Klub Kohelet Kunst.Blut + Karl Kilian Festspiele 2010 präsentieren:

DJ trashterrier - THE SHINING reinterpreted

DJ trashterrier aka Karl Kilian wird an diesem Abend Stanley Kubricks 
Filmklassiker "The Shining" mittels eines DJ-Sets neu interpretieren. DJ 
trashterrier wird den Film wie bei einer Stummfilmvorführung mithilfe seiner 
Tonträgersammlung neu vertonen und so neue Sichtweisen auf den Film eröffnen. 

Kohelet DJ line & visuals

Samstag, 9. Januar 2010 um 21:00
Fluc
Eintritt frei!

Über DJ trashterrier:
DJ trashterrier hostet seit 2001 diverse Clubs in Wien, z.B. den Sunday Premium 
im rhiz. Er fällt besonders durch sein scheinbar beliebiges Aneinanderreihen 
von diversesten Stilen und Genres auf. Dazu ein Freund über DJ trashterrier: 
„Nein, mit Beliebigkeit hat das absolut nichts zu tun! DJ trashterrier erzählt 
immer eine Geschichte über sein DJ-Set. Das wird sicher auch bei THE SHINING 
reinterpreted besonders hervorstechen. Er nimmt das Publikum bei der Hand 
(respektive dem Geohrhirn (© fm zombiemaus)) und erzählt ihnen eine Geschichte. 

Denn neben dem Musikstil, der Beatanzahl, der musikhistorischen Zuordnung usw. 
gibt es eine – nennen wir es mal ‚metamusikalische Ebene‘. Diese 
metamusikalische Ebene verbindet verschiedene Stücke, egal welcher Stil oder 
welche Musikrichtung oder Melodie sie zuzuzählen sind. Das kann sich anziehen 
oder auch abstoßen. Daraus entsteht das Spannungsmoment. Wenn ich jetzt mal 
ganz grob in Musikrichtungen spreche, dann wäre zum Beispiel die Gemeinsamkeit 
von Dixieland, Punk und in letzter Konsequenz Noise hervorzuheben. 

Wo wir wiederum bei einigen frühen Stücken von Stockhausen wären, oder auch bei 
seinen umstrittenen Äußerungen zum Anschlag am 11. September 2001 oder auch der 
allgemeinen Instrumentalisierung von Macht. Man könnte ungenau betrachtet von 
einem ‚Assoziationsgefüge‘ sprechen. In Wirklichkeit geht es aber um besagte 
Metaeben der Musik, die man erkennt oder auch nicht. Sie ist auf alle Fälle für 
das Publikum gefühlsmäßig wahrnehmbar. Und das ist auch die Crux: Es ist kein 
rationales Ding und somit nur unzureichend sprachlich vermittelbar. Ich selber 
nenne das auch manchmal scherzhaft ‚postmodernes Auflegen‘, weil die Mischung 
aller Stile und der ironische Bruch durchaus vorhanden ist – dies Ironie kommt 
sicher auch bei THE SHINIG zum Vorschein. Andererseits ist es eben nicht 
Beliebigkeit im Sinne von ‚anything goes‘. Natürlich geht alles, und der/die 
DJ’n darf auch prinzipiell alles, auch zwei sich widersprechende Tracks 
spielen. Selbstverständlich a
 uch gleichzeitig. Auch drei oder mehr. Völlig egal. Es muss nur geil sein!“

Das wird ein Spaß! – und gruslich!

ps: Todays track "Ain't no glasses ain't no style!" from "100 days 100 tracks" 
online now: www.myspace.com/fkk2007
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