1. bis 3. Juni 2016 in Berlin Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
in der Vergangenheit habe ich Sie bereits über verschiedene Aspekte beim DAT informiert. Es gibt weitere Beispiele, die die ganze Bandbreite des Mottos in den einzelnen Rechtsgebieten aufzeigen. Hier weitere Beispiele: - Sport und Strafrecht Der Fall Platini zeigt es deutlich: Compliance im Sport-Business ist en vogue. Unter dem Titel "Wie das Strafrecht den Sport durchdringt" wird mit dem DFB-Präsident Reinhard Grindel zur Rolle des Strafrechts im Sport diskutiert und in dem Vortragsblock "Compliance, Sponsoring und Hospitality in der Praxis" stellen Praktiker den momentanen Stand in der Beratungs- und Gestaltungspraxis dar. Zuvor analysiert der ehemalige Radrennprofi Jörg Jaksche gemeinsam mit Journalisten, Juristen und Medizinern, wo Doping im Sport beginnt und wo es aufhört" (Freitag, 3. Juni 2016, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr). Berufseinsteiger können am 1. Juni 2015 eine Einführung in "Compliance im Sport" erhalten und wer genug der Theorie hat, kann am 4. Juni 2016 seine freizeitfußballerische Fähigkeiten auf dem Fußballturnier des DAT unter Beweis stellen. Jaksche ist hier auch ein authentischer Ansprechpartner, da er Doping eingestanden hat. - Aktuelles Thema: § 177 StGB Die aktuelle Stunde auf dem DAT widmet sich dieses Mal dem gegenwärtigen Thema Reform des § 177 StGB/Istanbul-Konvention. Anlässlich des Regierungsentwurfs des BMJV, des Gesetzentwurfs der GRÜNEN zur Änderung des StGB, des Gesetzentwurfs DIE LINKE und den Forderungen der Instanbul-Konvention möchten wir mit Ihnen gemeinsam über dieses von allgemeinem und aktuellem Interesse geprägte Thema diskutieren und in diesem Zusammenhang auch über den "Ultima-ratio-Gedanken" sprechen. Auf dem Podium werden mitdiskutieren Frau Renate Künast, MdB und Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Frau Susanne Bunke, Regierungsdirektorin, Leiterin des Referats Sexualstrafrecht, Kriminologie, Kriminalprävention im BMJV sowie Herr Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof. - Legalize it? Ist Strafrecht Ultima Ratio bei der Kontrolle von Cannabiskonsum? Sollte der Cannabiskonsum legalisiert werden? Eine Frage, die wie keine andere Zündstoff bietet! Die Befürworter sehen durch das Verbot der Droge eine Förderung des Schwarzmarktes und der Beschaffungskriminalität! Die Gegner hingegen befürchten, eine voreilige Freigabe der Droge würde gesundheitlichen Risiken vor allem für junge Leute mit sich bringen. Auch damit einhergehende Abhängigkeiten mit Alkohol und Nikotin werden mit Sorge gesehen. Angesichts des Problems der ausufernden Kriminalisierung vieler Lebensbereiche stellt sich die Frage, ob der Konsum von Cannabis zu den Lebensbereichen gehört, die Entkriminalisiert werden sollten? Es diskutieren Prof. Dr. Dr. h.c. Kai Ambos (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung u. internationales Strafrecht, Georg-August-Universität Göttingen), Prof. Dr. jur. Lorenz Böllinger (Leiter des Bremer Instituts für Drogenforschung, Universität Bremen), Prof. Dr. Thomas Fischer (Vorsitzender Richter am BGH, Karlsruhe) und Dr. Harald Terpe (Sprecher für Sucht- und Drogenpolitik, Bündnis 90/Die Grünen) unter der Moderation von RA Prof. Dr. Stefan König (Berlin) über dieses Thema. - Cybercrime, Cybersecurity und IT-Strafrecht Es geht um einen besseren Schutz vor kriminellen Hackerangriffen. Die Mindeststandards auch für die Finanzbranche werden diskutiert. Es geht um aktuelle Bedrohungen wie z. B. Computersabotage, Phishing-Mails, Informationsdiebstahl, Anforderungen an IT- Systeme, und IT-Strafrecht. Auch werden über strafrechtliche Sanktionsmöglichkeiten