Anfang der weitergeleiteten E-Mail:
TSCHERNOBYL. Eine Katastrophe und ihre Auswirkungen.
20 Jahre des Vergessens, des Ignorierens, voller offizieller
Fehlmeldungen, die auch und gerade von westlicher Seite gefördert und
weiter getragen werden und Jahre des Verschweigens, kennzeichnen den
Umgang mit dem größten Atomunfall der Geschichte. Scheinbar objektive
Informationen haben mit einer hingenommenen Selbstverständlichkeit
Eingang in unser Alltagswissen gefunden. Nur so wird verständlich,
warum wir heute der 20 Jahre zurückliegenden Katastrophe vom 26. April
1986 gelassen gegenüberstehen, sie geradezu vergessen haben.
Sechs internationale Fotografen holen für uns Tschernobyl aus der
sicheren Entfernung und zeigen uns Momente aus der Wirklichkeit vor
Ort: die ersten Aufnahmen von der Katastrophe, die lebensgefährlichen
Arbeiten der Liquidatoren, die gesundheitlichen Auswirkungen, speziell
die Fehlbildungen bei Kindern, die verstrahlten Lebensräume in der
Sperr- und Todeszone, dokumentiert von Paul Fusco (USA), Andreas
Gefeller (Deutschland), Anatol Kliashchuk (Belarus), Igor Kostin
(Ukraine), Rüdiger Lubricht (Deutschland) und Gerd Ludwig (USA).
„Nicht in die künstlerische Falle solcher Mythologisierungen des
Grauens getappt zu sein, das ist die große Leistung der Ausstellung.
Vor einer Romantisierung der Zerstörung steht die virtuos umgesetzte
Einlösung eines ethischen Mandats: der Katastrophe ein fotografisches
Testament zu liefern, dessen Erbe sich kein Betrachter entziehen
kann.“ Daniel Haas, Spiegel Online, 03.04.06
Link zum vollständigen Artikel:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,409586,00.html
Die Ausstellung TSCHERNOBYL – Eine Katastrophe und ihre Auswirkungen.
ist bis zum 14. Mai 2006 von Di bis So 12 bis 18 Uhr geöffnet
(Ostermontag 12 bis 18 Uhr)
Eintritt frei, Ausweis erforderlich
Willy-Brandt-Haus
Stresemannstr. 28
10963 Berlin
(U-Bhf. Hallesches Tor)
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Stresemannstr. 28
10963 Berlin
Tel. +49 30 259 93 787
Fax +49 30 259 93 788
[EMAIL PROTECTED]
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