HÖRENSWERTES
aus dem Verlag Edition Viktoria
im Jänner 2008 (www.editionviktoria.at):


Überblick:

- 17.01.2008, 19:00 Uhr
WiGiP-Jour Fixe: Texte zu islamischer Philosophie,
u.a. Lesung aus "Hayy Ibn Yaqdhan. Ein muslimischer Inselroman",
im AAI - Türkenstraße 3, 1090 Wien, großer Saal

- 19.01.2008, 00:08 Uhr
1 Std. "Ollanta. Ein Inka-Schauspiel" auf Ö1 in den "Nachtbildern"
Webradio: http://oe1.orf.at/konsole/live

- 24.01.2008, 19:00 Uhr
"Religiosität und Vernunft - Widerspruch oder Ergänzung?"
Lesung, Referat und offene Diskussion zum Thema anhand der Erzählung
"Hayy Ibn Yaqdhan" von Ibn Tufail,
im Cafe Ephata - Garbergasse 14, 1060 Wien

Eintritt überall frei.
http://editionviktoria.at/service/index.htm



Details zu den Veranstaltungen:

Polylog-Jour fixe: "Texte zu Islamischer Philosophie"
17.01.2008, 19:00 Uhr
Afro-Asiatisches Institut – 9, Türkenstraße 3, großer Saal

Präsentation von
- Polylog Nr. 16 "Gerechter Krieg?" (Hans Schelkshorn):
Im Namen "humanitärer Intervention" und "Demokratisierung des Vorderen
Orients" haben sich Nato und US-Regierung für militärische Eingriffe
entschieden. In den euroamerikanischen Debatten über die aktuellen
Fortschreibungen des Völkerrechts kommen philosophische Stimmen aus den
betroffenen Regionen (hier handelt es sich oft um Länder mit islamischem
Hintergrund) kaum zu Wort.

- Polylog Nr. 17 "Philosophie im Islam" (Anke Graneß):
"Der Islam" steht seit einigen Jahren im Zentrum vieler Diskussionen und
Darstellungen. Fragen der Sicherheitspolitik, der Integration von
MigrantInnen, die "Kopftuchdebatte" oder der "Karikaturenstreit" haben
oft zu einseitigen und oberflächlichen Mediendiskursen geführt. In der
Zeitschrift Polylog Nr. 17  wird "der Islam" aus einer anderen Richtung
betrachtet. Hier kommen PhilosophInnen aus islamisch geprägten Ländern
zu Wort und es wird der Frage nachgegangen, mit welchen Themen sich die
Philosophie im islamischen Raum beschäftigt.

- Hayy Ibn Yaqdhan (Jamel Ben Abdeljelil, Viktoria Frysak):
Einer der großen muslimischen Philosophen des 12. Jahrhunderts ist ohne
Zweifel Ibn Tufail. Der Protagonist seines "Inselromans" Hayy Ibn
Yaqdhan verkörpert das Bild eines Intellektuellen in seinem Verhältnis
zur Gesellschaft, das in gewisser Weise dem eines postmodernen
Intellektuellen ähnelt.
In einem stufenweisen Prozess der Erkenntnis kommt Hayy Ibn Yaqdhan zur
Erkenntnis der Existenz einer schöpfenden Kraft außerhalb der sinnlich
erkennbaren Dinge. Er widmet sich der Gottesschau bis ihm Asal begegnet ...

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Nachtbilder - Poesie und Musik präsentieren „Ollanta“
19.01.2008, 00:08 - 1:00 Uhr
ORF-Radio, Ö1 (Wien: 92,0 MHz)

Das Schauspiel um Ollanta gehört zu den wenigen wahrscheinlich
authentischen Hinterlassenschaften der Inka-Dichtung. Es erzählt von der
verbotenen Liebe Ollantas zur Inkatochter Cusi Koyllur ...

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Religiosität und Vernunft – Widerspruch oder Ergänzung?
24.01.2008, 19:00 Uhr
Cafe Ephata – 6, Garbergasse 14

Lesung, Referat und Diskussion am Beispiel einer Allegorie aus dem 12.
Jahrhundert:
Hayy Ibn Yaqdhan. Ein muslimischer Inselroman von Ibn Tufail,
ISBN 978-3-902591-01-2, Edition Viktoria, Wien, 2007
Der Roman beschreibt den Prozess der Erkenntnis von Hayy Ibn Yaqdhan
("Der Lebende, Sohn des Erwachten"), der als Säugling auf einer einsamen
Insel von einer Gazelle gefunden und aufgezogen wird. Es gibt keine
Bücher, keine Eltern, keine Religion, die ihn tradiertes Wissen lehren.
Hayy Ibn Yaqdhan kommt durch eigene unbeeinflusste Gedankengänge zum
Wissen über die Welt, die richtigen Verhaltensweisen und die Überzeugung
der Existenz einer schöpfenden Kraft außerhalb der sinnlich erkennbaren
Dinge. Von da an widmet er sich der Gottesschau bis er eines Tages auf
Asal, einen gläubigen Moslem trifft ...
Diese Erzählung aus der Zeit der Hochblüte arabisch-islamischer Kultur
bietet religionsübergreifende Denkansätze für heute. Lesung, Referat und
offen offene Diskussion mit Jameleddine Ben Abdeljelil und Viktoria Frysak.


Herzlich willkommen!!!

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