Montag, 25. Oktober, 19.00
Die Ökonomie des Lernens
Vortrag

Bildung und Ökonomie werden gerne als Gegensätze betrachtet, während von pragmatischer Seite gefordert wird, beides ?irgendwie? miteinander zu verbinden. Bildung und Ökonomie sind in der bürgerlichen Gesellschaft aber immer schon vermittelt. Auch das klassische Bildungsideal und die Aufklärung waren nicht ?gegen? die Gesellschaft gerichtet, sondern haben die bürgerliche Gesellschaft erst möglich gemacht. Insofern ist in jeder neuen Phase der Entwicklung der gesellschaftlichen Verhältnisse ? und eben auch in der einer neoliberalen Gouvernementalität ? zu fragen, in welchem Verhältnis Subjektivierungsweisen und Ökonomie stehen.

Daniel Wrana, Fachhochschule Nordwestschweiz in Liestal

In Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste



Mittwoch, 27. Oktober, 19.00
10 Thesen zu: Was ist ein Medium?
Podiumsgespräch

In 10 Thesen thematisiert die Philosophin Sybille Krämer Grundsatzfragen um die Zukunft der Medienwissenschaften. Sie fokussiert die Frage nach dem Medialen und untersucht die Bedingungen der Möglichkeit von Medialität. Wie vermitteln Medien Wissen und Anschauung? Warum verkörpern Boten, Engel, Geld oder Viren die Strukturmerkmale von Medienvorgängen? Warum ist das Nachdenken über Spuren medientheoretisch relevant?

Eva Horn, Institut für Germanistik, Universität Wien
Sybille Krämer, Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin
Ramón Reichert, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft,
Universität Wien

Veranstaltungsreihe 10 THESEN von Eva Horn und Ramón Reichert



Donnerstag, 28. Oktober, 19.00
Spuren des Widerstands
Filmvorführung und Diskussion

Die Widerstandsgruppe Willy-Fred versteckte von 1943 bis zum Ende des 2. Weltkrieges Deserteure im Hochgebirge des Salzkammerguts, später unterstützte sie die Alliierten beim Vorrücken und bei der Verhaftung von geflüchteten Nazifunktionären. Damit steht diese Gruppe als ein Beispiel für die Möglichkeit des Auflehnens in einem System. Die Geschichte von Willy-Fred ist aber auch dicht verwoben mit den Narrativen dieses Landes und so führt der Film noch weit in die Zweite Republik, und wirft Fragen auf, die auch 70 Jahre nach dem ?Anschluss? hoch aktuell sind.

Jörg Hartenthaler, Filmemacher
Christian Stoppacher, Filmemacher
Karl Schönswetter, Das Bündnis, Projekt Bilderstreifen

Spuren des Widerstandes (A 2009). Regie: Jörg Hartenthaler, Christian Stoppacher. 44 min

In Kooperation mit Das Bündnis

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Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.



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