> dass z. thema gut(t)enberg hier so still ist.
> 
> "... der werfe den ersten stein!"
> 

„E pluribus unum“, „Aus vielem eines“ – wenn auch sehr verkürzt, so könnte man 
mit diesen altlateinischen Worten ein Copy-and-Paste-Verfahren 
charakterisieren. Aus verschiedenen Schriftdokumenten wird etwas anderes 
zusammengesetzt und neu verbreitet; ein uraltes Verfahren, das in 
mittelalterlichen Kloster-Skriptorien geübt wurde, wenn es darum ging, aus 
überlieferten Schriften Kompilationen anzufertigen. Dies geschah, um aus 
überlieferten Texten verstreut vorhandene Auszüge zum Zweck der Übersicht in 
einem Band zusammenzustellen. Witzig ist, dass in der Folge der Erfindungskunst 
eines spätmittelalterlichen Trägers des Namens Gutenberg mit dieser Praxis 
Schluss gemacht wurde, bzw. gemacht werden sollte; und dass nun ein anderer 
Träger dieses Namens damit auffällt, dass an dieser alten Praxis bald wieder 
angeschlossen werden könnte.
http://differentia.wordpress.com/2011/02/18/e-pluribus-unum-aus-vielem-eines-guttenberg-copyandpaste/
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