On Wed, Apr 21, 1999 at 10:59:39PM +0200, Jochen Erwied wrote:
> On Wed, Apr 21, 1999 at 09:56:24AM +0200, Ingo Richter wrote:
>
> > k�nntet ihr mir bitte die Mails an [EMAIL PROTECTED] schicken, da ich auf
> > den Adobe Mail-Server von Zuhause nicht zugreifen kann. Dazu ist eine
> > bestimmte VPN Software mit Hardware n�tig und die habe ich nicht. Danke!
>
> OK, habe ich eingetragen.

Danke, Jochen, f�r die Mailing-Liste! Endlich geht's so richtig los!
Finde ich Klasse!

> > Ich m�chte noch etwas erkl�ren: Ich bin erst seit ca. 4 Monaten Linux User.

Das ist doch nun wirklich keine Schande!

> > Manchmal stelle ich Fragen die euch vielleicht ein bischen merkw�rdig
> > vorkommen, aber ich bin ein bekehrter Windows Entwickler und habe in Bezug

Kann gut sein, da� ich Dir mal eine f�r Dich merkw�rdige Frage bzgl. WinNT
stelle ... Also wo ist das Problem?

> > auf Linux noch eine ganze Menge zu lernen. Also habt bitte Nachsicht!!!

Also (zumindest f�r mich) mal ganz deutlich: Ich arbeite beruflich seit
�ber 20 Jahren mit UNIX, und bin seit linux-0.01 dabei. Ich halte mich aber
*�berhaupt* nicht f�r jemand besseres/besonderes! Vergiss' das einfach!

Und ganz nebenbei (Outing ...): Ich bin Freiberufler, und nehme daher fast
*alles* an, (aus dem DV-Bereich) was irgendwie Geld bringt. Und da ist
mittlerweile bald mehr Win 9x/WinNT dabei, als UNIX ...
Ich habe da auch gar keine Ber�hrungs�ngste oder w�rde mich irgendwie
sch�men ... Das entscheidende am Monatsende ist, ob ich mir noch ein
Essen mit meinem Schatz leisten kann, oder nicht!

Gleichwohl: Ich *wei�*, das UNIX/Linux das bessere System ist, und
langfristig gewinnen wird! Ich habe quer durch die Republik unz�hlige
UNIX-Maschinen, als auch NT-Maschinen (ich sage jetzt nur: R/3, Oracle, oder
Exchange) stehen. Und welche Maschinen machen mir *st�ndig* �rger?
Ich w�rde gerne mal eine Statistik mit der "Up-time" meiner Maschinen
da drau�en ver�ffentlichen. �ber den Daumen sieht das so aus:

 - UNIX -> uptime wahlfrei, Reboot nur bei Hardware-�nderungen (neue Platte
           oder so) erforderlich

 - NT   -> uptime ca. 1 Tag, Reboot danach zwingend erforderlich, weil
             - die Kiste schlicht mal wieder abgest�rzt ist
             - die Kiste unertr�glich langsam geworden ist
             - der Operator irgend eine Mini-Einstellung ver�ndert hat
             - ...

Wenn ich nicht davon leben w�rde, h�tte ich Bill Gates diesen riesen Mist
schon lange mal QUER in den Hals reingeschoben ... Aber das ist eine
ganz andere Geschichte!

> > Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Au ja! Das w�nsche ich uns allen!

> Ich gehe mal davon aus, da� in Richtung isdn4linux noch viele merkw�rdige
> Fragen kommen werden, die Andreas aus dem Handgelenk beantwortet, unsereins
> aber mehr oder weniger spanisch vorkommen :-)

Da mach' Dir mal keine Gedanken -- lohnt �berhaupt nicht!

> BTW: Unter Windows entwickeln tue ich auch (outing, outing...). Aber ich
> habe mir auch schon die Frage gestellt, wieviel Aufwand es w�re, eine
> Windows-Variante zumindestens f�r das LCR auf Basis von isdn4linux zu
> entwickeln. Falls �berhaupt Interesse daf�r da ist.

Nun: Da gibt es genau zwei denkbare Ans�tze:

 1. Die ISDN-Karte steckt in dem Windows-Rechner. Dann mu�t Du praktisch
    das gesamte isdn4linux (Link-Level, HiSax, isdnlog) auf Windows
    portieren (sofern das m�glich ist - evtl. k�nnten Teile �ber die
    CAPI abgewickelt werden ...)

