...also ich freue mich schon. was macht die unterkunft? brauchst du hilfe? lieben gruss (auch an Chadi) friedhelm
----- Original Message ----- From: <[EMAIL PROTECTED]> To: <[email protected]> Sent: Saturday, April 15, 2006 12:00 PM Subject: rohrpost Nachrichtensammlung, Band 38, Eintrag 14 > Um e-Mails an die Liste rohrpost zu schicken, nutzen Sie bitte die > Adresse > > [email protected] > > Um sich via Web von der Liste zu entfernen oder draufzusetzen: > > http://post.openoffice.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost > > oder, via Email, schicken Sie eine Email mit dem Wort 'help' in > Subject/Betreff oder im Text an > > [EMAIL PROTECTED] > > Sie koennen den Listenverwalter dieser Lister unter der Adresse > > [EMAIL PROTECTED] > > erreichen > > Wenn Sie antworten, bitte editieren Sie die Subject/Betreff auf einen > sinnvollen Inhalt der spezifischer ist als "Re: Contents of rohrpost > digest..." > > > Meldungen des Tages: > > 1. Re: tell.net // Andreas Broeckmann: Fuer eine neue > Maschinen-Kunst (sascha brossmann) > 2. The Augmented City: Notion Haze (Joern Schafaff) > > > ---------------------------------------------------------------------- > > Message: 1 > Date: Sat, 15 Apr 2006 05:19:23 +0200 > From: "sascha brossmann" <[EMAIL PROTECTED]> > Subject: Re: [rohrpost] tell.net // Andreas Broeckmann: Fuer eine neue > Maschinen-Kunst > To: "Stefan Heidenreich" <[EMAIL PROTECTED]> > Cc: [email protected] > Message-ID: > <[EMAIL PROTECTED]> > Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 > > On 4/5/06, Stefan Heidenreich <[EMAIL PROTECTED]> wrote: > > ... man findet immer vorläufer. bis man bei platons höhle > > landet. es ging mir nur um ein paar daten zur > > institutionalisierung eines labels in deutschland. > > moeglich. aber sollten einen die von diesem label bezeichneten > konzepte letzlich nicht mehr interessieren als das label? > > > > [FC:] Ohne diese handfesten wirtschaftlich-politischen > > > Interessen würde es den "Medienkunst"-Betrieb in seiner > > > heutigen Form nicht geben, vielleicht nicht einmal das Wort > > > "Medienkunst", das ja kunsttheoretisch unsinnig ist [weil jede > > > Kunst Medien involviert] > > eine moegliche sinnvolle verwendung des begriffs "medienkunst" > waere, damit kunst zu bezeichnen, die primaer ihr eigenes traeger- > und vermittler-material thematisiert. damit liessen sich nicht > zuletzt auch (bessere) inhaltliche diskussionen fuehren. > > > oh, ja: hatte ich ganz vergessen. nein - ganz im ernst: viele > > künstler legen sich nicht mehr auf ein medium fest, sondern > > gehen souverän mit vielen medien parallel um - die alle mehr > > oder weniger ausstellbar sind. also bleibe ich dabei: auch für > > die ausstellbarkeit ist es zweitrangig, welches medium > > eingesetzt wird. > > hinsichtlich der ausstellbarkeit stimme ich dir groesstenteils zu, > allerdings nicht hinsichtlich der verkaeuflichkeit. fehlt diese > aber, bleibt im grunde auch nur der subventionsbetrieb (oder > sowieso die allseits beliebte prekaere arbeit). > > > da sehe ich ein ganz anderes problem: von den kulturell und > > sozial produktiven entwicklungen im netz kam und kommt fast > > nichts aus dem kunst-ghetto. > > naja, so wie in der ganz realen welt auch, oder? ich kann > diesbezüglich wenig unterschiede erkennen. abgesehen davon, dass > ich es nicht gerade für die aufgabe von kunst halte, "sozial > produktive entwicklungen" (ab wie vielen durch ein werk im > weitesten sinn veraenderten leben ist etwas eigentlich genau > dies?) und so weiter hervorzubringen. ich finde es mehr als > ausreichend, wenn sie z.b. beim rezipienten dinge wie lust, > erkenntnis und nicht