Mittwoch, 18. November, 19.00
Bolivien ? Gespaltenene Gesellschaft?
kinokis mikrokino #166

Die Wiederwahl Evo Morales?, des ersten indigenen Präsidenten  
Lateinamerikas, scheint wahrscheinlich. Ob es seiner Regierung auch  
gelingen wird, die auseinanderstrebenden gesellschaftlichen,  
ökonomischen und politischen Kräfte zu integrieren, ist allerdings  
mehr als ungewiss. Die beiden Videos von Ismael Saavedra ? in den  
70er-Jahren Mitglied der Filmgruppe UKAMAU, inhaftiert und exiliert  
während der Militärdiktatur ? erzählen vom Aufstieg der sozialen  
Bewegungen seit 2000. Sie gehen auch der Frage nach, welchen Beitrag  
die indigenen Traditionen Boliviens zur Überwindung des neoliberalen  
Gesellschaftsmodells heute leisten können.

Anschließend Gespräch mit:
Almut Schilling-Vacaflor, Soziologin, Universität Wien
Eva Simmler, Filmemacherin, Kunsthistorikerin, kinoki

Jiwasa (BOL 2008), Regie: Ismael Saavedra, 66 Min., OmeU
3000 (BOL 2008), Regie: Ismael Saavedra, 64 Min., OmeU



Donnerstag 19. November, 19.00
Kulturelle Bildung als gesellschaftliches Projekt
Vortrag und Respondenz

Kulturelle Bildung ist ein Eckpfeiler der allgemeinen  
Erwachsenenbildung. In den letzten Jahrzehnten gelang es,  
gesellschaftliche Herausforderungen wie Medienkompetenz, kulturelle  
Veränderung durch Migration und demografischen Wandel in den  
Aufgabenbereich kultureller Bildung aufzunehmen. Dennoch findet sie im  
bildungspolitischen Diskurs bislang wenig Berücksichtigung. Anhand  
ausgewählter Beispiele und Problemstellungen wird kulturelle Bildung  
als Entwicklungsfeld des lebenslangen Lernens und als Projekt für eine  
humanere Gesellschaft analysiert.

Richard Stang, Institut für Medienwissenschaft an der Hochschule der  
Medien, Stuttgart
Respondenz: Marion Thuswald, Akademie der bildenden Künste, Wien

In Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Erwachsenenbildung



Freitag, 20. November, 19.00
Kein Theater mit der Freiheit
Symposium Teil 1

Welche Konzepte, Bilder, Diskurse, Aktions- und Organisationsformen  
zur Befreiung haben sich historisch durchgesetzt, und was bedeutet  
dies in geschlechterkritischer Perspektive? An welche Entwürfe von  
Befreiung knüpfen Frauenbewegungen an? Inwieweit sind neoliberale  
Freiheitsversprechen nur ?Theater? mit vielen negativen Effekten  
?hinter der Bühne?? Und wo stehen wir ? theoretisch und praktisch ? im  
strittigen Feld des sexuellen Befreit-Seins?

Vortrag: Zum Verhältnis von Freiheit, Subjektivierung und Selbstpräkarisierung
Isabell Lorey, Politologin, Berlin/Wien
Moderation: Sabine Prokop, Verband feministischer Wissenschafterinnen, Wien
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen


Samstag, 21. November 11.00 ? 19.00
Kein Theater mit der Freiheit
Symposium Teil 2

11.00 Panel: Un/Freiheiten in neoliberalen Verhältnissen
Impulsreferate: Luzenir Caixeta, Philosophin, feministische Theologin, Linz
Christine Klapeer, Politikwissenschaftlerin, Wien
Birge Krondorfer, Philosophin, Wien

14.30 Panel: ?Befreiungsbewegungen? ? historisch und gegenwärtig
Impulsreferate: Claudia Brunner, Politikwissenschaftlerin, Berlin/Wien
Irene Bandhauer-Schöffmann, Historikerin, Wien
Hanna Hacker, Soziologin, Historikerin, Wien

17.00 Plenardiskussion: ?Sex? und ?Befreit-Sein??
Kurzinputs: Andrea Braidt, Filmwissenschaftlerin, Wien
Barbara Eder, Medienwissenschaftlerin, Wien/Berlin
Gudrun Hauer, Politikwissenschaftlerin, Wien
Karin Rick, Schriftstellerin, Wien
Lila Tipp, Lesbenberatung, Wien
Moderationen: Nina Arzberger, Psychologin, Psychotherapeutin, Wien
Sabine Prokop, Kulturwissenschaftlerin, Wien

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen


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