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From: Jutta Sundermann [mailto:[email protected]] 
Sent: Wednesday, June 03, 2015 6:40 PM
To: [email protected]
Subject: Die dunkle Seite der Mast - Aktion Agrar will Straathofs
Schweine-Imperium stürzen

Pressemitteilung
Aktion Agrar e.V.
3.6.2015


Die dunkle Seite der Mast

Aktion Agrar will Straathofs Schweine-Imperium stürzen

Im November vergangenen Jahres verhängte der Landrat des Jerichower Landes
in Sachsen-Anhalt ein Tierhaltungsverbot gegen einen der größten
Schweineproduzenten Europas, Adrianus Straathof, der jährlich über 1,5
Millionen Schweine auf den Markt wirft. Jetzt fordert Aktion Agrar die
Agrarminister aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt,
Mecklenburg-Vorpommern und Bayern auf, zu handeln, um dem Schweine-Imperium
ein Ende zu machen. In diesen Bundesländern betreibt Straathof noch immer
seine Riesenanlagen.

Jutta Sundermann, Sprecherin der Organisation, sagte: „Straathof hat über
Jahre Tierquälerei zum Geschäftsmodell gemacht und hohe Bußgelder
einkalkuliert. Die Bilder aus kaum vorstellbar großen Ställen mit todkranken
Tieren und erschlagenen Ferkeln sind nicht nur für Vegetarier unerträglich.
Wir müssen diese Extremform industrialisierter Tierhaltung auf dem Weg zu
Agrarwende als erstes hinter uns lassen.“

Seit dem Jahreswechsel recherchiert Aktion Agrar das Firmengeflecht des
Agrar-Industriellen, der innerhalb weniger Wochen nach dem Einschreiten des
Landrats in all seinen Firmen die Geschäftsführung an Gewährsleute
weitergegeben und gegen das Verbot geklagt hatte. Im April setzte das
Oberverwaltungsgericht Magdeburg das Verbot bis zur Klärung des
Hauptverfahrens vorläufig außer Kraft.

Damit Straathof nicht weitermachen kann wie bisher und damit Megaställe
dieser Art bald der Vergangenheit angehören, sieht Aktion Agrar jetzt die
Landes-Agrarminister in der Pflicht:

* Ein länderübergreifender Datenaustausch zwischen den Tierschutz-Behörden
sei nötig, damit das Tierhaltungsverbot rechtswirksam werde.

* Es brauche darüber hinaus Tierschutzpläne für die Bundesländer, und besser
ausgestattete Veterinärämter, die die nötigen Kontrollen gewährleisten
müssen.

* Während sechs Bundesländer durch ein landesweites Verbands-Klagerecht für
Tierschutzverbände immerhin einige Möglichkeiten zur Einschränkung von
Megaställen geschaffen hätten, fehle dies in sämtlichen Ländern mit
Straathof-Ställen.

Aktion Agrar legte jetzt eine interaktive Deutschlandkarte mit Daten von den
Straathof-Standorten vor und ein Organigramm, das das Firmengeflecht hinter
den Megaställen beleuchtet. Ab sofort ist es möglich, online zu
unterschreiben oder Unterschriftenlisten zu bestellen.

Auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart sammelt Aktion Agrar
Unterschriften und plant für die nächsten Monate Aktionen mit den
Bürgerinitiativen aus den „Straathof-Ländern“.

Mehr Informationen:
www.schweine-imperium.de
www.aktion-agrar.de

Für Rückfragen:
Jutta Sundermann, Tel 0175 86 66 76 9

-- 
Jutta Sundermann
Aktion Agrar
Artilleriestr. 6
27283 Verden/Aller
0175 - 86 66 76 9
www.aktion-agrar.de




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