Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Lesungsfreundinnen und -freunde,

die bulgarische Schriftstellerin Léa Cohen stellt am 11. Mai im Gespräch mit 
Ilija Trojanow ihren Roman „Das Calderon Imperium“ vor. Lernen Sie eine 
interessante Autorin kennen, deren erstes Buch auf Deutsch soeben bei Zsolnay 
erschienen ist.



[cid:[email protected]]

Dienstag, 11. Mai 2010
19:00 Uhr
Hauptbücherei Wien
Urban-Loritz-Platz 2a
1070 Wien



„Das Calderon Imperium“ Roman.
Aus dem Bulgarischen von Thomas Frahm.
384 Seiten. Gebunden. € 20,50 [A]
Zsolnay 2010



„‘Das Calderon Imperium‘ ist ein Roman über das Leben im Schatten von 
staatlichen Geheimdiensten, über den Einfluss des Gewaltmonopols auf die 
Intimsphäre der ausgelieferten Bürger im 20. Jahrhundert, ein Thema, das uns 
seit der Wende zu Recht beschäftigt.“

Ruth Klüger, Die literarische Welt



Bulgarien 1943: Dank eines genialen Plans gelingt es Jules Calderon, 
Industrieller und Jude, sein Firmenimperium vor der Enteignung durch den mit 
Hitler paktierenden Staat zu retten. Mit seinem Sohn, seinem Prokuristen und 
seinem Anwalt überschreibt er es einem anonymen internationalen Konsortium 
namens "Alternus". Danach begeht er Selbstmord. An sein Vermögen kommen aber 
weder die Faschisten noch später die Kommunisten heran. Ein halbes Jahrhundert 
später glaubt der bulgarische Geheimdienst, den Milliarden endlich auf der Spur 
zu sein. Léa Cohen hat einen packenden Polit-Thriller über einen schier 
unglaublichen, aber authentischen Enteignungsversuch geschrieben.

Léa Cohen, geboren in Sofia, studierte in ihrer Heimatstadt Klavier und in 
Utrecht Musikgeschichte. Sie war Leiterin der Philharmonie in Sofia und nach 
1989 Botschafterin Bulgariens in Belgien, Luxemburg, der Schweiz und 
Liechtenstein. Sie lebt nahe Neuchâtel und in Sofia.
Ilija Trojanow, geboren in Sofia 1965, wuchs in Kenia auf und lebt heute in 
Wien. Vielfach ausgezeichnet, u.a. 2007 mit dem Berliner Literaturpreis. 
Zuletzt erschienen „Der Weltensammler“ 2006 und „Angriff auf die Freiheit. 
Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte.“ Zusammen 
mit Juli Zeh (2009).


Auf Ihr Kommen freuen sich der KulturKontakt Austria, die Hauptbücherei Wien 
und der Paul Zsolnay Verlag.


Herzliche Grüße
Brigitte Kaserer


Brigitte Kaserer
Veranstaltungen
Paul Zsolnay Verlag Ges.m.b.H.
Deuticke Verlag
Prinz-Eugen-Straße 30
A-1040 Wien
Tel.: 0043 (0)1 505 76 61-15
Fax: 0043 (0)1 505 76 61-10
E-Mail: [email protected]<mailto:[email protected]>
www.zsolnay.at<http://www.zsolnay.at> / www.deuticke.at<http://www.deuticke.at>



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