Hallo,

Stefan und ich würden gern REFLEX weiter hin zu einer vorkompilierbaren
Bibliothek entwickeln. Als eine Voraussetzung dafür darf es nur noch eine
Aktivitätsklasse geben. Es wäre von Vorteil, mit einem minimalen
Funktionsumfang bei den Schedulern zu beginnen. Fifo scheduling wird ja
munter eingesetzt und PriorityScheduling ist ebenfalls leicht in
Applikationen zu integrieren und zu testen.

Beim Timed triggered (TT) und earliest deadline first (EDF) scheduling wird
es dagegen schwerer. Ich sehe eine Relevanz von klassischem
Offline-Scheduling, allerdings halte ich es nur in Verbindung mit einem
Modellierungs- und Profilierungswerkzeug für wirklich benutzbar. Gleiches
gilt auch für EDF. Aber was kann man sich von letzterem erkaufen? Gab/gibt
es dazu irgendwelche Erfahrungen? Hat wer überhaupt mal EDF scheduling
benutzt außer Karsten in seinem "Buch"?

Ich plädiere daher dafür, EDF vorerst rauszuwerfen, weil es für jede
Aktivität zusätzliche 2xsizeof(Time) Bytes RAM-Verbrauch bedeuten würde. TT
scheduling kann durch die extern geführte Zeittabelle mit jedem
Aktivitätstyp kompiliert werden und könnte darum einfach beibehalten werden.
Bleibt die Frage der Benutzbarkeit.

Richard

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