 2. Neben Deinem Windows-Rechner steht ein Linux-Rechner mit der ISDN-
    Karte. Dann ist bereits alles fertig, da isdnlog ja auf Wunsch
    (mit der "-x") Option all sein Wissen Online auf einen IP-Port
    ausgibt. An diesem Port kann sich ein beliebiger Client (nat�rlich
    auch ein Windows-Client) anmelden, die Informationen auslesen,
    und irgendwie anzeigen (dazu gibt es bereits einen KDE-Client
    "kisdnlog" im isdn4linux-Tree).

    Ein guter Bekannter von mir hat vor kurzem einen isdnlog-Client f�r
    Windows (win32) mit Delphi fertiggestellt. Mein Bekannter arbeitet
    da mit einem sog. "Agenten" (den Begriff kannte ich vorher noch gar
    nicht) das ist eine Programmierschnittstelle, die z.b. die "sprechende
    B�roklammer" von Word verwendet.
    Bei besagtem isdnlog-Client sieht das so aus:

      Im Tray-Bar (bitte verbessern, falls n�tig, ich kenne mich mit den
      Windows-Begriffen nicht so gut aus) liegt ein Button. Den kann man
      anklicken, und erh�lt jederzeit eine Anrufer-Liste, Kostenaufstellung
      usw. Wenn man einen Anruf von drau�en erh�lt, fliegt ein
      3D-animierter Vogel �ber den Bildschirm, und sagt in bestem Deutsch
      (�ber die Soundkarte) "Anruf von 0694711 an MSN1" oder so ...
      Hat mir ziemlich gut gefallen, mu� ich gestehen!

    Ich werde Tom morgen mal fragen, ob er mir die Quellen gibt. Dann
    k�nnte ich euch wahlweise die Delphi4 Quellen, oder ein fertiges
    Binary schicken)

> Man k�nnte nat�rlich auch ein Pflegeprogramm f�r die rate-de unter Windows
> entwickeln. Dies w�re (zumindestens f�r mich) der schnellste Weg, eine
> halbwegs komfortable Pflegeumgebung herzustellen. Unter X habe ich n�mlich
> keinerlei Programmiererfahrung :-(

Du meinst quasi einen Editor f�r die "rate-de.dat" ?

Womit Du das machst, ist (zumindest mir) vollkommen egal. Ich habe ja
ganz bewu�t eine ASCII-Datei gew�hlt, damit jeder die bearbeiten kann,
wie er mag. Ob das jetzt mit "vi", "emacs", "edit.com", "edlin.com"
oder einem 32Bit-Windows-Programm gemacht wird, ist komplett egal -
das Ergebnis (eine korrekte "rate-de.dat") z�hlt!

> Ich werde am Wochenende mal sehen, was ich in der Richtung machen kann.

Hau rein in die Tasten! Zumindest seit dem es "vmware" gibt, ist es
eigentlich komplett egal, unter welchem Betriebssystem Dein Tool
arbeitet ... (Und ganz nebenbei: (Nochmal Outing) hier bei mir schalte
ich mit [Shift][Strg][Alt] 3 oder 4 zwischen meinem Linux-Rechner und
meinem NT4.0 Rechner um (Console-Switch)) D.h. mir ist es vollkommen
egal, unter welchem Betriebssystem das l�uft -- Hauptsache: es l�uft!


Abschlie�end m�chte ich an alle noch etwas loswerden:

Ich bin wie gesagt Freiberufler. Das bedeutet, das ich manchmal tagelang
unterwegs bin (momentan z.b. sitze ich mit einem Notebook (daneben liegt
das Handy f�r die Internet-Leitung nach Hause) auf den Knien
im Hotel in Dortmund -- obwohl ich eigentlich in der N�he von Frankfurt
wohne)

Wenn ich also email binnen einer Woche nicht beantworte, ist das vollkommen
normal - ich bin dann einfach mal wieder "on tour". Soweit irgend m�glich,
beantworte ich email jedoch auch aus den entlegensten Ecken Europas - wie
gerade zu sehen!

Wenn meine Antwort nach �ber einer Woche nicht kommt, k�nnt Ihr davon
ausgehen, das ich nach ca. 1 Woche nach Hause kam, > 1000 emails
vorgefunden habe, und die einfach komplett gel�scht habe ... sowas ist
dann schlicht nicht mehr zu bew�ltigen!
In solch einem Fall also bitte die email nochmal schicken!

Ich �rgere mich dann auch �berhaupt nicht �ber Mail's in dem Stil:
"zweiter Versuch" - das geht schon in Ordnung!

> --
> Jochen Erwied     | EMail:   [EMAIL PROTECTED] | Work:  (9-18 CET)
> Sauerbruchstr. 17 | Voice (q):    +49-208-3880018 | Voice: +49-2151-7294-24
> D-45470 Muelheim  | X.75/V34/FAX: +49-208-3880019 | FAX:   +49-2151-7294-50

Ciao,
Andreas
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