Einladung zur Ausstellungseröffnung
Eröffnung: 15. Dezember 2009, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. Dezember 2009 bis 23. Jänner 2010
Neue malerische Positionen, Teil 1
mit einer Auswahl aktueller Arbeiten der KünstlerInnen
Ingrid Pröller
Alfredo Barsuglia
Adam Bota
Bernhard Buhmann
Ingrid Pröllers (geb. 1970)Landschaftsstücke zeigen nicht allein
Ausschnitte von (wildwüchsiger) Natur, sie laden über ihre bisweilen
cinemascope-formatigen (Breit-)Leinwände vor allem auch zum
„Einstieg“ ihrer Betrachter in das Sujet – und damit in die „Natur“ –
ein. Entgegen der westlich-zivilisatorischen Geschichte der
Entfremdung des Menschen von der Natur, beruft sich die Malerin
vorzugsweise auf den ostasiatischen Kulturkontext, wo „seit jeher ein
kontemplatives Hinübergleiten des künstlerischen Subjekts (des
Malers) in die Welt des Darstellungsobjektes (des Landschaftsbildes)
von Bedeutung ist.
Die Arbeiten Alfredo Barsuglias (geb. 1980) können als wertvoller und
originärer Beitrag zur analysierenden Reflexion des komplexen Themas
Körper- und Schönheitsideal unserer Tage unter besonderer
Berücksichtigung ihrer wirtschaftlichen, medizinischen,
soziologischen und massenmedialen Hintergründe und
Verbreitungsmechanismen erachtet werden.
Die Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur ist bei Adam Bota
(geb. 1975) zentrales Thema und gleichzeitig vielschichtig. Portraits
wachsen über den ursprünglichen Malgrund hinaus und entfalten sich in
großformatige expressive Gesichtslandschaften. Ein wichtiges
Arbeitsprinzip ist die Auseinandersetzung mit den Vorlagen: Während
Bota bei seinen früheren Arbeiten auf das Spektrum der Bilderwelt der
Populärkultur zurückgreift und heterogenes Bildmaterial zu Gemälden
montiert, ist es nun die begrenzte Bildauflösung der Handykamera, die
die optischen Ideen für die neuen Arbeiten liefert. Allzu verletzlich
wirken die „Modelle“, die Bota in sehr persönlichen Augenblicken
unbemerkt mit der Handkamera zoomt und ablichtet. Mit malerischen
Mitteln tastet er die Wirklichkeit ab und der Anblick, der sich uns
bietet, vermittelt uns die Erfahrung mit dem Gegenüber und dessen Nähe.
Harlekins und Zauberer sowie verloren wirkende Gestalten, die einem
Zirkus des frühen 20. Jahrhunderts entsprungen zu sein scheinen,
bevölkern die Bilder von Bernhard Buhmann (geb. 1979). Der Maler
platziert seine Figuren in ein surrealistisch bühnenartiges Set, aus
Räumen, Hinterräumen, temporär platzierten Stellwänden, die Sujets
sind poetische Reminiszenzen an eine vergangene Zeit. Eine beinah
surreale, abgründige Weltenlandschaft driftet hier zwischen Moderne
und Klassik. Für den Betrachter entsteht der gedankliche Spielraum
für Balanceakte zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, Freude oder Agonie.
Wir freuen uns über ihr Interesse und verbleiben mit besten Grüßen!
Lukas Feichtner Galerie
Seilerstätte 19, 1010 Wien
Öffnungszeiten:
Mo – Di 10.00 bis 18.00 Uhr
Sa 10.00 bis 16.00 Uhr
Tel.: + 43 1 512 09 10
Mobil: +43 676 33 87 145
www.feichtnergallery.com
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