Mittwoch, 28. April, 19.00
Migrationsforschung in Österreich
Podiumsdiskussion

Migrationsberichte, Diversity Management, Integrationsleit-
bilder ? Wissenschaft und Politik rücken zunehmend zusam-
men, wenn es um Fragen der Migration geht. Viele begrüßen
die nunmehr verbesserte Zusammenarbeit, doch welche Kon-
sequenzen hat die neue ?Nähe? für Ressourcen und Möglich-
keiten einer sich kritisch verstehenden Migrationsforschung?
Um dieses Spannungsverhältnis auszuloten, werden die alte
wie neuere Geschichte sowie die aktuelle Positionierung von
Migrationsforschung in Österreich vor dem Hintergrund inter-
nationaler Diskussionen beleuchtet.

Kien Nghi Ha, Politik- und Kulturwissenschaftler, Berlin
Barbara Herzog-Punzenberger, Anthropologin, Österreichische
Akademie der Wissenschaften
Ljubomir Bratic´, Philosoph, Wien
Assimina Gouma, Kommunikationswissenschaftlerin, Universität
Salzburg und [KriMi]

Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe [KriMi] Kritische Migrationsforschung




Donnerstag, 29. April, 19.00
Abschied von der Illusion
Krise ohne Ende. Teil 1

Angesichts der Verwerfungen nach dem Finanzcrash und der
folgenden Weltwirtschaftskrise richten sich die Hoffnungen
vieler auf eine ?andere? Politik. Regulierungen im Dienste des
Allgemeinwohls sollten die Macht der Finanzmärkte bändigen
und eine soziale und ökologische Neuausrichtung ermögli-
chen. Stattdessen bleibt den staatlichen Krisenverwaltern
kaum mehr als die Aufrechterhaltung ?systemrelevanter Funk-
tionen?. Warum die Politik die Krise nicht lösen kann und es
einer neuen Perspektive sozialer Emanzipation bedarf.

Norbert Trenkle, Gruppe Krisis, Nürnberg
Moderation: Petra Ziegler, Attac

Krise ohne Ende ? oder: Auswege aus der globalen Konkurrenz­
wirtschaft. Veranstaltungsreihe von Attac Österreich




Freitag, 30. April, 19.00
Universidad Nómada
Präsentation und Diskussion

In den letzten Jahren dienten Monster-Institutionen als experi-
menteller Rahmen, um die politischen Diagramme sozialer
Bewegungen in die institutionelle Organisation von gesell-
schaftlicher Kooperation und von Wissensproduktion einzu-
bringen. So wurden sowohl Kunstinstitutionen als auch
unabhängige Institutionen zum Ort des Experimentierens.
Hybridisierung, Metamorphose und Innovation wurden dabei
zu Stichwörtern für die Herausbildung nicht-repräsentationis-
tischer politischer Formationen und für die Analyse des Ver-
hältnisses von Krise und sozialem Wandel. In diesem Kontext
fungiert Universidad Nómada als Dispositiv für die Produktion
autonomen Wissens und politischer Interventionen.

Francesco Salvini and Raúl Sánchez Cedillo, Universidad Nómada
Moderation: Therese Kaufmann, eipcp

Veranstaltung in englischer Sprache




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