zuletzt etwas, das ich mangels eines besseren > begriffs "ergriffenheit" nennen moechte, anregt. oft tut sie leider > nicht einmal eines davon - und ganz besonders nicht die ganze > riege der sozialarbeiterersatzkunst (von den sparkassen- oder > vorstandsetagendekorationen mal ganz zu schweigen). > > > kunst hat das soziale potenzial des netzes weitgehend ungenutzt > > gelassen, bzw. in kunst-typischen ego-projekten verschlissen. > > dieser unerträgliche servilitätsfetisch passt zwar hervorragend zu > einer sklavengesellschaft wie der unseren, in der alles und jeder > auf seine potenzielle nützlichkeit für hinz und kunz oder den > "standort" und sonstige blödigkeiten (die begriffe sind je nach > politischem standpunkt andere, das aendert nichts an der art der > erwartungshaltung) abgeprüft wird, aber mir treibt das eher den > mageninhalt zurueck in die kehle. wenn du soziale veraenderungen > willst, geh auf die strasse, agitiere, gruende eine partei, > gruende eine bank oder nimm eine waffe in die hand, das sind > erheblich geeignetere mittel. > > > kunst im netz ist (wie anderswo auch) keine kulturelle > > avantgarde. > > glaubt in unserem vielschichtigen und -zeitigen hier und jetzt > ernsthaft noch irgendwer an den avantgardebegriff der moderne und > das damit verbundene lineare geschichtsbild hegelscher praegung? > > > sie versucht, sich mit dem, was von den anwendungen und > > techniken am rand übrigbleibt, in subventionierten freiräumen zu > > profilieren. > > na und? den vorwurf der profilierung in subventionierten > freiraeumen koennte man z.b. gut und gerne auch der > institutionalisierten wissenschaft machen. nur dass dann die > dimensionen ein klein wenig groesser geraten. > > nb: was dem einen nur wie der rand erscheint, kann fuer den > anderen auch die zu ueberschreitende grenze in etwas erheblich > groesseres sein (ohne jeglichem esoterischen humbug, der hier > versehentlich assoziiert werden koennte). fragt sich, wer mehr und > weiter sieht. > > > im übrigen: ws nutzt mir ein medienbegriff, der alles mögliche > > einschlieÃYt - von der liebe bis zum schaltkreis - wenn er danach > > nicht mehr dazu taugt, eine klare aussage zu formulieren. > > ich gebe dir eigentlich recht. nur: braucht man ihn denn > _ueberhaupt_, um eine klare aussage zu formulieren? > > > sascha > -- > :: www.brsma.de :: ..: .:. . :.. ..: . . . . . . > :: public key id 0x2EA549A0 ::.. :: . . . . .. . . . > :: fingerprint 0A0C AE42 62F5 DB65 C5A1 E335 53FB 3888 2EA5 49A0 > > ------------------------------ > > Message: 2 > Date: Thu, 13 Apr 2006 19:56:40 +0200 > From: Joern Schafaff <[EMAIL PROTECTED]> > Subject: [rohrpost] The Augmented City: Notion Haze > To: [email protected] > Message-ID: <[EMAIL PROTECTED]> > Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1" > > Mit der Bitte um Veröffentlichung. Vielen Dank, > > Jörn Schafaff > > Jörn Schafaff, M.A. > Gastprofessor Digitale Medien > Medientheorie/Medienkultur > > Hochschule für Künste Bremen > Am Speicher XI 8 > 28217 Bremen > > fon +49 421 9595 1245 > www.dm-hb.de > > -------------- nächster Teil -------------- > > > ------------------------------ > > -- > rohrpost mailing list > [email protected] > http://post.openoffice.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost > > Ende rohrpost Nachrichtensammlung, Band 38, Eintrag 14 > ****************************************************** > -- rohrpost - deutschsprachige Liste zur Kultur digitaler Medien und Netze Archiv: http://www.nettime.org/rohrpost http://post.openoffice.de/pipermail/rohrpost/ Ent/Subskribieren: http://post.openoffice.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost/
