Neue Lernplattform macht Kinder fit für die Freiwillige Radfahrprüfung
Österreichisches Jugendrotkreuz erhöht Verkehrssicherheit 10-Jähriger

Wien (Jugendrotkreuz) - Gemeinsam mit dem Bildungsministerium, dem 
Verkehrsministerium und den Partner AUVA, KfV, Polizei und ÖAMTC präsentiert 
das Österreichische Jugendrotkreuz die neue Lernplattform zur Freiwilligen 
Radfahrprüfung www.radfahrprüfung.at<http://www.radfahrprüfung.at>. Die Website 
unterstützt SchülerInnen auf dem Weg zum heiß begehrten "Radfahrführerschein", 
der bereits 10-Jährige berechtigt, ohne Begleitung mit dem Fahrrad auf 
öffentlichen Straßen unterwegs zu sein.

ÖJRK-Generalsekretärin Renate Hauser: "Das Jugendrotkreuz ist seit den 1950er 
Jahren Träger der Freiwilligen Radfahrprüfung. Jedes Jahr machen mehr als 
80.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich mit. Wir freuen uns, dass 
sich die Kinder ab sofort auch online auf spielerische Art und Weise für den 
Straßenverkehr fit machen können."

Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) verunglücken jährlich rund 590 
Kinder mit dem Fahrrad im österreichischen Straßenverkehr. Die 
Hauptunfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung, aber auch 
Vorrangverletzungen bzw. Rotlichtmissachtungen zählen zu den häufigsten 
Unfallursachen. "Viele Kinder können schon im Kindergartenalter Radfahren, aber 
der Straßenverkehr ist eine komplexe Mehrfachaufgabe. Sich zu orientieren, 
Verkehrszeichen und Vorrangregeln zu beachten, Handzeichen zu geben, sich 
richtig einzuordnen, die richtige Geschwindigkeit zu wählen - all das muss 
zuerst einmal gelernt werden", so Armin Kaltenegger, Bereichsleiter Recht und 
Normen beim KfV.

"In der 4. Schulstufe ist die Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Fahrrad einer 
der Schwerpunkte in der Verkehrserziehung. Die PädagogInnen bereiten die Kinder 
mithilfe der Lernunterlagen des Österreichischen Jugendrotkreuzes auf die 
Freiwillige Radfahrprüfung vor. Digitale Medien sind längst ein wichtiger 
Bestandteil unseres täglichen Lebens und so begrüßt das Bundesministerium für 
Bildung die neue Lernplattform des ÖJRK", sagt Sabine Bauer von der Abteilung 
I/6 Verkehrs- und Mobilitätserziehung im Bildungsministerium.

"Die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr ist dem BMVIT ein besonderes 
Anliegen. Dazu ist es wichtig, optimale Rahmenbedingungen für einen sicheren 
Einstieg in die selbstständige Mobilität zu schaffen. Unser Ziel ist es, mit 
www.radfahrprüfung.at<http://www.radfahrprüfung.at> die Kinder und deren Eltern 
mit dieser spannenden und interessanten, interaktiven, auch über mobile 
Endgeräte nutzbaren Website fit fürs Radfahren zu machen", so Ursula Zechner, 
Leiterin der Sektion IV Verkehr im Verkehrsministerium.
Die Prüfung selbst wird in ganz Österreich auf unterschiedliche Art und Weise, 
entsprechend den lokalen Gegebenheiten abgenommen. Dabei arbeiten Schule und 
Polizei eng zusammen. "In der Vorbereitung helfen auch neue Medien dabei, 
Kinder für die Gefahren und deren Vermeidung im Straßenverkehr zu 
sensibilisieren", weiß Kontrollinspektor Roland Hanifl, Leiter der 
Verkehrserziehungsgruppe Wien.

"Verkehrskompetente Kinder wissen um ihre Rolle in der Systematik Verkehr, 
entweder als Fußgänger, Radfahrer oder Mitfahrer im Pkw oder in öffentlichen 
Verkehrsmitteln. Deshalb ist es der AUVA ein Anliegen, dass Heranwachsende 
Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln können", betont Barbara Libowitzky, stv. 
Abteilungsleiterin Prävention der AUVA.

"Die freiwillige Radfahrprüfung ist eine Institution und wir freuen uns, dass 
wir sowohl bei der Lernbroschüre als auch beim Onlineauftritt unser 
Expertenwissen einbringen können. Aber nicht nur die Theorie, sondern besonders 
die Praxis ist von entscheidender Bedeutung zur Vermeidung von Unfällen. Dabei 
kommt auch den Eltern eine wichtige Vorbildwirkung zu, zum Beispiel bei der 
Verwendung von Fahrradhelmen", weiß Eva Unger, Juristin der Rechtsdienste beim 
ÖAMTC.

Fotolink: http://images.roteskreuz.at/?c=4992&k=0813e05f47


Rückfragehinweis:
Sabine Sperk
Österreichisches Jugendrotkreuz
Marketing & Kommunikation
Tel.: 01 /589 00-357
Mobil: 0664/386 37 53
E-Mail: [email protected]<mailto:[email protected]>
www.jugendrotkreuz.at<http://www.jugendrotkreuz.at>
www.radfahrprüfung.at<http://www.radfahrprüfung.at>


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