Verzicht auf Konsum 
schafft Lebensqualität und zeigt Verantwortungsbewusstsein.“ Das Ziel sei die 
Reduktion des ökologischen Fußabdrucks auf ein global nachhaltiges Niveau. 
Zwar, so Frankenberger, werde ein wirtschaftspolitischer Umbau der Europäischen 
Union nicht von heute auf morgen gehen, aber es sei wichtig, Denkanstöße zu 
geben.
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