gegen Unternehmen und Hacker informiert und darüber diskutiert. - Maklerprinzip und Flüchtlinge im Wohnraum Bei Mietrecht und Immobilienrecht geht es um brandaktuelle Fragen: Welche (versteckten) Folgen und Umgehungsversuche hat das Bestellerprinzip im Maklerrecht hervorgerufen? Was ist bei einem "Flüchtling im Wohnraum" rechtlich zu beachten? Ist bei der Modernisierungsmaßnahme der Gebrauch noch gewährleitet und wo ist die Grenze? - Persönlichkeitsschutz und Web-Suchmaschinen Suchmaschinen sollen im Interesse des Persönlichkeitsschutzes dafür sorgen, bestimmte Inhalte nicht zu finden; Soziale Netzwerke sollen volksverhetzende Inhalte löschen, Access Provider in einzelnen Fällen den Zugang zu Internetauftritten mit rechtsverletzenden Inhalten sperren, - alles Beispiele aus den vergangenen Jahren. Plattformen sind aber private Gesellschaften. Sollen Private bestimmen, was wir erfahren? Oder ist das nicht Aufgabe des Staates? Wo sind die Grenzen von Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit? - Frauen auf der Flucht Frauen auf der Flucht scheinen faktisch rechtlos. Was ist möglich und in Zukunft realistisch zu erwarten, um dieser unhaltbaren Lebenssituation weiblicher Flüchtlinge zu begegnen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen effektiven (Rechts-) Schutz für geflüchtete Frauen und Mädchen voranzutreiben. Folgende Themen werden besprochen: Spezifische Verfolgungsgründe von Frauen und Mädchen Rechtsanwältin Catrin Hirte-Piel, Gewaltschutz für geflüchtete Frauen, Anna Hellmann, terre des femmes, und Was brauchen weibliche Flüchtlinge? Christine Morgenstern, Leiterin Abteilung 4 - Gleichstellung, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin. u. v. m. Das aktuelle Programm finden Sie unter www.anwaltstag.de<http://www.anwaltstag.de>. Sie können sich vorab und auch vor Ort gut orientieren mit der DAT-App. Unter www.anwaltstag.de<http://www.anwaltstag.de> finden Sie die DAT-App. Sie hilft beim jederzeitigen Auffinden von wissenswerten Hinweisen rund um den DAT. Ob es sich um die Suche nach bestimmten Fachveranstaltungen handelt, wenn Fragen zu Einzelheiten rund um das umfangreiche Rahmenprogramm auftreten, wenn die Lage der Veranstaltungsräume schnell geklärt werden muss oder gezielt nach einzelnen Referenten und ihren Veranstaltungen gesucht wird. Mit der DAT-App sind Sie immer auf dem neuesten Stand mit dem aktuellen Programm! Wollen Sie ganz oder auch nur teilweise am DAT teilnehmen, bitte akkreditieren Sie sich! Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. P.S.: Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, dem 2. Juni 2016 um 12.45 Uhr statt. Eine gesonderte Einladung folgt. Die Pressestelle erreichen Sie während des Anwaltstages unter: 030 / 6831 30210 und 030 / 6831 25304. Mit freundlichen kollegialen Grüßen gez. RA Swen Walentowski stellv. Hauptgeschäftsführer Pressesprecher --------------------------------------------- Deutscher Anwaltverein PR-Referat Littenstraße 11, 10179 Berlin Tel. +49 (0)30 72 61 52 - 129 Fax +49 (0)30 72 61 52 - 193 [email protected]<mailto:[email protected]> www.anwaltverein.de<http://www.anwaltverein.de/> facebook.com/deutscheranwaltverein<http://www.facebook.com/deutscheranwaltverein> twitter.com/anwaltverein<http://www.twitter.com/anwaltverein> Immer aktuell: Folgen Sie dem DAV auf Facebook<http://www.facebook.de/deutscheranwaltverein> und Twitter<http://www.twitter.com/anwaltverein>. Besuchen Sie auch unser Rechtsportal anwaltauskunft.de<http://www.anwaltauskunft.de/> Jetzt anmelden: 67. Deutscher Anwaltstag in Berlin | anwaltstag.de<http://www.anwaltstag.de/> [KeyVisual2016]<http://www.anwaltstag.de/>
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