Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Koalition ist sich einig über die Frauenquote. Die entsprechenden Gesetzentwürfe sollen am 11. Dezember vom Bundeskabinett beschlossen werden.
Bitte beachten Sie folgendes Zitat von BM Heiko Maas zu diesem Thema: "Die Quote kommt - so wie im Koalitionsvertrag vereinbart. Es wird keine Ausnahmen geben. Es ist gut, dass ein jahrelanger politischer Streit nun ein Ende hat. Die Frauenquote wird für mehr Chancengleichheit sorgen. Ich gehe jede Wette ein, dass in den Aufsichtsräten der börsennotierten Kapitalgesellschaften am Ende kein einziger Stuhl frei bleiben wird. Sie werden es alle schaffen, eine ausreichende Anzahl qualifizierter Frauen in die Aufsichtsräte zu wählen. Die Mär, dass es zu wenig geeignete Frauen gibt, können nur diejenigen erzählen, die geistig im vergangenen Jahrhundert hängengeblieben sind. Denn: Eine so gut ausgebildete Generation von Frauen wie heute, gab es noch nie. Das muss sich endlich auch in den Chefetagen widerspiegeln. Frauen sind selbstverständlich keine Belastung für die Wirtschaft. Im Gegenteil: Frauen sind mindestens ebenso gute Chefinnen wie Männer. Die Quote wird helfen, Strukturen aufzubrechen und Unternehmenskulturen verändern. Die Unternehmen sollten Frauen auf allen Ebenen fördern, damit Sie dann auch für die Spitzenposten in Betracht kommen. Ich hoffe, dass die Quote nur als eine Starthilfe erforderlich ist und die Unternehmen sie schon bald nicht mehr brauchen." Mit freundlichen Grüßen ____________________________________ Dr. Steffen Rülke Leiter Leitungseinheit Kommunikation/ Leiter Pressestelle Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Mohrenstraße 37, D 10117 Berlin Telefon: +49 30 18 580-9030 Fax: +49 30 18 10 580-9046 E-Mail: [email protected] Internet: www.bmjv.de _______________________________________________ Pressemeldungen mailing list [email protected] https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/pressemeldungen
