CHRISTINE KÖNIG GALERIE
PRESSEINFORMATION - mit der Bitte um Ankündigung in Ihrem Medium:
VALENTIN RUHRY
New Port Beach
Eröffnung: Dienstag, 29. Juni 2010, 19 - 21 Uhr, gemeinsam mit den Galerien
Georg Kargl,
Kerstin Engholm, Gabriele Senn und Momentum.
Der Künstler ist anwesend.
Ausstellungsdauer: 30. Juni - 30. Juli 2010
Ausstellungsansichten nach der Eröffnung unter: www.christinekoeniggalerie.com
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter:
[email protected]
http://www.christinekoeniggalerie.at/news/10/new_port_beach.jpg
VALENTIN RUHRY
Farbstudie zu New Port Beach, 2010
Courtesy Christine König Galerie, Wien
Valentin Ruhry wurde 1982 in Graz geboren, er lebt und arbeitet in Wien. Er
studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien bei Bernhard Leitner
und Erwin Wurm und 2004 an der Royal School of Arts in Oslo, Norwegen. Er ist
Lehrbeauftragter für Medienkunst an der HTBLA Ortweinschule in Graz.
Ausgewählte Ausstellungen:
2010 Wanted Found, Galerie Kon Temporär, Graz; Nothing is wrong if it feels good,
Mike Potter Projects, Köln; I think we have a good time, Tanzquartier Wien; 2009
Welcome little Istanbul, Kunstraum Next Andrä, Graz; Text Bild MMIX, Steirischer
Herbst, Graz; TOKIO _ MOSKAU _ WIEN _ NEW YORK _ BERLIN, Galerie Vujasin, Wien;
curated by_vienna 2009, Christine König Galerie, Wien; Shame, Neue Galerie, Graz;
Mira hat ein Handy und zwei Flügel, Galerie 5020, Salzburg; 2008 Vögel, Universität
für Angewandte Kunst, Wien; AUS EIN ANDER, Rondo, Graz; Project(or), Rotterdam,
Niederlande; 2007 Vogel & Wald, Smallest Gallery, Graz; Peep Ateliers, Forum
Stadtpark, Graz; Burn Baby, Burn! Kunstverein Ettlingen, Deutschland; 2006 Sei
schnell oder stirb!, Agitas, Wien; Sauna, dietheater Konzerthaus, Wien;
Empfehlungen, Kunstraum NOE, Wien.
In Andeutung an Claude Levi-Strauss gibt es zwischen Ingenieur und Bastler zwei
polare Verhaltensformen. Für den Ingenieur gibt es nur Rohstoffe, die beliebig
einsetzbar sind und Störfaktoren, die auszuschalten sind. Der Bastler verwendet
auch Abfälle (auch gedankliche) und Bruchstücke, sozusagen Zeugen der
Geschichte des Individuums bzw. der Gesellschaft. Der Bastler beginnt nicht bei
Null, sondern vollzieht eine Neumischung von Ready-Mades. In diesem Feld spielt
der Künstler - Valentin Ruhry - die Rolle dessen, der das Spiel legitimiert und
ihm den Freiraum und somit den Sinnzusammenhang gibt. (zit. Günther
Holler-Schuster)
Newport Beach ist eine Stadt an der kalifornischen Küste zwischen Los Angeles
und San Diego. Im Jänner 2010 entstand dort ganz beiläufig der Schnappschuss
eines Sonnenuntergangs über dem Pazifik. Die besondere Stimmung und die
Farbigkeit des Lichts erinnern an Caspar David Friedrichs Mondaufgang über dem
Meer. Da das Volumen von Licht bildhauerisches Material im Werk von Valentin
Ruhry ist, wurde dieses Foto Ausgangspunkt für seine neue Arbeit New Port Beach.
New Port Beach ist eine Installation aus Eisenprofilen und Leuchtstoffröhren.
Im ersten Raum wird eine wellenförmige Fläche aus Licht gezeigt, eine
eingefrorene Welle von cirka 20 qm. An der gegenüberliegenden Wand ergibt
eine Serie von Fotos einen bestimmten Farbverlauf, bei näherer Betrachtung
erkennt man das immer gleiche, anfangs erwähnte Foto, auf dem sich zwei
Farbtöne in verschiedenen Transparenzen überlagern.
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IM ZEICHENRAUM III
Ein Projekt von Tex Rubinowitz. ANDREAS KARNER: Der Mudgeruch des Teufels
Eröffnung: Samstag, 26. 06. 2010, 12 Uhr
Eröffnungsrede: Tex Rubinowitz
Der Künstler ist anwesend.
Ausstellungsdauer: 28. 06. - 30. 07. 2010
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter:
[email protected]
http://www.christinekoeniggalerie.at/news/10/Im_Zeichenraum_Logo_neu_gross.jpg
IM ZEICHENRAUM ist eine neue Reihe in der Galerie. An jedem letzten Samstag im
Monat um 12 Uhr wird eine Ausstellung im dritten Raum der Galerie - IM
ZEICHENRAUM - eröffnet. Ausgehend von ihrer eigenen Arbeit und ihrem Blick auf
das Medium Zeichnung stellen Tex Rubinowitz (bis Oktober 2010) und Dan
Perjovschi (ab November 2010) Künstler vor, die sich mit dem Medium der
Zeichnung in ganz spezieller Weise beschäftigen.
Der Mundgeruch des Teufels
Wenn ein Mensch stirbt, beginnt er ein neues Leben, er fängt an sich selbst zu
verdauen, die Darmbakterien setzen ihr Tagwerk fort, den Friedhof muss man sich
also wie eine ausgelassene Dauerparty mit üppigem Festmahl vorstellen. So wie
die Zeichnungen von Andreas Karner, in ihnen tanzen die Skelette auf ihren
Gräbern den Paso Doble der Freiheit, die belastenden Seelen hat jemand anderer
gekauft, die Bakterien und Würmer schuften im Fleischbergwerk, der Knochenmann
als befreites Subjekt singt das Lied von Paul Celan: Ein schöner Kahn ist der
Sarg, geschnitzt im Gehölz der Gefühle. Auch ich fuhr blutabwärts mit ihm, als
ich jünger war als dein Aug.
Andreas Karners Märchenwelt ist eine entbeinte, hier wird fein säuberlich
getrennt, nur dass im Gegensatz zu uns, die wir uns am Altglascontainer
gedankenlos unserer Sorgen entledigen, Karner den Schrecken bannt, indem er das
Röntgenbild von Mickey Mouse über jenes des Teufels schiebt, und so für
jedermanns Auge sichtbar wird: das Böse war die Seele und das Fleisch, nicht
die Knochen. Und der Geruch, der Atem, das Odeur, der Dunst des Lebens war der
Kitt zwischen allen dreien. Wie du dich fühlst, so riechst du, und zwischen
deinen Backenzähnen warten schon die Bakterien, dass es endlich losgeht. (zit.
Tex Rubinowitz)
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Schleifmühlgasse 1A
A-1040 VIENNA
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