Montag, 7. Juni, 19.00
... ums Ganze!
Präsentation und Diskussion

Als erstes Ergebnis der Grundsatzdiskussion vom Bündnis "?ums Ganze!"   
erschien im April die Broschüre "Staat, Weltmarkt und die Herrschaft  
der falschen Freiheit". Sie entwickelt auf 120 Seiten eine  
grundlegende Kritik des Staates innerhalb der globalen  
kapitalistischen Konkurrenz, und erklärt den Zusammenhang von Freiheit  
und Ohnmacht als grundlegenden, systemischen Widerspruch der  
bürgerlichen Gesellschaftsordnung.

Eine Veranstaltung der autonomen antifa Wien



Dienstag, 8. Juni, 19.00
Kulturpolitik zur Wahl: SPÖ
Gespräch

Im zweiten Teil der Gesprächsreihe mit Wiener Kulturpolitikern
über Wiens kulturelle Zukunft nach den Wahlen wird die SPÖ
als bisher regierungsverantwortliche Partei zu Verwirklichtem
und zu ihren Zukunftsplänen befragt. Was ist der sozialdemokratischen
Kulturpolitik in den letzten Jahren gelungen, was
weniger, mit welchen Vorhaben kann den KritikerInnen der
Wind aus den Segeln genommen werden? Und was sehen
die kulturpolitischen Visionen für Wien, erarbeitet auf dem
vom Kulturstadtrat für das Frühjahr 2010 angekündigten
kulturpolitischen Kongress, vor?

Ernst Woller, Kultursprecher, SPÖ Wien
Martin Blumenau, FM4
Martin Just, IG Kultur Wien

In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe Kultur? der IG Kultur Wien



Mittwoch, 9. Juni, 19.00
Der Krieg im Volkskörper. Zwangssterilisationen in Wien 1940-1945
Vortrag und Diskussion
 
Auf Basis des nationalsozialistischen "Gesetzes zur Verhütung  
erbkranken Nachwuchses" wurden zwischen 1934 und 1945 schätzungsweise  
400.000 Menschen zwangssterilisiert, davon mindestens 6.000 in der  
"Ostmark" und 1.200 in Wien. In ihrem 2009 erschienenen Buch  
beschreibt Claudia Spring den medizinisch-wissenschaftlichen Kontext  
dieser Verbrechen sowie deren Institutionen und Akteure. Wie vollzog  
sich der Übergang von der Sozialpolitik der Zwischenkriegszeit zur  
NS-Selektionspolitik? Welche Maßnahmen dienten der Verfolgung von als  
?minderwertig? kategorisierten Menschen und welche Möglichkeiten  
hatten die betroffenen Frauen und Männer, sich dagegen zur Wehr zu  
setzen? Der Vortrag beleuchtet dabei nicht nur die NS-Zeit, sondern  
auch den Umgang mit Opfern und Tätern in der Zweiten Republik.

Claudia Spring, Historikerin, Wien
Monika Löscher, Historikerin, Wien

In Kooperation mit Gedenkdienst



Donnerstag, 10. Juni, 19.00
Perspektiven von citizenship education
Vortrag

Wenn heute zwischen Politischer Bildung und ?citizenship
education? unterschieden wird, so steht erstere meist für die
Entwicklung eines nationalen StaatsbürgerInnentums und
letztere meist für die eines kosmopolitischen WeltbürgerInnentums.
Eine wichtigere, beide Ansätze verbindende, Unterscheidung
ergibt sich daraus, ob diese eher in Richtung Kritik oder
Anpassung definiert werden. In den Mittelpunkt rückt dann
die Frage, welche Reichweite Politische Bildung oder ?citizenship
education? in einer globalisierten Welt haben müssten ?
und für wen sie eigentlich da sein sollen.

Christine Zeuner, Erziehungswissenschaftlerin, Helmut Schmidt
Universität Hamburg
Respondenz: Johanna Lütterfelds, Politikwissenschaftlerin, VHS
Donaustadt Wien

In Kooperation mit dem IWK ? Institut für Wissenschaft und Kunst
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Depot
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und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.





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