_GLOBAL IMMIGRATON SERVICE_

Ein Projekt von Farida Heuck


     Temporäre Skulptur im öffentlichen Raum am Kottbusser Tor in Berlin.


     In Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien gefördert
     durch den Hauptstadtkulturfonds.

*vom 15. Mai bis 15. Juni 2008*

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 15. Mai 2008 um 20 Uhr


       *ORT: Kottbusser Tor in Berlin/Kreuzberg zwischen Reichenberger
       Str. und Kottbusser Damm*


       Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und
       Kultur Friedrichshain-Kreuzberg


*Pressegespräch und "Vorbesichtigung":* *Donnerstag, 15. Mai 2008, 11 Uhr*

Das Projekt *Global Immigration Service *nimmt Stellung zu den Veränderungen in der Einwanderungskontrolle und befragt die Sortierung von MigrantInnen entlang wirtschaftlicher und bevölkerungspolitischer Interessen.

Der *Global Immigration Service* bezieht sich auf den neu eingerichteten Business Immigration Service (BIS) der Industrie- und Handelskammer, der die Einwanderung global agierender Unternehmen, ausländischer Manager, hochqualifizierter Spezialisten und deren Familien erleichtern soll. Dies zeigt, wer in dem "Neuen" Einwanderungsland Deutschland willkommen ist. Wurden in den 60er und 70er Jahren vor allem Fabrikarbeiter und Fabrikarbeiterinnen nach Deutschland geholt, um den Arbeitskräftebedarf zu decken, liegt der Fokus heute auf hoch qualifiziertem Fachpersonal. Jetzt existiert am Arbeitsmarkt ein Wettbewerb der so genannten "besten Köpfe".

Die Skulptur *Global Immigration Service* ist eine Art Aufsichtshäuschen, in dem die Sortierung von Migration beleuchtet wird. Von außen dagegen präsentiert der Global Immigration Service eine Scheinwelt, als ob für jede/N eine Servicestelle zur Einwanderungsbürokratie zur Verfügung stehe. Die Skulptur ist ein uneingelöstes Versprechen, dass die Reflexion über den Umgang mit Migration befördern soll.

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Vortragsreihe mit wissenschaftlichen Beiträgen zur globalen Kontrolle von Migration im Rahmen von:

*Global Immigration Service*
von Farida Heuck

VERANSTALTUNG I    Mi. 21.5.2008 um 19.30 Uhr
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*Arbeit und Mobilität heute und gestern*
Durch einen Rückblick auf die Zeit der Anwerbeabkommen wird im Bezug auf aktuelle Migrationspolitik gezeigt, dass Migration nicht vor Nationalstaaten oder EU-Grenzen halt macht. Diese halten Migration nicht auf, sie verändert ihr Gesicht.
/Serhat Karakayali (Soziologe, Berlin) /
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*Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt***
Gilt auf dem globalisierten Arbeitsmarkt das Prinzip, dass qualifizierte, migrantische Arbeiterinnen in die verschiedenen Bereiche vordringen können, oder folgt die Logik des Arbeitsmarktes weiterhin bestimmter Hierarchisierung? /Maria do Mar Castro Varela (Politikwissenschaftlerin/Psychologin, Berlin)/**
* *
VERANSTALTUNG II    Di. 27.5.2008 um 19.30 Uhr
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*Wettbewerb um die besten Köpfe*
Welche Bestrebung zeichnen sich ab, Migration global zu steuern, sowohl im
Hinblick auf wirtschaftliche und bevölkerungspolitische Interessen wie auch durch internationale Kooperationen im Bereich der Grenzsicherung? /Sabine Hess (Kulturanthropologin, München)**/
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*ImmigrantInnen in der 'kreativen Stadt'*
Welche Rolle nehmen ImmigrantInnen in der sogenannten 'kreativen Stadt' ein? Einige kulturelle Praxen werden von einer symbolischen Ökonomie vereinnahmt, andere gleichzeitig als nicht nutzbar abgesondert.
/Stephan Lanz (Stadtforscher, Berlin) ///
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Ort: WestGermany
Skalitzerstr. 133 (Treppenaufgang), 10999 Berlin

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FARIDA HEUCK
Ritterstr. 2A, 10969 Berlin
Mobil: 0179-666 98 66
[EMAIL PROTECTED]
www.faridaheuck.net


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