Rotes Kreuz: Ausmaß des Bebens schlimmer als erwartet Zwei Rotkreuz-Helfer bereits am Weg ins Erdbebengebiet
Wien/Kathmandu (Rotes Kreuz) – Besonders wichtig ist es derzeit Menschenleben zu retten“, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „In den ersten 72 Stunden nach einem Beben, sind die Chancen gut, dass unter den Trümmern noch lebende Personen gerettet werden können“. Das nepalesische Rote Kreuz arbeitet seit gestern früh auf Hochtouren. Erschwert wird die Lage durch das starke Nachbeben der Stärke 6,7 in den Morgenstunden des 26. April, in der nepalesischen Region Janakpur, 80 Kilometer nord-westlich der Hauptstadt Kathmandu. Dieses Nachbeben ist auf eine dicht besiedelte Region getroffen, in der 5,6 Millionen Menschen im Umkreis von 100 Kilometer leben. Das Rote Kreuz rechnet mit weiteren massiven Schäden in einer neuen Region. Noch ist unklar, wieviele Menschen vom Nachbeben betroffen sind. Auch die Wetterlage wird zunehmend problematisch. Starke Regenfälle erhöhen die Gefahr von Erdrutschen. Unterdessen sind die zwei Katastrophenhelfer des Österreichischen Roten Kreuzes, Andrea Reisinger und Georg Ecker bereits seit heute Morgen unterwegs nach Nepal, um die Rotkreuz-Kollegen bei den Sofortmaßnahmen zu unterstützen. „Wir dürfen keine Zeit verlieren, um Menschenleben zu retten und Betroffene mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt Andrea Reisinger kurz vor Abflug am Schwechater Flughafen. Nach dem Retten von Verschütteten ist das wichtigste, die Menschen mit Wasser, Nahrungsmittel, Medikamenten und einer Unterkunft zu versorgen. Der Einsatz des Österreichischen Roten Kreuzes wird vom Außenministerium und von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit kofinanziert. Fotolink: http://images.roteskreuz.at/?c=3548&k=2081435730 Das Österreichische Rote Kreuz ersucht um Spenden Kennwort: Erdbeben Nepal IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144 BIC: GIBAATWWXXX www.roteskreuz.at/spende<http://www.roteskreuz.at/spende> Rückfragehinweis: Mag. Andrea Janousek Österreichisches Rotes Kreuz Presse- und Medienservice Tel.: +43 1 589 00-153 Mobil: +43 664 544 46 19 mailto: [email protected]<mailto:[email protected]>
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