Grob über den Daumen gepeilt sind es gegenwärtig zwei Problemlösungen, deren sinnmäßige Bewältigung gegen die härtesten ideologischen Blockierungen standhalten muss. Gemeint ist damit die Diskussion um ein Grundeinkommen für alle Bürger und das Schicksal einer Fiktion, nämlich der Glaube an Urheberschaft und geistiges Eigentum; Fiktion deshalb, weil die Realität der sozialen Produktion von Ideen zwar nicht erst seit der Verbreitung des Internets, aber spätestens mit seiner irreversiblen Strukturgewinnung hartnäckig auf Zerrüttung solcher Unhaltbarkeiten dringt, ablesbar am Widerstand gegen diese Haifischattacken, bzw. die Steigerung der Abwehr- und Repressionsmaßnahmen. Es sei hier prognostiziert, dass sie Abwehrmaßnahmen zu einer fast vollständigen Kriminalisierung aller Internetnutzer führen werden, bevor sie ihre Untauglichkeit erweisen können. Vorher ist nicht erkennbar, dass die Abwehrmaßnahmen scheitern müssen, weil sie noch nicht vollständig gescheitert sind. Solange die Rüstung noch verstärkt werden kann, solange ist sie auch haltbar. Kontingenz als Erfahrungsresultat, welches besagt, dass alles auch anders gehen könnte, kann erst gewinnbringend genutzt werden, wenn es nicht mehr anders geht.
Vollständig
http://differentia.wordpress.com/2012/02/02/das-grundeinkommen-und-der-abschied-vom-geistigen-eigentum/

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